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Studierst du noch oder lebst du schon?

Kundenrezensionen (15)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8135-0740-9

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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"So wahr, dass es weh tut" (Télérama) -
Das perfekte Geschenk für Studenten mit "Sinnkrise"

Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?
„Studierst Du noch oder lebst Du schon?“ wurde in Frankreich als Entdeckung des Jahres gefeiert. Diese Graphic Novel steht einem Bildungsroman in nichts nach: „Unerbittlich und komisch.“ L‘Obs

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

Tiphaine Rivière (Autor)

Tiphaine Rivière weiß, worüber sie schreibt: Nach dem dreijährigen Versuch, ihre Doktorarbeit in Literatur abzuschließen, startete sie den illustrierten Blog „Le bureau 14 de la Sorbonne“ und ihre Karriere als Comic-Zeichnerin. Mit ihrem Debüt landete sie einen Überraschungserfolg, der in mehrere Sprachen übersetzt wird. Rivière lebt in Paris.

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

»Was Studierende lesen sollten«

Süddeutsche Zeitung (28.10.2016)

»Ein süffiges Lesevergnügen und das ideale Geschenk für alle Studenten im Termin- und Abgabestress.«

Darmstädter Echo, Peter Hetzler (10.01.2017)

»Dieser Comic zeigt, wie grausam und lustig Promovieren sein kann.«

Ze.tt, Josefine Schummeck

»Eine elegante, leicht gedeckte Kolorierung und ein lockerer, minimalistischer Stil sorgen für Dynamik und Lebendigkeit.«

Tip Berlin, Juliane Ibold (30.11.2016)

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Aus dem Französischen von Mathilde Ramadier
Originaltitel: Carnets de Thèse
Originalverlag: Seuil

Paperback, Klappenbroschur, 184 Seiten, 17,0 x 24,0 cm

ISBN: 978-3-8135-0740-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 11.10.2016

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Humorvolle Geschichte übers Studentenleben

Von: Nadja Datum: 11.02.2017

booksaretrueadventures.blogspot.com/

Da ich selbst Studentin bin, hat mich der Titel "Studierst du noch oder lebst du schon?" sofort neugierig gemacht. Im Gegensatz zu Jeanne schreibe ich zwar keine Doktorarbeit, dennoch kamen mir bereits bei der Kurzbeschreibung gewisse eigene Erlebnisse aus dem Studienalltag in den Sinn. Daher war ich sehr gespannt wie die Autorin das Studentenleben in dieser Graphic Novel darstellen würde.

Man merkt beim Lesen schnell, dass Tiphaine Rivière (zumindest teilweise) aus Erfahrung schreibt, wenn sie humorvoll gewisse Szenen aus Jeannes Leben beschreibt. Die Geschichte erzählt wirklich authentisch aus Jeannes Alltag als Doktorierende, von ihrem anfänglichen Enthusiasmus mit dem sie sich mit dem Thema ihrer Arbeit auseinandersetzt, bis zu ihrer wachsenden Verzweiflung als die Monate vergehen und sie einfach nicht vom Fleck zu kommen scheint. Besonders die Szenen mit Jeannes Verwandtschaft, die nicht besonders viel Verständnis für ihr Studium hat, fand ich super lustig und treffend dargestellt, ich denke solche Situationen kennt wohl fast jeder der studiert. 

Ich würde daher die Graphic Novel auch ganz besonders derzeitigen, ehemaligen oder zukünftigen Studierenden empfehlen. Auch wenn Jeanne bereits Doktorandin ist und daher nicht genau mit denselben Problemen zu kämpfen hat, wie jemand der beispielsweise gerade angefangen hat zu studieren, gibt es doch Situationen, die jedem Studierenden bekannt vorkommen dürften. Auch wenn der Ton, besonders anfangs, ziemlich humorvoll ist, zeigt die Geschichte doch auch die "Schattenseiten", beispielsweise, wenn Jeanne sich immer mehr in ihrer Arbeit vergräbt und alles andere zu vernachlässigen beginnt. 

Das Zeichnungsstil der Autorin hat mir gut gefallen. Der Hintergrund ist meistens eher einfach gehalten, während die Figuren im Vordergrund stehen und sehr ausdrucksstark gezeichnet sind. Man kann alle Figuren gut auseinanderhalten und mir hat besonders gefallen, dass man Jeannes Entwicklung auch sehr gut an ihrem Aussehen erkennen kann.

Was mir leider nicht so gut gefallen hat war, dass es in der Geschichte immer wieder relativ grosse Zeitsprünge gab und ich dadurch irgendwann das Gefühl hatte wichtige Dinge zu verpassen und es die Handlung teilweise etwas verwirrend machte. Zudem wirkte es dadurch teilweise eher wie eine Ansammlung von einzelnen Episoden, als eine Geschichte mit einem richtigen Handlungsbogen. 

Auch hatte ich das Gefühl dadurch ein bisschen die Verbindung zu Jeanne zu verlieren, da man ihre Veränderung dadurch nur lückenhaft mitbekommt. Die Graphic Novel deckt die gesamte Zeitspanne in der Jeanne an ihrer Arbeit schreibt ab und parallel dazu wie sich Jeanne verändert, hatte ich auch etwas das Gefühl, dass die Geschichte etwas an Humor verlor und besonders das Ende hat mir dann nicht mehr so gut gefallen, da es auch recht abrupt war. 

Fazit:
"Studierst du noch oder lebst du schon?" erzählt humorvoll aus dem Alltag einer Doktorandin und man merkt, dass die Autorin Tiphaine Rivière dabei viel aus eigener Erfahrung berichtet. Ich würde die Graphic Novel ganz besonders Studierenden empfehlen, da diese sicher die eine oder andere Situation, die Jeanne erlebt, wiedererkennen werden. 

Alle Seiten des Doktorantendaseins in Comicform - lustig aber sehr wahr

Von: Book Dreams Datum: 28.01.2017

tamaraschreiberling.wixsite.com/bookdreams

Das Cover finde ich richtig lustig. Während die Protagonistin am Tisch sitzt und verzweifelt inter ihren Büchern klemmt, haben alle anderen um sie herum Spaß, was sie ordentlich zu frustrierend scheint.
Im großen und Ganzen gleicht das Cover eine Wimmelbild, auf dem man auch noch nach mehreren Minuten ein paar neue Dinge entdecken kann, auch die Farben sind sehr schön.

Das komplette Schema zieht sich durch das komplette Buch.
Der Zeichenstil an sich ist jetzt nicht so mein Fall, aber dennoch sich diese wirklich sehr gut gemacht. Jedes einzelne Bild ist liebevoll colouriert worden und mit zahlreichen Details versehen. Während ich diesen Comic gelesen habe, konnte ich einfach nicht anders, als auch den Hintergrund jedes Bildes zu betrachten. Immer wieder verstecken sich dort lustige Szenen. Besonders, wenn irgendwo ein Flyer aushängt oder ein Poster an der Wand klebt: darauf sind witzige Sprüche, griesgrämige Gesichter oder andere bemerkenswerte Dinge.
Die Farben passen alle sehr schön zusammen, das Ganze wirkt bunt, aber auf keinen Fall überladen. Ich finde, das ist eine schöne Abwechslung gegenüber der schwarz-weißen Mangas, die ich sonst so lese. Auch wenn es sich hier nicht um einen Manga handelt und ich bei Comics an diese Superhelden denken muss, und eigentlich eher weniger nach solchen greife, hat mir dieser hier wirklich sehr gut gefallen.

Die Story ist wirklich interessant - neben viele lustigen Szenen gibt es auch Vieles, was mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich bin kurz davor, mein erstes Semester als Literaturstudentin hinter mich zu bringen und muss sagen, dass all diese Situationen, die die Protagonistin im Comic durchlebt, in abgeschwächter Form auch auf Hausarbeiten vollkommen zutreffen, gerade dann, wenn es sich um die ersten handelt. All die Euphorie am Anfang, dass es endlich los geht, die ganzen Zweifel, Rückschläge, noch mehr Zweifel, Verzweiflung, wenn man dann merkt, dass es doch viel komplizierter wird, als eigentlich gedacht...
Die Geschichte ist verdammt lustig, süß gemacht aber verdammt wahr. Ich werde niemals eine Doktorarbeit schreiben, aber das war mir auch schon vor diesem Comic klar.

Ich denke, diese Graphik Novel ist auch eich richtig lustiges Geschenk für jemanden, der darüber nachdenkt, eine Doktorarbeit zu schreiben. Oder für einen Studienanfänger. Dann weiß er oder sie direkt, wie kompliziert so etwas doch werden kann.


Bewertung
Der Zeichenstil ist vollkommen in Ordnung, ich hab schon viel schlimmeres gesehen. Die Bilder sind alle bunt, aber nicht überladen und liebevolle, kleine Details sind überall versteckt.
Die Story an sich ist erschreckend wahr und regt einen - neben all dem vielen Lachen - auch zum Nachdenken an.
Wer darüber nachdenkt, eine Doktorarbeit zu schreiben oder einfach neugierig ist wie eine solche Aussieht und wie eine geschrieben wird, der macht mit diesem humorvollen Comic alles richtig.
Da ich nichts auszusetzen habe, vergebe ich 5 von 5 Sternen.

So, und jetzt setzte ich mich wieder an meine Hausarbeiten ;)

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