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Schattenreiter Roman

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-53412-4

Erschienen: 11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wenn das Dunkel heraufzieht, erwacht die Macht der Schatten

In den Landen des Exils steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag …

Marc Turner (Autor)

Marc Turner wurde in Toronto, Kanada, geboren und wuchs in England auf. Er studierte Rechtswissenschaften am Lincoln College der Universität Oxford und arbeitete als Anwalt in einer der Top-Ten Anwaltskanzleien in London. Nach mehr als zehn Jahren gab er seinen Beruf als Anwalt auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt
Originaltitel: When The Heavens Fall
Originalverlag: Tor Books

Paperback, Broschur, 784 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-453-53412-4

€ 15,99 [D] | € 16,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.07.2016

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Solide

Von: Weinlachgummi Datum: 20.12.2016

weinlachgummis.blogspot.de/

"Kraftvoll, düster und magisch - Marc Turners Schattenreiter ist ein großes Fantasy-Epos!" ( von Brian Staveley) so steht es auf dem Cover. Hört sich schon mal gut an. Den Klappentext fand ich nicht so aussagekräftig. Aber einer so komplexen Handlung in so wenigen Worten gerecht zu werden ist wohl auch schwer. So wurde mein Interesse zuerst vom Cover geweckt. Sehr dunkel gehalten, passt es sehr gut zum Roman. Der Reiter auf seinem Pferd, ganz in Schwarz vor dem wolkenverhangenen Himmel, richtig toll. Nur die große Schrift und die Schriftart finde ich nicht so toll.

Zu Beginn hatte ich etwas Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Man wird hineingeworfen und bekommt viele Namen und unbekannte Begriffe vorgesetzt, der Perspektivwechsel fiel mir dann auch eher schwerer. Doch nach einer Weile konnte ich den Überblick behalten und in die Geschichte eintauchen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der vier Protagonisten, Ebon, Romany, Parolla und Luker. Somit gibt es immer wieder Perspektivwechsel, wie erwähnt, vielen mir diese zuerst schwer. Doch mit der Zeit ging es besser und diese Art des Erzählens hat natürlich den Vorteil, dass der Leser so einen guten Überblick bekommt. Die verschiedenen Charaktere waren mir durchaus sympathisch, doch einen wirklichen Liebling hatte ich nicht. Der Autor schafft es, ihnen leben einzutauchen, mit Hintergrundinfos und wie er ihre Gedanken darlegt. Doch ich kam keinem davon wirklich nahe. Deswegen fehlte mir dann auch etwas beim Lesen.

Zur Geschichte an sich. Zum Dark Fantasy Genre konnte ich noch nie so eine gute Bindung aufbauen. Irgendwie hat es noch kein Roman geschafft, mich voll und ganz zu überzeugen. Vielleicht liegt es an der düsteren Atmosphäre, oder "Wesen" wie zum Beispiel Nekromanten. Auf jeden Fall konnte mich auch diese Geschichte nicht völlig umhauen. Eigentlich gibt es nichts zu meckern, ist sie doch solide erzählt, bietet interessante Charaktere und ganz viel Fantasie, noch dazu blutige Kämpfe. Doch das gewisse Etwas hat mir gefehlt. Trotzdem schreibt Marc Turner sehr angenehm, bildhaft aber nicht zu ausufernd. Noch dazu mag ich seinen Sarkasmus.


Fazit:
Wer Dark / High Fantasy mag ist hier richtig.
Man sollte aber nicht vor dicken Büchern scheuen.
Der Anfang zieht sich etwas, da viel Unbekanntes, aber durchhalten lohnt sich.
Angenehmer Schreibstil, bildhaft und flüssig.
Doch das gewisse Etwas hat mir gefehlt.

Ein neuer Epos wurde hier geschrieben

Von: Ramona Gall Datum: 07.11.2016

zantalias-buechertraum.blogspot.de/

Bewertung: 4,5/5 Sterne

Inhaltsangabe:

Ein Land von Göttern gelenkt, von Magie durchflutet und von Menschen besiedelt gerät aus dem Gleichgewicht, als ein mächtiges Artefakt gestohlen wurde. Das Buch der verlorenen Seelen, welches dem Besitzer göttergleiche Macht über Leben und Tod verleiht. Diese Macht zieht viele böse, aber auch gute Wesen an. Kann das Gleichgewicht der Welt wieder hergestellt werden? Und welche Rolle spielt der Orden der Bewahrer bei diesem Spiel?


Meine Meinung:

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom HEYNE Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, wofür ich an dieser Stelle sogleich meinen Dank aussprechen will.

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch dieses Mal weder durch das Cover noch durch den Titel. Der Klappentext erweckte meine Neugierde. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich den originalen Klappentext oben nicht übernommen habe. (Tue ich eigentlich auch nie.) Dennoch war er der Grund für mein Interesse. Hier für die Interessierten Leser der originale Text:

In den Landen des Exils steht der alte Orden der Bewahrer vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag …

Ihr seht der Klappentext verspricht schon eine Menge Fantasy und Spannung.
Und ich wurde nicht enttäuscht. In den knapp 800 Seiten explodiert die Magie und treibt die Spannung auf neue Höhepunkte.
Allerhand verschiedenste Wesen erhalten eine Rolle in diesem Fantasy-Epos. Nekromanten, Geister, Götter, Gedankenbeherrscher, Magier, Assassine und noch viele mehr kämpfen miteinander und gegeneinander.
Marc Turner erzählt die Geschichte mit Hilfe vom Wechsel der Erzählerperspektive zwischen den einzelnen Hauptcharakteren, Parolla, Luker, Ebon und Romany. Meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl, da der Leser hiermit immer einen Überblick über das gesamte Geschehen hat. Auch kann man hierdurch die Vielfalt der Wesen besser voneinander differenzieren.
Die einzelnen Charaktere erzählen ihren Part der Geschichte in der Dritten Person Präteritum.

Die Protagonisten waren mir alle durchaus sympatisch. Jeder Einzelne von ihnen erhielt seine eigene Vorgeschichte, die im Laufe des Buches dem Leser offenbart wird. Viele Beweggründe erhalten dadurch ihre Erklärung. Eine geschickte Wahl muss ich sagen, denn auch so wächst die Neugierde auf die einzelnen Geschichten hinter der großen Story.
Positiv hervorzuheben ist die Art und Weise, wie Marc Turner die Umgebung und die Personen/Wesen in seinem Buch beschreibt. Genaue Angaben wurden mit Schlagwörter gemacht und ließen somit mir noch einen Spielraum für meine eigene Fantasy.

Das Cover ist sehr düster gehalten, wodurch es auch perfekt zur Geschichte passt. Wie dem Klappentext zu entnehmen ist, geht es in diesem Buch um die Macht über Leben und Tod und die Farbe Schwarz verdeutlicht dies. Der Name des Autors ist bei dieser Covergestaltung sehr groß und mittig positioniert worden, was mir persönlich wiederum nicht so gefällt. Auch das der Titel in der selben Schriftart gehalten wird, wie der Name des Autors ist mir ein kleiner Dorn im Auge. Der Reiter oben im Bild ist sehr gut getroffen und durch seine eigene Düsternis perfekt geeignet für den Namen und sogleich Titel "Schattenreiter".

Fazit:

"Kraftvoll, düster und magisch - Marc Turners Schattenreiter ist ein großes Fantasy-Epos!"
Ja diesen Satz unten im Cover kann ich bestätigen. Marc Turner hat mit seinem Werk einen neuen Epos geschaffen. Sehr gut gefallen hat mir die Masse von vielen unterschiedlichen Wesen, die überwiegend auch Magie nutzen können. Auch das die Story aus verschiedenen Blickwinkel erzählt wurde trägt zur positiven Bewertung bei. Nicht so gut gelungen fand ich dieses Mal die Zusammensetzung des Covers. Die Länge des Buches war eine kleine Herausforderung, aber dennoch gut zu bewältigen. Empfehlen kann ich dieses Werk jedem Liebhaber von Fantasy Romanen. Den hier ist der Fantasy keine Grenzen gesetzt.

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