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Spademan Thriller

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-26888-3

Erschienen: 03.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ich töte Männer. Und ich töte Frauen, denn ich will nicht diskriminierend erscheinen.

Eine zweite große Terrorwelle am Times Square hat New York City lahm gelegt. Die Stadt ist verlassen, nur einige Reiche verharren in ihren Hochhauslofts und leben in einer Art digitaler Fantasiewelt, wo sie von schönen heilen Welten träumen. Doch inmitten der ausgebombten Stadt gibt es einzelne Menschen, die geblieben sind. Einer davon ist der Spademan, ein ehemaliger Müllmann, der sich jetzt als eiskalter Auftragskiller über Wasser hält. Sein nächster Opfer ist die Tochter eines mächtigen Predigers. Doch etwas lässt den Spademan zögern, etwas stimmt nicht. Und damit macht er sich auch selbst zur Zielscheibe düsterer Kreise.

Spademan war ein Müllmann. Das war vor der Bombe. Sie verwüstete den Times Square. Sie tötete seine Frau. Und sie vertrieb einen Großteil der Bewohner Manhattens aus der Stadt. Lediglich die Reichen blieben und zogen sich in ihre Elfenbeintürme zurück, wo sie sich in eine virtuelle Welt einloggen und in süßen Träumen der Realität zu entfliehen versuchen. Jetzt ist der Spademan ein Auftragskiller, der eiskalt tötet. Er ist die Kugel, man muss ihm nur die Richtung vorgeben. Seine bevorzugte Waffe: Ein Teppichmesser. Sein neuestes Zielobjekt ist die Tochter eines mächtigen Fernsehpredigers. Sie zu finden ist kein Problem, aber der Job wird plötzlich kompliziert - die junge Frau ist schwanger und der Kunde hat eine Agenda, die weit über einen einfachen Mord hinausgeht. Spademan muss sich entscheiden.

»Vielleicht denken Sie nach zehn Seiten: Wieder so ein Killer-Ding, kenne ich schon, und so kurze Sätze, na ja. Legen Sie das Buch dann nicht beiseite, lesen Sie weiter, unbedingt. Es erwartet Sie ein großes Drama, verpackt in einen der aufregendsten Thriller der letzten Jahre. Ein Roman über Schuld und Schmerz, heiligen Zorn und teuflische Ränkespiele in einer aus den Fugen geratenen Stadt. Spademan ist eine ebenso zeitgemäße wie alttestamentarische Figur, und Sie werden sie lieben. Nicht wie einen Bruder, sondern wie ein verwundetes Kind, das um sich schlägt, mit flammendem Schwert und loderndem Herzen. Wollen Sie diese Story wirklich verpassen?«

Fritz Ani, Februar 2014

Adam Sternbergh (Autor)

Bevor ADAM STERNBERGH Romanautor wurde, war er Kulturredakteur des New York Times Magazine und Chefredakteur beim Magazin New York. Seine Artikel erschienen in diversen Publikationen wie GQ, The Times und beim Radioprogramm “This American Life”. Spademan war sein Debütroman, der für den Edgar Award nominiert wurde. Er lebt in Brooklyn, New York.

»Vielleicht denken Sie nach zehn Seiten: Wieder so ein Killer-Ding, kenne ich schon, und so kurze Sätze, na ja. Legen Sie das Buch dann nicht beiseite, lesen Sie weiter, unbedingt. Es erwartet Sie ein großes Drama, verpackt in einen der aufregendsten Thriller der letzten Jahre. Ein Roman über Schuld und Schmerz, heiligen Zorn und teuflische Ränkespiele in einer aus den Fugen geratenen Stadt. Spademan ist eine ebenso zeitgemäße wie alttestamentarische Figur, und Sie werden sie lieben. Nicht wie einen Bruder, sondern wie ein verwundetes Kind, das um sich schlägt, mit flammendem Schwert und loderndem Herzen. Wollen Sie diese Story wirklich verpassen?«

Fritz Ani, Februar 2014

»Hardboiled as f***! Und eine Schreibe, so scharf wie ein Papierschnitt.«

Lauren Beukes, Autorin von Shining Girls

»Hardboiled in Perfektion! Liest sich wie ein William-Gibson-Roman, bei dem Christopher Nolan Regie führt. Selten hat man einen so perfekten Debütroman gelesen.«

Megan Abbott

»Spademan erwischt dich eiskalt. Düster und knapp, mit einer rasiermesserscharfen Sprache.«

Toby Barlow

»Eleganter, schnittiger und intelligenter Noir. Der beste Sci-Fi-Thriller seit Snow Crash von Neal Stephenson.«

Roger Hobbs, Autor von Ghostman

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Aus dem Amerikanischen von Alexander Wagner
Originaltitel: Shovel Ready
Originalverlag: Crown

Paperback, Klappenbroschur, 304 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-26888-3

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 03.03.2014

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Müllabfuhr: Spademan - Adam Sternbergh

Von: Dunkles Schaf Datum: 15.06.2015

diedunklenfelle.wordpress.com

Spademan war früher Müllmann. Heute ist er das auch noch, nur entsorgt er anderen Müll als damals.

„Und falls es Sie interessiert, ich war auch mal Müllmann. Einer, der echten Müll abtransportiert, genau wie mein Dad. Das hab ich hinter mir gelassen So wie ich das meiste auch hinter mir gelassen habe.
Also das, was man mir nicht ohnehin bereits genommen hatte.
Jetzt töte ich Leute.
Ende der Geschichte.“

Damals, das war vor der schmutzigen Bombe am Times Square und den darauffolgenden Bombenanschlägen. Als New York eine Stadt war, die niemals schläft, ein belebter Ort mit Millionen Einwohnern und noch mehr Touristen. Noch nicht mal nach 9/11 sind diese ausgeblieben, aber die schmutzige Bombe hat allen den Garaus gemacht. New York ist jetzt eine Geisterstadt. Mit lebenden Geistern. Die Reichen verstecken sich in den oberen Stockwerken, geschützt von Wachmännern und in bequemen Betten liegend, mit denen sie in die Limnosphäre driften. Die Armen leben in Camps und rotten sich zusammen. Ein paar wohnen dazwischen, besetzen Häuser und Wohnungen. Die Polizei guckt zu. Jeder der es sich leisten konnte und wollte, ist weg aus New York.

Spademan nicht. Sein Geschäft floriert. Er ist Auftragskiller und seine bevorzugte Waffe ein Teppichmesser. Er tötet Männer oder Frauen – keine Diskriminierung. Aber Kinder tötet er nicht. Er will nicht wissen, warum er den- oder diejenige töten soll. Er will keinen Background. Er will einen Namen und dann läuft er los. Dann wird er auf Grace, die sich Persephone nennt, angesetzt, die Tochter eines berühmten Predigers und kommt in Gewissenskonflikte.
Das ist die Ausgangssituation und zeigt schon wie schwer es ist, Sternberghs „Spademan“ in eine Schublade zu stecken. Ist es ein Noir-Thriller, eine Dystopie oder was? Sternberghs Setting ist einfach klasse – es spielt irgendwie in der Zukunft, aber es fühlt sich so an, als ob nur New York in der Zukunft gelandet ist und die anderen Teile der Welt noch im Jetzt verankert sind, in der normalen Welt sozusagen. Die Atmosphäre dieses zum Untergang geweihten New York schlägt sich auch in Spademan durch. Man erfährt nie seinen richtigen Namen, doch der Autor gewährt einem vereinzelte Rückblicke auf Spademans Vergangenheit. Er ist distanziert und zeigt keinerlei Gefühle. Die sind ihm abhanden gekommen, genauso wie New York. Und dann taucht da diese Rotzgöre auf und wirbelt sein Leben, sein System, seine Prinzipien durcheinander.

In diesem Thriller verschwimmt alles, nicht nur das Genre. Gut oder Böse gibt es nicht, es ist aber auch nicht alles Grau. Schon der Held der Geschichte, der Auftragskiller, lässt alle Kategorien sich in Luft auflösen. Heile Welt scheint es nur in der Limnosphäre zu geben, doch Sternbergh dreht auch dieses Stückchen Helligkeit ad absurdum. Und so darf der Auftragskiller auch das wenige Licht in dieser Geschichte bringen – ganz ohne nett und unschuldig zu sein. Sondern sarkastisch, praktisch und brutal.

Sternberghs „Spademan“ scheint alles zu haben, was man sich wünschen kann: ein trostloses Setting in einer zerstörten Welt (na ja, in einem zerstörten New York wäre richtiger), einen Einzelgänger, einen Killer mit Prinzipien, ein Mädchen zwischen Gör und Erwachsener, ein Gegner, der alle Sphären ausnutzt und übermächtig zu sein scheint, vorgetragen in einem präzisen, nüchternen Schreibstil. Da passt einfach alles.

Und doch lässt mich der Thriller unzufrieden zurück. Warum? Weil ich gern mehr wollte. Ich wollte mehr wissen – über das zerstörte New York, über Spademan, über die Limnosphäre… doch das Buch ist einfach zu kurz! Unverschämtheit, eine so tolle Story, so kurz zu halten. Aber ich verzeihe Mr. Sternbergh. Aber nur aus einem einzigen Grund. Weil es einen weiteren Band geben wird. Deshalb.

Fazit:
Nach Jahns „Der Cop“ hat auch Sternberghs „Spademan“ mein Hardboiled-Herz höher schlagen lassen. Düster, nüchtern, unheilvoll und spannend – so mag ich das. Bitte weiter so und noch viel mehr davon. Von mir gibt es 4 Schafe.

Überragend!

Von: Synic Datum: 06.05.2015

lesenverbindet.blogspot.de


Spademan ist kein Thriller im eigentlichen Sinne, eher dem Genre "Hard-boiled" zuzuordnen. Typisch für dieses Genre ist der hartgesottene, ironische und scheinbar emotionslose Ermittler oder Bösewicht, den Sternbergh mit dem Auftragskiller und Hauptprotagonist Spademan in der Tradition eines Raymond Chandlers nahezu perfekt widergibt. Auch die Namensähnlichkeit zwischen Dashiell Hammets Sam Spade und Sternberghs Spademan sind sicherlich kein Zufall.

Mit Spademan erschuf Sternbergh einen gesellschaftskritischen, nachdenklich stimmenden, von Ironie strotzenden Roman, der alles andere als "nur Lesestoff" ist - denn Spademan ist trotz seines Jobs als Auftragskiller mit weit mehr moralischen Grundprinzipien ausgestattet als sämtliche Gegenspieler. In traditionellen und herkömmlichen Romanen wäre er der "Böse", hier ist er jedoch der auf eine verdrehte Art symphatisch wirkende Anti-Held:

Er ist der Müllmann. Er entsorgt Müll, den andere hinterlassen. Er will nur die Namen, keine Hintergrundgeschichten. Er räumt auf - , nicht mehr, und nicht weniger.

Adam Sternbergh spart nicht mit Brutalität, Kaltherzigkeit und Emotionslosigkeit, Verbrechen und Folter, sowie Schmerz und Hoffnungslosigkeit und beeindruckt mit einem pragmatisch wirkenden, ironischen und zynischen Erzählstil.

Obwohl mit dystopischen Grundzügen und mit einem Hauch von Science-Fiction aufwartend, ist "Spademan" weder das eine, noch das andere.

"Spademan" besticht durch die gekonnte Mischung aus Science-Fiction, Dystopie, Thriller und hard-boiled - und dadurch, das der Autor sich scheibar an keine schriftstellerischen Regeln hält, sondern mit lakonischen und knallharten Sätzen ohne irgendwelche Schnörkel die Geschichte von Spademan und dessen Auftrag erzählt.

"Spademan" kann man versuchen, zu beschreiben, aber wirklich fassen - das gelingt irgendwie nicht:

Natürlich regt dieser Roman zum Nachdenken an, nicht nur die dringliche Frage nachdem "Was wäre wenn?" bewegt nach der Lektüre das Gemüt, sondern auch zu Themen wie Politik, Gesellschaft und Religion fangen die Gedanken an, sich im Kreis zu drehen...

Denn realistisch betrachtet, braucht es weder eine schmutzige Bombe, noch einen Spademan - die Grundzüge dessen, was Sternbergh in seinem Thriller widergibt, sind bereits bittere Realität..

Fazit:

Einzigartig. Verstörend. Tiefsinnig. Makaber. - Eindeutig : Ich will mehr hiervon!

5/5 Federn

Von: Cornelia Hüppe aus Berlin Datum: 15.04.2014

Buchhandlung: Krimibuchhandlung Miss Marple

Das Buch ist einfach nur ABGEFAHREN!!!!!!!!!Das Lesen hat mir große Freude bereitet - Danke!

Von: Carolin Sänftl Datum: 15.04.2014

Spademan von Sternbergh fand ich spannend und rasant geschrieben. Einfach gute Unterhaltung.

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