The Passengers

Roman

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»Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige – noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Felix Mayer
Originaltitel: The Passengers
Originalverlag: Del Rey
Paperback , Klappenbroschur, 496 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32072-7
Erschienen am  09. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
»The Passengers« von John Marrs

Leserstimmen

Eine gelungene Gesellschaftsstudie

Von: Fraukes Bücherwelt

10.07.2020

Stell dir vor, dein Auto würde komplett selbstständig fahren, da es mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet ist. Ähnlich wie K.I.T.T aus Knight Rider spricht es mit dir, kennt deinen Weg zur Arbeit und ist mehr Vertrauter als Gegenstand. Klingt verlockend oder? Doch würdest du einem autonomen Fahrzeug wirklich vertrauen? In England sind nur noch Autos der Klasse 5, also vollständig autonome Fahrzeuge erlaubt. Sie verfügen weder über Lenkrad noch Brems- bzw. Gaspedal. Die Straßen sind so präpariert, dass die Fahrzeuge während des Fahrens aufgeladen werden. Die tägliche Fahrzeit zur Arbeit kann nun für andere Dinge genutzt werden und natürlich hat sich die Zahl der Unfälle drastisch reduziert. Die Systeme der Autos seien unangreifbar, heißt es. Doch eines Tages werden sieben Autos gehackt. Deren Passagiere befinden sich nun auf einer zweistündigen Todesfahrt, die auch noch live im Internet übertragen wird... Mal wieder schafft es John Marrs mit "The Passengers" gesellschaftskritische Fragen aus der aktuellen Zeit aufzuwerfen und einen beim Lesen nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen. Der Buchaufbau und Schreibstil ist ähnlich geschickt, wie bei seinem Vorgänger "The One". Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, aus wechselnder Perspektive erzählt und enden meist mit einem fiesen Cliffhanger. So kommt nicht nur ordentlich Spannung auf, durch den Perspektivwechsel baut man auch gleich eine viel stärkere Bindung zu den Charakteren auf. Man erfährt mit der Zeit natürlich wichtige Dinge über die 7 Passagiere, aber auch über den Hacker. Bis zuletzt sind die Zusammenhänge und Beweggründe aber nur sehr versteckt zu finden. Der Aspekt der selbstfahrenden Autos ist spätestens dank Tesla ein aktuelles Thema, welches durchaus strittig ist. Durch diesen Roman werden dazu durchaus interessante Fragen beleuchtet - Wie viel Kontrolle sollte man als Mensch aufgeben? Wie sehr darf man sich von Systemen abhängig machen? Auf welcher Grundlage schätzt das Auto Gefahrensituationen ein? Und wie reagiert es im Falle eines nicht zu vermeidenden Unfalls? Der zweite, und für mich durchaus noch aktuellere Aspekt des Romans ist das Verhalten der Menschen in den sozialen Medien. Es ist erschreckend, wie John Marrs die Sensationslust der Menschheit spiegelt. Dieses Buch macht mehr als deutlich, wie einfach es in der heutigen Zeit ist, seine wahre Identität online hinter einem Pseudonym zu verstecken und wie man bequem anonym über andere urteilen kann. Es war faszinierend und beängstigend zugleich, zu lesen, wie schnell sich eine Menschenmasse virtuell versammelt und durch etwaige Posts angestachelt wird. Für mich ist dieses Buch sehr viel mehr als reine Unterhaltungsliteratur. Es ist eine ziemlich treffende Gesellschaftsstudie der heutigen Zeit. Ich habe mich nach dem Lesen selbst hinterfragt und kann nur jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen. Vielen Dank an den @heyne.verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares (unbezahlte Werbung).

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Ein super spannender Zukunftsthriller

Von: buecherschildkroete aus Krefeld

08.07.2020

Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen. Der Klappentext lässt nur erahnen, wie spannend die Story ist. Ich wollte unbedingt wissen, ob es den Behörden gelingt, die Fahrzeuge zu stoppen oder ob alle Insassen ums Leben kommen. Ebenso wollte ich die Geschichte zu den Insassen erfahren. Ich finde das Cover ist wieder ein absoluter Eyecatcher. Extrem schlicht und einfach, aber extrem gut. Die Farben Schwarz und Blau passen so gut zueinander und der Power-Knopf in der Mitte ist einfach super. Aber auch der blaue Buchschnitt gefällt mir so gut, dass ich das Buch haben musste. Meinung Ich habe mich sehr auf das neue Buch „The Passengers – Du entscheidest über Leben und Tod“ von John Marrs aus dem Heyne Verlag gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil von Marrs ist einfach super. Das Buch ist so fesselnd und interessant geschrieben, dass man es wirklich nicht aus den Händen legen kann. Und man sich immer wieder nur denkt: „Ach komm. Eine Seite geht noch.“ Was würdest du tun, wenn dir auf einmal eine Stimme im Auto mitteilt, dass du in 2 Stunden und 30 Minuten tot sein wirst? Es wäre mein absoluter Super Gau und ich wüsste nicht, wie ich diese Zeit überstehen würde. Doch Moment. Wie kann ein Auto geknackt werden, wenn es als absolut sicher und unhackbar verkauft wird? Acht verschiedenen Personen wird der Hacker mitteilen, dass sie in 150 Minuten Tod sein werden. Der Hacker, der die autonomen Fahrzeuge gehackt hat, macht vor keiner Schicht halt. Er hat kein Gewissen und somit sitzen in den Fahrzeugen z. B. eine schwangere Frau oder eine Schauspielerin. Was wird der Hacker alles an die Oberfläche bringen? Wird er nach den Leichen im Keller der einzelnen Personen suchen? Und was hat es mit der Kommission auf sich? Wofür ist sie gut und wer gehört dazu? Die Personen in den Fahrzeugen werden alle nacheinander vorgestellt und der Hacker spielt mit allen seine hinterlistigen Psychospielchen. Das schlimmste jedoch sind die Menschen weltweit. Aufgrund der Anonymität des Internets lassen die Menschen ihren Meinungen freien Lauf. Ob positiv oder negativ. Vereinzelte Kapitel beginnen mit einem Teaser. Was ganz interessant war. Obwohl so viele verschiedene Personen vorkommen, fand ich es nie unübersichtlich. Mein Fazit Dieses Buch ist so etwas von empfehlenswert. Auch wenn ich ab sofort niemals! in meinem Leben in ein autonomes Auto einsteigen werde. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite so spannend und hat mich sofort gefesselt. Die Spannung lässt während des gesamten Buches nicht nach. Es ist absolut nicht vorhersehbar und bis zur letzten Sekunde wurde ich immer wieder überrascht, mit dem was gerade geschehen ist. Toll fand ich auch, dass das ein oder andere Mal ein Bezug auf das Buch „The One – Finde dein perfektes Match“ genommen wurde.

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Vita

John Marrs

John Marrs arbeitete über zwanzig Jahre als freischaffender Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Mit seinem Roman »The One« gelang ihm in England der Durchbruch, eine Verfilmung durch Netflix ist bereits in Vorbereitung. Der Autor lebt und arbeitet in London.

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