Tod in Porto

Roman
Ein Fall für Inspektor Fonseca

(7)
Paperback
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Das Team von Inspektor Fonseca hatte schon mit eisbeschlagenen Vinho-Verde-Gläsern auf den wohlverdienten Sommerurlaub angestoßen, als plötzlich ein Mann brasilianischer Herkunft erschossen neben seinem Sportwagen aufgefunden wird. Wenig später taucht ein Video auf, das mit dem Fall in Verbindung steht: Eine Zunge und ein Paar Ohren, genagelt an eine Holztür. Die „brasilianische Methode“ mit Spitzeln umzugehen. Das Video hatte acht Empfänger. Sind weitere Morde geplant? Wie viel weiß der Arbeitgeber des Ermordeten, ein windiger Immobilienmakler? Und was hat die Tochter eines berühmten Anwalts aus Sao Paulo mit dem Ganzen zu tun?

Der Fall führt die Ermittler Fonseca, Ana und Pinto in die brasilianische Unterwelt Portos, die sehr viel größer und mächtiger ist, als die malerische Kulisse der portugiesischen Küstenstadt es erahnen lässt.

»Vielleicht der beste aller bislang veröffentlichten Portugal-Krimis.«

Neue Osnabrücker Zeitung (12. August 2019)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-43959-7
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend und authentisch

Von: Elke Heid-Paulus,

28.08.2019

Kriminalromane von deutschen Autoren, die in Portugal verortet sind, gibt es einige, aber leider meist von zweifelhafter Qualität. Die einzigen, die mich bisher überzeugen konnten, waren die drei Leander-Lost-Krimis von Gil Ribeiro (aka Holger Karsten Schmidt), deren Handlungsorte ausnahmslos an der östlichen Algarve zu finden sind. Umso gespannter war ich auf Mario Limas „Tod in Porto“, dieser Hafenstadt an der Atlantikküste im Nordwesten, nach Lissabon zweitgrößte Stadt Portugals und wirtschaftliches und industrielles Zentrum. Denn auch dort gibt es offenbar jede Menge kriminelle Aktivitäten, die Inspektor Fonseca samt Team einiges an Ermittlungsarbeit abverlangen. Der deutsche Autor lebt schon lange in Portugal, was sich äußerst positiv auf die Authentizität seiner Schilderungen auswirkt. Ein toter Brasilianer, ein Video mit drastischem Bildmaterial, verschickt an sieben weitere Empfänger, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber Fonseca lässt nicht locker, auch wenn er dafür seine Ermittlungen in der Unterwelt der malerischen Küstenstadt durchführen muss. Und was er dort erfährt, gefällt ihm überhaupt nicht. Es ist das Primeiro Comando da Capital, eine brasilianische Organisation mit mafiösen Strukturen, die mit brutaler Gewalt ihre Ziele durchsetzt. Sowohl in Portugal, als auch in ihrem Heimatland. Und wer sich mit deren Mitglieder anlegt, spielt mit seinem Leben… Ich bin ein großer Fan von Romanen, deren Thematik an die gesellschaftspolitische Realität angelehnt ist und mich zu weiteren „Nachforschungen“ anregt. Und das ist Mario Lima mit diesem Krimi gelungen. Dass es durch die koloniale Vergangenheit Portugals Beziehungen zu Brasilien gibt, ist/war zu vermuten. Allerdings war mir nicht klar, dass auch die brasilianische Mafia sich in der portugiesischen Unterwelt tummelt und nicht nur dort über jede Menge Einfluss verfügt, sondern auch in Politik und Wirtschaft Fäden zieht. Das Team ist sympathisch, die Story schlüssig aufgebaut und vermittelt neben spannender Unterhaltung jede Menge Erkenntnisgewinn. Dabei erzählt Lima aber nicht staubtrocken, sondern sehr lebendig mit viel trockenem Humor und Lokalkolorit. Eine klare Empfehlung - nicht nur für Portugal-Urlauber sondern auch die Daheimgebliebenen! ,Kriminalromane von deutschen Autoren, die in Portugal verortet sind, gibt es einige, aber leider meist von zweifelhafter Qualität. Die einzigen, die mich bisher überzeugen konnten, waren die drei Leander-Lost-Krimis von Gil Ribeiro (aka Holger Karsten Schmidt), deren Handlungsorte ausnahmslos an der östlichen Algarve zu finden sind. Umso gespannter war ich auf Mario Limas „Tod in Porto“, dieser Hafenstadt an der Atlantikküste im Nordwesten, nach Lissabon zweitgrößte Stadt Portugals und wirtschaftliches und industrielles Zentrum. Denn auch dort gibt es offenbar jede Menge kriminelle Aktivitäten, die Inspektor Fonseca samt Team einiges an Ermittlungsarbeit abverlangen. Der deutsche Autor lebt schon lange in Portugal, was sich äußerst positiv auf die Authentizität seiner Schilderungen auswirkt. Ein toter Brasilianer, ein Video mit drastischem Bildmaterial, verschickt an sieben weitere Empfänger, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber Fonseca lässt nicht locker, auch wenn er dafür seine Ermittlungen in der Unterwelt der malerischen Küstenstadt durchführen muss. Und was er dort erfährt, gefällt ihm überhaupt nicht. Es ist das Primeiro Comando da Capital, eine brasilianische Organisation mit mafiösen Strukturen, die mit brutaler Gewalt ihre Ziele durchsetzt. Sowohl in Portugal, als auch in ihrem Heimatland. Und wer sich mit deren Mitglieder anlegt, spielt mit seinem Leben… Ich bin ein großer Fan von Romanen, deren Thematik an die gesellschaftspolitische Realität angelehnt ist und mich zu weiteren „Nachforschungen“ anregt. Und das ist Mario Lima mit diesem Krimi gelungen. Dass es durch die koloniale Vergangenheit Portugals Beziehungen zu Brasilien gibt, ist/war zu vermuten. Allerdings war mir nicht klar, dass auch die brasilianische Mafia sich in der portugiesischen Unterwelt tummelt und nicht nur dort über jede Menge Einfluss verfügt, sondern auch in Politik und Wirtschaft Fäden zieht. Das Team ist sympathisch, die Story schlüssig aufgebaut und vermittelt neben spannender Unterhaltung jede Menge Erkenntnisgewinn. Dabei erzählt Lima aber nicht staubtrocken, sondern sehr lebendig mit viel trockenem Humor und Lokalkolorit. Eine klare Empfehlung - nicht nur für Portugal-Urlauber sondern auch die Daheimgebliebenen!

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Spannend und tempreich

Von: Qultur-HH

15.08.2019

Temporeich führt Mario Lima in seinem Krimi „Tod in Porto“ das Ermittlerteam um Inspektor Fonseca durch den Untergrund der portugiesischen Hafenstadt. Mit Pinto, Ana, Dinis und Fonseca hat der Autor toll ausgearbeitete Charaktere erschaffen, die sich prima ergänzen und die dem Leser mit ihrer teils unkonventionellen Art ans Herz wachsen. Dazu noch die spannende Geschichte, verworren und am Ende gut aufgelöst und die Kulisse Portos machen diesen Roman zu einem echten Pageturner. Und Lust auf den nächsten Fall!

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Vita

Mario Lima

Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas roten Vinho Verde.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Krimiliteratur at its best. Mit ›Tod in Porto‹ gelingt Mario Lima ein Hit, der auf ganzer Linie überzeugt, vor allem aber mit erstklassiger Polizeiarbeit und Protagonisten mit Kultpotenzial.«

literaturmarkt.info (08. Juli 2019)

»Sehr gut durchdacht mit Spannung vom Anfang bis zum überraschenden Ende.«

Mainhattan Kurier (06. August 2019)