Studierst du noch oder lebst du schon?

Paperback
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"So wahr, dass es weh tut" (Télérama) -
Das perfekte Geschenk für Studenten mit "Sinnkrise"

Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?
„Studierst Du noch oder lebst Du schon?“ wurde in Frankreich als Entdeckung des Jahres gefeiert. Diese Graphic Novel steht einem Bildungsroman in nichts nach: „Unerbittlich und komisch.“ L‘Obs

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01. Dezember 2016)

Aus dem Französischen von Mathilde Ramadier
Originaltitel: Carnets de Thèse
Originalverlag: Seuil
Paperback , Klappenbroschur, 184 Seiten, 17,0 x 24,0 cm
ISBN: 978-3-8135-0740-9
Erschienen am  11. Oktober 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Leiden einer jungen Doktorandin

Von: fremdewelt

26.05.2020

„Studierst du noch oder lebst du schon?“ ist die allererste Graphic Novel, die ich gelesen habe. Es handelt sich um die Geschichte der Jeanne Dargan, einer französischen, motivierten, jungen Frau, die promovieren möchte. Dass der Prozess allerdings nicht geradlinig und leicht verläuft, wird schnell klar. Immer wieder werden ihr von verschiedenen Seiten Hürden in den Weg gelegt. Die Promotion verschiebt sich, die Probleme werden größer und Jeannes Motivation nimmt von Problem zu Problem ab. Graphic Novels, also längere Geschichten, die als hochwertige Comics aufgearbeitet wurden, haben sich in den letzten zehn Jahren immer stärker etabliert und sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Buchbranche. In „Studierst du noch oder lebst du schon?“ sind die Bilder recht einfach gehalten, was zwar einen visuellen Einblick in die Farben und Formen der Geschichte gibt, aber dennoch den Fokus auf den Inhalt und Text an sich setzt. Die Geschichte von Jeanne ist vor allem für diejenigen Personen interessant, die sich in ihre Situation hineinversetzen können, weil sie sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden oder diese schon hinter sich haben. Wer also schon mal eine Bachelor- oder Masterarbeit geschrieben hat oder gar dabei ist zu promovieren, wird hier so wie ich viele Parallelen wiedererkennen. Man kann sich gut in Jeanne und ihre Probleme hineinversetzen, allerdings ist das dann auch schon so ziemlich alles, was die Graphic Novel hergibt – eine Aufzählung der Hürden, die das Promovieren mit sich bringt. Leider nimmt die gestresste Grundstimmung mehr und mehr Überhand, ohne einen wirklichen Mehrwert zu bieten. „Studierst du noch oder lebst du schon?“ zeichnet auf traurig realistische Weise das Leben einer Promotionsstudentin auf. Eine interessante Geschichte in Form einer Graphic Novel, die beim Lesen jedoch nicht gerade Lust auf eine akademische Laufbahn macht.

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hatte mehr erwartet

Von: Yanthara

06.06.2018

Seit langem habe ich mal wieder eine Graphic Novel gelesen - ich war recht überrascht über die Geschichte. Aber ich fange erst Mal mit den Zeichnungen an: die Bilder sind sehr einfach gehalten. Es gibt mal aufwändigere Zeichnungen, aber meistens sind sie sehr simpel gehalten. Auch was die Farben angeht, das Buch ist durchgehend farbig, aber die Farbpalette bewegt sich nur im sanften Bereich. Es gibt keine grellen Farben. Was ganz angenehm ist.  Die Graphic Novel beschreibt den Werdegang einer Studentin, die sich ohne Stipendium durchschlägt. In den ersten Seiten ist sie noch ziemlich motiviert, aber irgendwann merkt sie, dass sie nicht weiter kommt, weil sie unter anderem einen Job braucht, weil sie sich durch das fehlende Stipendium nicht finanzieren kann. Aus welchem Grund auch immer, aber Aushilfsdozenten werden nur am Ende des Semesters bezahlt, Jeanne findet das ärgerlich, kann aber nichts dagegen tun. Richtig frustriert ist sie aber, als man ihr mitteilt, dass sie keinen Lohn bekommt, weil man nur Geld für die Arbeit bekommt, wenn man noch einen Job hat. Man versucht sie zu beruhigen, da sie so etwas für ihren Lebenslauf hat und es ja deswegen nicht umsonst war. Dann nimmt sie, nach etlichen Bewerbungen einen anderen Job an. Aber durch die Arbeiterei kommt sie nicht dazu an ihrer Doktorarbeit zu schreiben. Und alles zieht sich hin. So richtig witzig fande ich die Graphic Novel eher nicht, es war eher traurig zu sehen, wie motivierten Studenten so Steine in den Weg gelegt werden. Es war auch traurg mit anzusehen, dass die Beziehung von Jeanne in die Brüche ging, aber auch, dass die Familie immer gefragt hat, was sie nun mit dem Doktor macht in dem Fachbereich. Richtig überzeugt bin ich nicht. Vielleicht gehöre ich auch einfach nur nicht zur Zielgruppe. Wer weiß. Die Graphic Novel war ok, mehr aber auch nicht.

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Vita

Tiphaine Rivière weiß, worüber sie schreibt: Nach dem dreijährigen Versuch, ihre Doktorarbeit in Literatur abzuschließen, startete sie den illustrierten Blog „Le bureau 14 de la Sorbonne“ und ihre Karriere als Comic-Zeichnerin. Mit ihrem Debüt landete sie einen Überraschungserfolg, der in mehrere Sprachen übersetzt wird. Rivière lebt in Paris.

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Pressestimmen

»Was Studierende lesen sollten«

»Kurzweilig und amüsant erzählt Rivière die Geschichte einer (Anti-)Heldin, die man sofort ins Herz schließt.«

»Ein süffiges Lesevergnügen und das ideale Geschenk für alle Studenten im Termin- und Abgabestress.«

Darmstädter Echo, Peter Hetzler (10. Januar 2017)

»Dieser Comic zeigt, wie grausam und lustig Promovieren sein kann.«

»Riviere kann wundervoll spotten, ihr Witz ist scharf, aber nicht böse.«

Basler Zeitung (CH), Mathias Heybrock (13. Juni 2017)

»Eine elegante, leicht gedeckte Kolorierung und ein lockerer, minimalistischer Stil sorgen für Dynamik und Lebendigkeit.«

Tip Berlin, Juliane Ibold (30. November 2016)

»Man muss sich nicht einmal für Unis interessieren, um diese Kleinhobelei eines Traums spannend zu finden.«

Stuttgarter Zeitung, Thomas Klingenmaier (15. Dezember 2016)

»Die wunderschön gezeichneten Situationen sind in ihrer Absurdität leider erschreckend wahr.«

»Ein schönes Geschenk für Doktoranden – soweit sie Zeit haben, mal was anderes zu lesen.«

Ultimo Münster & Bielefeld (25. November 2016)

»Der Strich von Tiphaine Rivière ist klar und schnörkellos, eher minimalistisch, dabei aber präzise.«