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Schnelles Denken, langsames Denken

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-570-55215-5

Erschienen: 24.02.2014
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Intuition oder Vernunft? - Menschliches Verhalten und das Verständnis von Wirtschaft

Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein überlebensnotwendiger Reflex, und was passiert in unserem Gehirn, wenn wir andere Menschen oder Dinge beurteilen? Daniel Kahneman, Nobelpreisträger und einer der einflussreichsten Wissenschaftler unserer Zeit, zeigt anhand ebenso nachvollziehbarer wie verblüffender Beispiele, welchen mentalen Mustern wir folgen und wie wir uns gegen verhängnisvolle Fehlentscheidungen wappnen können.

Los Angeles Times Book Prize für Daniel Kahneman Zur Website

Weltwirtschaftlicher Preis 2012 des Institut für Weltwirtschaft für Daniel Kahneman Zur Website

Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises am 17.06.2012 Zum Video

Studenten fragen Daniel Kahneman (engl.) Zum Video

»Kahneman kann schreiben, er hat einen leichtfüßigen Stil und bindet den Leser immer wieder direkt in seine zahlreichen Gedankenexperimente ein.«

getAbstract, 17.02.2014

Daniel Kahneman (Autor)

Daniel Kahneman, geboren 1934 in Tel-Aviv, ist Professor für Psychologie an der Princeton University und einer der weltweit einflussreichsten Kognitionspsychologen. Für seine Arbeit erhielt Kahneman zahlreiche Auszeichnungen namhafter Universitäten und wurde 2002 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. „Schnelles Denken, langsames Denken“ landete unmittelbar nach Erscheinen auf den Bestsellerlisten der »New York Times« und des »Spiegel«.

»Kahneman kann schreiben, er hat einen leichtfüßigen Stil und bindet den Leser immer wieder direkt in seine zahlreichen Gedankenexperimente ein.«

getAbstract, 17.02.2014

Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt
Originaltitel: Thinking, Fast and Slow
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux

Paperback, Broschur, 624 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-55215-5

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 24.02.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Schnelles Denken, langsames Denken

Von: Jasmin von DasLesesofa Datum: 07.03.2017

daslesesofa.blogspot.de

Heute zählt nur noch eins: immer weiter, immer höher, immer schneller.
Wir bemühen uns so sehr, um damit Schritt zu halten, doch irgendwann erreichen wir alle einen Punkt, an dem es nicht mehr weiter geht.
Plötzlich zieht alles an uns vorbei. Es ist, als würden wir alles von der Seite zum Greifen nahe miterleben, aber ein wiedereinstieg ist fast schon unmöglich.
Das wir an diesem Punkt angelangt sind, können wir anhand von drei Dingen vermuten:
1. Die radikalste Variante: Burnout. Endstation. Hier ist Schicht im Schacht.
2. Schleichende Dinge: die können sowohl physisch, als auch psychisch sein. Z.B. ein verstärktes Hexenschussrisiko bei zu vielem Sitzen oder immer weiter wachsende Vergesslichkeit.
Egal in welchem Bereich oder welcher Grund auch immer man hat, es ist ratsam auf seinen Körper zu hören. Denn egal wie viel wir daran herumschrauben können und lassen - wir haben nur diesen einen und er ist unser Kapitel.
3. Das leise Signal: Wahrnehmung von Fehlern.
Wann merken wir eigentlich, dass etwas ein Fehler war? Logisch, wenn wir etwas falsches begannen haben. Wir können darauf lernen und versuchen, sie beim nächsten Mal zu verhindern.
Was welche Fehler begehen wir eigentlich oft und wieso?

Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman beschäftigt sich in seinem Buch Schnelles Denken, langsames Denken darüber, wie Menschen Entscheidungen treffen und welche Fehler sie dabei begehen.

Kahneman geht von zwei Arten des Denkens auf: dem schnellen, intuitiven Denken und dem langsamen analytischen Denken. Er nennt diese System 1 und 2.

System 1 führt häufig durch intuitiven Denken zu falschen Entscheidungen und da zweite System zwar länger braucht, aber wesentlich konkretere, bessere Entscheidnungen trifft.
Dies wird in Schnelles Denken, langsames Denken an vielen Beispielen von Studien oder Gedanken deutlich gemacht.

Fazit:
Schnelles Denken, langsames Denken wurde von einem Professor der Psychologie geschrieben und das macht sich bei Lesen bemerkbar. Erheblich.
Wer solche langatmigen, verschachtelten und fachwörterbeladende Texte nicht gewohnt ist, wird Probleme beim Lesen haben, denn dieses Buch ist wissenschaftlich geschrieben und kann auch schnell sehr anstrengend werden.
Jedoch kann es sich lohnen, wenn man gerade erst beginnt sich für diese Materie zu interessieren.

Für mich war schon vieles bekannt, weshalb ich nicht sehr viel mitnehmen konnte, aber es hat mich wieder daran erinnert, wie leicht es ist unser Hirn und uns mit Kleinigkeiten stark zu manipulieren.

- von DasLesesofa.Blogspot.de

Lieber langsamer und dafür

Von: Belana Hermine Datum: 21.02.2017

belanahermine.wordpress.com

Inhalt

Nach und nach werden wir mit verschiedenen Akteuren vertraut gemacht, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Da gibt es die eher spontan und automatisch Agierenden und da gibt es die eher langsamer und überlegt Agierenden.

Wir machen auch Bekanntschaft mit abstrakt Handelnden, die sich die Wissenschaftler gebastelt haben, um ihre Modelle verständlicher beschreiben zu können. Dazu gehören die Econs (homo oeconomicus), die – so die Theorie – ausschließlich rational und logisch konsistent entscheiden. Ihre „Gegenspieler“ sind die Humans, die ihre Entscheidungen aufgrund der gerade für den Moment verfügbaren Informationen treffen, was durchaus auch zu inkonsistenten Entscheidungen führen kann.

Das Themengebiet wird entsprechend von Wirtschaftswissenschaftlern (für Econs) und von Psychologen (für Humans) beforscht. Entsprechend breit ist die Palette der Ergebnisse, Theorien und Beispiele.

Gut nachvollziehbar und relativ leicht zu lesen fasst Kahnemann diese Befunde auf reichlich 500 Seiten zusammen. Zur Erleichterung der Orientierung gliedert er seine Ausführungen in 5 Teile. Das Ende des Buches bilden übersetzte Originalartikel von Kahnemann.

Subjektive Eindrücke

Einen Teil der Befunde kannte ich bereits. Ich habe aber auch viel Neues gefunden – Interessantes, Überraschendes, Erschreckendes. Wir sollten uns in der Tat mehr Zeit nehmen, wenn wir Entscheidungen treffen. Aber das ist anstrengend, sodass wir immer den Drang haben, doch lieber dem schnellen, automatischen System die Entscheidung zu überlassen. Wenn man sich aber einige der gezeigten Experimente verdeutlicht, dann kann einem schon das Gruseln kommen und man ist vielleicht eher geneigt, doch ein wenig mehr vom legendären „Gehirnschmalz“ einzusetzen.

Vielleicht wäre es ratsam, sich nicht vorzunehmen, das Buch in einem Zug durchzulesen. Es sind einfach so viele Informationen und auch Details, dass man ansonsten schnell an einem Overflow leiden könnte.

Fazit

Entscheidungen bestimmen unser Leben. Also sollten sie möglichst richtig ausfallen. Dieses Sammelwerk an Fallstricken beim Fällen von Entscheidungen sollte Grundlagenwerk jeder weiterführenden Ausbildung sein, damit es eine Chance hat, nach und nach in unser allgemeines Wissen und möglichst auch Handeln Einzug zu halten.

Auch wenn mir hin und wieder das Durchhalten etwas schwer gefallen ist, danke ich dem Verlag sehr herzlich für dieses interessante und wichtige Rezensionsexemplar.

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