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Stadt in Angst Historischer Kriminalroman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-20438-0

Erschienen: 15.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Keiner tötet wie er. Oder doch?

New York 1891. Eine Prostituierte wird brutal ermordet. Ihre Leiche weist dieselben Verletzungen auf wie die Opfer einer berüchtigten Mordserie in England. Hat der Mörder den Atlantik überquert, um seine Spur zu verwischen? Oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter? In der amerikanischen Metropole, die ohnehin mit Bandenkriminalität, Korruption und Verbrechen zu kämpfen hat, geht die Angst um. Der aristokratische englische Kriminalanalytiker Finley Jameson soll den Fall für Scotland Yard vor Ort aufklären. Und er ist zunächst wenig begeistert, als ihm der toughe New Yorker Cop Joseph Argenti zur Seite gestellt wird. Doch trotz aller Bemühungen des ungleichen Ermittlerduos wütet der Mörder weiter – und treibt zudem ein perverses Spiel mit der Polizei ...

„Ein atmosphärischer, bei allen ernsten Aspekten unterhaltsamer Roman um die Anfänge der Kriminalistik und der Massenpresse."

Börsenblatt-Spezial "Krimi & Thriller" (12.06.2014)

John Matthews (Autor)

John Matthews war 26, als sein Debütroman "Basinkasingo" zum Bestseller wurde. Seither hat er Krimis, Actionromane, Gerichtsthriller, zwei Drehbücher und ein Jugendbuch geschrieben. Seine Bücher wurden in 12 Sprachen übersetzt, und sein bisher größter Erfolg, "Das vergessene Kind", wurde von der Times in die Top Ten der besten Gerichtsthriller aller Zeiten gewählt.

„Ein atmosphärischer, bei allen ernsten Aspekten unterhaltsamer Roman um die Anfänge der Kriminalistik und der Massenpresse."

Börsenblatt-Spezial "Krimi & Thriller" (12.06.2014)

»Packende Zeitreise.«

TV Movie (10.10.2014)

„Gruselig, nur für starke Nerven.“

Tina (08.10.2014)

„Der neue Roman ‚Stadt in Angst‘ von John Matthews hat es in sich“

Laura (24.09.2014)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Andreas Jäger
Originaltitel: Letters from a Murderer
Originalverlag: Angry Robot/Osprey Publishing

Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-20438-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Page & Turner

Erschienen: 15.09.2014

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Der Ripper in New York?

Von: Herba Datum: 26.08.2015

https://minorherba.wordpress.com

Inhalt:
New York 1891:
Die Leiche einer übel verstümmelten Prostituierten wird gefunden. Diese Entdeckung läßt nur eine Vermutung zu:
Jack the Ripper, der zuletzt vor circa einem Jahr im fernen London mordete, hat die Reise über den großen Teich angetreten und mordet nun in der neuen Welt weiter.
Aber trifft diese Vermutung wirklich zu, oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter?
Der New Yorker Polizist Joseph Argenti ermittelt zusammen mit dem englischen Kriminalanalytiker Finley Jameson, der sich zufällig gerade in New York aufhält.
Wird es dem ungleichen Duo gelingen den Mörder zu fassen?

Meinung:
‘Stadt in Angst‘ habe ich vor mehreren Monaten durch Zufall in einer Buchhandlung entdeckt und mit Spannung gelesen.
John Matthews hat als Gerüst für seinen historischen Krimi den bekannten Serienmörder Jack the Ripper und die Theorie, daß er aus England nach Nordamerika geflohen ist, ausgesucht und drumherum einen spannenden Plot gesponnen.
Dabei spekuliert er zum Thema Ripper aber relativ wenig und entwickelt die alte Theorie auch nicht weiter. Ripper-Spezialisten, die sich neue Impulse erhoffen, werden also in dieser Hinsicht vermutlich enttäuscht werden.
Mich hat das allerdings nicht gestört, den ich fand das Ermittlerduo Jameson/Argenti so spannend, daß mir ihre Mordermittlung vollkommen ausreichte, um gefesselt zu sein.
Die beiden bewegen sich in einer dichten viktorianischen Atmosphäre, bei der man einiges über das Leben der Menschen erfährt und andererseits gut unterhalten wird.
Beide Ermittler haben ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen und sind vielschichtig und nicht immer ganz leicht zu durchschauen, was mir sehr gut gefallen hat.
Außerdem gelingt es dem Autor für mein Dafürhalten sehr gut, die kulturellen Unterschiede der beiden aufzuzeigen und gleichzeitig deutlich zu machen, daß sie trotzdem – oder deswegen – gut zusammenarbeiten und sich zu vertrauen.
Ich konnte den Krimi, der sehr flüssig geschrieben ist, kaum aus der Hand legen und freue mich auf weitere Fälle mit Jameson und Argenti!

Wer kennt nicht Jack the Ripper

Von: Anja Datum: 15.08.2015

meinbuecherzimmer.blogspot.de/

1891 - New York. Eine übel zugerichtete Leiche wird gefunden. Der Körper weißt Verstümmelungen auf, wie sie damals vor 3 Jahren in Whitechapel gefunden worden sind. Ist der berühmte Mörder aus England nun in Amerika? Gehen nun die Morde des Rippers hier weiter? Die Ermittlungen nehmen der englische Kriminalanalytiker Finley Jameson auf, der hier vor Ort ermittelt. Zu seiner Seite wird der New Yorker Cop Joseph Argenti gestellt. Beide sind eigentlich unterschiedliche wie Tag und Nacht. Und auch der Mentor von Jameson - Colby – ist dabei. Zusammen versuchen sie in die Psyche des Mörders einzutauchen und dessen Handlungsweise bzw. Beweggründe zu verstehen.
Genau wie in England ist der Ripper jedoch den Ermittlern immer einen Schritt voraus und schickt auch höhnende Briefe an die größten Tageszeitungen von New York. Selbst als er genau vor der „Nase" Finleys mordet, können sie ihn nicht fassen.
Und dann mischt sich noch ein berüchtigter Unterweltboss in die Sache ein. Das erschwert na klar die Ergreifung des Rippers und bestätigt den Mörder in sein perverses Spiel mit den Ermittlern.

FAZIT: John Matthews hat in diesem Buch gut die Hintergründe recherchiert. Die Geschichte ist gut erzählt und schönt nichts aus. Die Zeit um das 19Jharhundert ist gut dargestellt und man kann sich gut darin reinfinden.
Allerdings sind am Anfang so viele Protagonisten mit in dieser Geschichte, dass ich am Anfang ein wenig Probleme hatte, diese alle auseinanderzuhalten. Schön wäre es, ein Personenregister am Anfang oder Ende zu erstellen. Doch die Hauptprotagonisten bleiben Finley Jameson, Joseph Argenti und Lawrence – Finleys Assistent. Auch evtl. eine Karte über die Orte wäre nett, aber kein Muss.
Ich denke John Matthews hatte bei Finley den Polizeiinspektor Frederick Abberline von „From Hell“ im Hinterkopf, denn die beiden ähneln sich sehr. Was ich noch gut bei dem Schriftsteller finde, ist das Hintergrund wissen über die Gesellschaft und Leben im 19 Jahrhundert in Amerika. Sehr gut ist dort die Spalte zwischen Arm und Reich beschrieben.
Zum Buch und der Geschichte selber kann ich nur sagen. Trotz der über 500 Seiten ist es spannend und interessant. Es fesselt den Leser mit einem flüssigen und klaren Schreibstil. Allerdings das Ende kam mir nun doch ein wenig zu reißerisch rüber. Zu Actionhaft – was nicht so recht zum gesamten Buch passt.
Das Cover ist aber sehr gut gewählt. Hauptsächlich in Grautöne aber mit Blut befleckt. Zwei Männer in Anzügen und Zylinder sind rauf abgebildet, wo bei einer sein Gesicht verbirgt. Einzig die rote Krawatte sticht hier - neben den Blutspritzern – heraus. Wenn man dann das Cover aufklappt, sieht man die große Brücke von New York und den Schriftzug „New York in Angst und Schrecken.“ Genauso hinten ist die Brücke mit Blick auf New York abgebildet. Das Ende von dem Krimi ist ein wenig überraschend und lässt zum Spekulieren offen.

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