VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Studierst du noch oder lebst du schon?

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 28,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8135-0740-9

Erschienen:  11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), eBook (epdf)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

"So wahr, dass es weh tut" (Télérama) -
Das perfekte Geschenk für Studenten mit "Sinnkrise"

Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?
„Studierst Du noch oder lebst Du schon?“ wurde in Frankreich als Entdeckung des Jahres gefeiert. Diese Graphic Novel steht einem Bildungsroman in nichts nach: „Unerbittlich und komisch.“ L‘Obs

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

Tiphaine Rivière (Autor)

Tiphaine Rivière weiß, worüber sie schreibt: Nach dem dreijährigen Versuch, ihre Doktorarbeit in Literatur abzuschließen, startete sie den illustrierten Blog „Le bureau 14 de la Sorbonne“ und ihre Karriere als Comic-Zeichnerin. Mit ihrem Debüt landete sie einen Überraschungserfolg, der in mehrere Sprachen übersetzt wird. Rivière lebt in Paris.

»Ihr Debüt ist herzzerreißend komisch und voller Selbstironie, ihr Stil ausdrucksvoll, leicht und verspielt. Eine Umarmung für ausgebeutete Jungakademiker.«

BÜCHERmagazin, Elisabeth Dietz (01.12.2016)

»Was Studierende lesen sollten«

Süddeutsche Zeitung (28.10.2016)

»Kurzweilig und amüsant erzählt Rivière die Geschichte einer (Anti-)Heldin, die man sofort ins Herz schließt.«

F.A.Z. Blogseminar, Felicitas Rahn (06.04.2017)

»Ein süffiges Lesevergnügen und das ideale Geschenk für alle Studenten im Termin- und Abgabestress.«

Darmstädter Echo, Peter Hetzler (10.01.2017)

»Dieser Comic zeigt, wie grausam und lustig Promovieren sein kann.«

Ze.tt, Josefine Schummeck

mehr anzeigen

Aus dem Französischen von Mathilde Ramadier
Originaltitel: Carnets de Thèse
Originalverlag: Seuil

Paperback, Klappenbroschur, 184 Seiten, 17,0 x 24,0 cm

ISBN: 978-3-8135-0740-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  11.10.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

hatte mehr erwartet

Von: Yanthara Datum: 06.06.2018

https://nerdarchive.wordpress.com/

Seit langem habe ich mal wieder eine Graphic Novel gelesen - ich war recht überrascht über die Geschichte. Aber ich fange erst Mal mit den Zeichnungen an: die Bilder sind sehr einfach gehalten. Es gibt mal aufwändigere Zeichnungen, aber meistens sind sie sehr simpel gehalten. Auch was die Farben angeht, das Buch ist durchgehend farbig, aber die Farbpalette bewegt sich nur im sanften Bereich. Es gibt keine grellen Farben. Was ganz angenehm ist. 

Die Graphic Novel beschreibt den Werdegang einer Studentin, die sich ohne Stipendium durchschlägt. In den ersten Seiten ist sie noch ziemlich motiviert, aber irgendwann merkt sie, dass sie nicht weiter kommt, weil sie unter anderem einen Job braucht, weil sie sich durch das fehlende Stipendium nicht finanzieren kann. Aus welchem Grund auch immer, aber Aushilfsdozenten werden nur am Ende des Semesters bezahlt, Jeanne findet das ärgerlich, kann aber nichts dagegen tun. Richtig frustriert ist sie aber, als man ihr mitteilt, dass sie keinen Lohn bekommt, weil man nur Geld für die Arbeit bekommt, wenn man noch einen Job hat. Man versucht sie zu beruhigen, da sie so etwas für ihren Lebenslauf hat und es ja deswegen nicht umsonst war. Dann nimmt sie, nach etlichen Bewerbungen einen anderen Job an. Aber durch die Arbeiterei kommt sie nicht dazu an ihrer Doktorarbeit zu schreiben. Und alles zieht sich hin.

So richtig witzig fande ich die Graphic Novel eher nicht, es war eher traurig zu sehen, wie motivierten Studenten so Steine in den Weg gelegt werden. Es war auch traurg mit anzusehen, dass die Beziehung von Jeanne in die Brüche ging, aber auch, dass die Familie immer gefragt hat, was sie nun mit dem Doktor macht in dem Fachbereich.

Richtig überzeugt bin ich nicht. Vielleicht gehöre ich auch einfach nur nicht zur Zielgruppe. Wer weiß. Die Graphic Novel war ok, mehr aber auch nicht.

Studentenwahnsinn in Comicformat

Von: Lunas Leseecke Datum: 16.03.2017

lunasleseecke.blogspot.de/

Jeanne hat nach ihrem Studium endlich eine Stelle als Doktorandin ergattert. Doch so eine Promotion, selbst wenn mit Enthusiasmus daran gearbeitet wird, ist komplizierter als Gedacht. Zwischen Lehrauftrag, Finanzierung und jeder Menge Bürokratie bleibt kaum Zeit für das eigentliche Ziel – die Promotion. Und dann wäre da auch noch dieses Ding namens Leben, das bei all dem nicht nur ein bisschen zu kurz kommt.

Im Laufe des Comics verfolgen wir die Entwicklung von Jeanne, die glücklich in einer Beziehung steckt und beschließt, ihren verhassten Job als Lehrerin für die Chance auf eine Promotion aufzugeben. Dabei verfolgt man die Entwicklung der hochmotivierten Jeanne zur zunehmend verzweifelten und auch etwas verlotterten Jeanne, die nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht. Sehr gut fand ich dabei immer wieder die Übersichtsseiten, nach dem Vergehen einiger Zeit, wo anhand von eingereichten Formularen und Fotos der zunehmende Verfall von Jeanne dokumentiert wurde.

Den Charakter Jeanne fand ich anfangs ein wenig naiv, da sich sich mit vielen Dingen der Promotion scheinbar nicht so wirklich auseinandergesetzt hatte und von vielen Information kalt erwischt wurde. Natürlich hat sie mit der Zeit dazu gelernt, aber vielleicht hätte sie sich einen Teil ihres Kummers ersparen können. Die meiste Zeit hatte ich dennoch viel Spaß beim Lesen, auch wenn man mit der armen Jeanne wirklich mitgelitten hat. Ich war die ganze Zeit so dankbar, dass die Organisation bei uns, zumindest nach meinen Erfahrungen im Naturwissenschaftlichen Bereich, wesentlich unkomplizierter verläuft, wenn auch nicht unbedingt mit weniger Phasen purer Verzweiflung.

Da es sich hier ja um einen Comic handelt würde ich gern auch noch ein paar Worte zum Zeichenstil loswerden. Der hat mir nämlich nicht ganz so gut gefallen. Er hat ausgereicht um die Story gut rüber zu bringen, aber ich bin einfach mehr ein Fan von Detailreichen und realitätsnäheren Zeichnungen, und gerade wenn es um farbige Comics geht hätte es manchmal noch ein bisschen mehr Farbei sein können. Aber das ist natürlich nur mein Geschmack – ich kann mir nicht mal Spongebob anschauen, weil ich dabei die Krise bekomme.

Fazit

Ein unterhaltsamer Comic über die Hürden auf dem Weg zu einer französischen Promotion, der auf witzige Weise in Szene gesetzt wurde und einen mit der armen Jeanne mitleiden ließ. Gut zu empfehlen für arme Doktoranden hierzulande, denn nach meiner Erfahrung geht es uns nicht ganz so schlimm – also Kopf hoch.

Voransicht