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Studierst du noch oder lebst du schon?

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8135-0740-9

NEU
Erschienen: 11.10.2016
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"So wahr, dass es weh tut" (Télérama) -
Das perfekte Geschenk für Studenten mit "Sinnkrise"

Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?
„Studierst Du noch oder lebst Du schon?“ wurde in Frankreich als Entdeckung des Jahres gefeiert. Diese Graphic Novel steht einem Bildungsroman in nichts nach: „Unerbittlich und komisch.“ L‘Obs

"Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker."

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

Tiphaine Rivière (Autor)

Tiphaine Rivière weiß, worüber sie schreibt: Nach dem dreijährigen Versuch, ihre Doktorarbeit in Literatur abzuschließen, startete sie den illustrierten Blog „Le bureau 14 de la Sorbonne“ und ihre Karriere als Comic-Zeichnerin. Mit ihrem Debüt landete sie einen Überraschungserfolg, der in mehrere Sprachen übersetzt wird. Rivière lebt in Paris.

"Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker."

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

"Was Studierende lesen sollten"

Süddeutsche Zeitung (28.10.2016)

"Dieser Comic zeigt, wie grausam und lustig Promovieren sein kann"

Ze.tt, Josefine Schummeck

"Die wunderschön gezeichneten Situationen sind in ihrer Absurdität leider erschreckend wahr."

Bochumer Stadt- und Studierendenmagazin (17.10.2016)

"Ein schönes Geschenk für Doktoranden – soweit sie Zeit haben, mal was anderes zu lesen."

Ultimo Münster & Bielefeld (25.11.2016)

Aus dem Französischen von Mathilde Ramadier
Originaltitel: Carnets de Thèse
Originalverlag: Seuil

Paperback, Klappenbroschur, 184 Seiten, 17,0 x 24,0 cm

ISBN: 978-3-8135-0740-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

NEU
Erschienen: 11.10.2016

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Tiphaine Rivière - "Studierst du noch oder lebst du schon?"

Von: Mareike Datum: 30.11.2016

https://s3erlesen.wordpress.com/

In „Studierst du noch oder lebst du schon?“ erzählt Tiphaine Rivière die Geschichte einer jungen Frau, die eine Doktorarbeit über die Torhüterparabel in Kafkas „Prozess“ plant.
Jeanne legt in ihrem Job als Lehrerin ein Sabbatical ein um zu promovieren. Ohne Stipendium beschließt sie, sich das Geld zum Leben nebenbei zu verdienen. Die erste Kontaktaufnahme mit ihrem Doktorvater ist schwer, die nächste wird noch schwerer. Von der Vorstellung begeistert, an der Uni statt der Schule zu unterrichten, übernimmt sie eine Vorlesung zur Literatur im Mittelalter. Zur Vorbereitung liest sie alles, was sie über das Mittelalter in die Hände bekommt. Rund um die Uhr, ständig. Vor der Vorlesung hat sie trotzdem Angst, sie kennt sich mit der Literatur im Mittelalter gar nicht aus. Als Aushilfsdozentin wird sie erst am Ende des Semesters von der Universität bezahlt. Sie nimmt einen Kredit auf, sucht einen Nebenjob, liest alles über Kafka. Gespräche mit Jeanne beginnen mit „Und dann habe ich gelesen, dass Kafka…“.
Tiphaine Rivière erzählt vom Promovieren und der Universität als Arbeitgeber. Dass die Arbeitsbedingungen für Doktoranden nicht die allerbesten sind, ist ja nichts Neues. Neu ist nur die sehr, sehr komische Darstellung der Universität als Arbeitgeber. Die Sekretärin im Promotionsbüro sitzt hinter einer geschlossenen Tür und greift zum Telefon, sobald die Tür sich öffnet. Eine Szene, die vermutlich jeder Student kennt, der mal ins Prüfungsamt musste. Später fängt Jeanne selbst im Promotionsbüro an und verzieht die Mine, jedes Mal wenn es an der Tür klopft.
Faszinierend ist auch die Geschichte, die hinter „Studierst du noch oder lebst du schon?“ steht: Tiphaine Rivière hat drei Jahre promoviert, bevor sie ihre Doktorarbeit aufgegeben und sich selbst zeichnen beigebracht hat. Heute arbeitet sie als Künstlerin. Ihre Zeichnungen sind lebendig. Tragik und Komik der Situation werden perfekt dargestellt. Die Gesichter oft auf die wesentlichen Gesichtszüge beschränkt, dann wieder vollkommen übertrieben emotional, etwa wenn Jeannes ganzes Gesicht sich vor Wut in die Länge zieht. Eine perfekte Mischung. Wunderschön auch die Farben, die sie gewählt hat. Verhalten koloriert mit Farbakzenten an genau den richtigen Stellen, ist „Studierst du noch oder lebst du schon?“ ein Kunstwerk unter den Neuerscheinungen in diesem Jahr.

„Studierst du noch oder lebst du schon?“ ist bei Knaus erschienen.
ISBN: 978-3-8135-0740-9
184 Seiten, 19.99 €.

Eine witzige Hommage an das Studentenleben.

Von: TheWonderlandBooks Datum: 29.11.2016

https://thewonderlandbooks.wordpress.com/

Seit langem habe ich keine Graphic Novel mehr gelesen. Dies habe ich aber mit „Studierst du noch oder lebst du schon?“ geändert. Ich selbst bin keine Studentin oder habe jemals studiert, dennoch fand ich das Thema sehr interessant und habe mit großer Freude gelesen und gelacht.

Die Charaktere die einem im Laufe der Geschichte begegnen sind zum schreien charakteristisch gezeichnet. Besonders reizend fand ich die Institutssekretärin, die ist einfach der Oberknaller. Jeanne selbst war mir gar nicht so besonders sympathisch, aber trotzdem lebt die Novel von ihr. Am witzigsten fand ich ihre Erklärungen in der Uni oder ihrer Familie gegenüber.

Die Zeichnungen waren sehr unterstützend gestaltet. Die Hintergründe sind nicht zu detailreich gewesen und das Gesamtbild hat sich sehr gut an den Humor angepasst. Der ganze Zeichenstil ist etwas Besonderes. Er ist meiner Meinung nach nicht besonders schön, aber die Geschichte wirkt dadurch sehr authentisch und realitätsnah. Das zeichnet diese Graphic Novel auch besonders aus. Das wahre Leben auf 184 Seiten.

Das Ende kam auf einmal überraschend schnell, das fand ich etwas schade, dennoch hat mich der gesamte Ablauf überzeugen können. Die jeweiligen Stimmungen wurden immer gefühlvoll rübergebracht und ich denke jedes Mädchen und jede Frau kann sich teilweise mit Jeanne identifizieren. Auch die Entwicklung der Charaktere war bezaubernd komisch und zugleich sehr ehrlich.

Im Freundeskreis habe ich einige Studenten, daher werde ich denen diese Graphic Novel wärmstens empfehlen. Ich denke, wenn man selbst Student ist oder war, ist das Buch noch eine Ecke witziger. Nichtsdestotrotz konnte auch ich eine Menge schmunzeln.

Sollten noch mehr Geschichten der Autorin veröffentlicht werden, werde ich diese auf jeden Fall verfolgen, um stets eine Portion Humor abzubekommen.

Fazit: Eine witzige Hommage an das Studentenleben.

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