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Unsere verlorenen Herzen

Ab 14 Jahren

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 21,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-16497-6

Erschienen:  25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kann es mehr als eine große Liebe geben?

Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...

»So herrlich romantisch, dass man während der Lektüre regelrecht Sturzbäche von Tränen weint. Seufz!«

literaturmarkt.info (25.09.2017)

Krystal Sutherland (Autorin)

Krystal Sutherland ist in Townsville, Australien, geboren und aufgewachsen, einem Ort, der noch nie einen Winter gesehen hat. Bevor sie 2011 nach Sydney zog, lebte sie in Amsterdam, wo sie als Auslandskorrespondentin gearbeitet hat, und in Hongkong. Krystal war auf der Shortlist für den Queensland Young Writers Award. Sie hat keine Tiere und keine Kinder, dafür aber ein Hollandrad mit dem Namen Kim Kardashian, und einen kleinen, aufblasbaren Dinosaurier namens Herbert. Ihr Debütroman war auf Anhieb ein großer Erfolg und wurde in mehr als zwanzig Länder verkauft.

»So herrlich romantisch, dass man während der Lektüre regelrecht Sturzbäche von Tränen weint. Seufz!«

literaturmarkt.info (25.09.2017)

»Eines meiner Bücherhighlights diesen Jahres.«

lizzynet.de (25.09.2017)

»Ein erstklassiger Debütroman, dem hoffentlich viele weitere Titel der Autorin folgen werden.«

schwarzlicht.tv (16.10.2017)

»Für mich das Jugendbuchhighlight in 2017.«

eulenmatz-liest.com (30.10.2017)

»Jede Figur hat einen sehr eigenen, beeindruckenden Charakter, was die Geschichte fesselnd und absolut lesenswert macht.«

Buchjournal kids/teens (07.11.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Petra Koob-Pawis
Originaltitel: Our Chemical Hearts
Originalverlag: Putnam / Penguin, US

Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16497-6

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  25.09.2017

  • Leserstimmen

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Eine große Empfehlung

Von: Damaris Datum: 19.02.2018

www.damarisliest.de

"Unsere verlorenen Herzen" ist so ein Jugendbuch, das ich schon vor dem Lesen mögen will. Unbedingt. Und es beginnt auch so, wie ich das bei Jugendbüchern schätze. Toll geschrieben, mit viel Wortwitz und Eigenheit. Trotzdem fand ich das Buch zuerst nur okay, nicht mehr. Mir fiel es schwer, die Chemie der Geschichte zu erfassen, vor allem die zwischen Henry und Grace. Doch irgendwann änderte sich das, und ich habe begriffen, dass "Unsere verlorenen Herzen" so viel mehr ist als die Thematisierung einer ersten romantischen Liebe. Die Geschichte geht tiefer. Sobald mir das klar wurde, empfand ich das Buch als einfach nur wow.

Hauptprotagonist und Erzähler seiner eigenen Geschichte ist Henry, ein Junge, den man mag. Er ist leicht nerdig, aber cool und kommt mir jedem gut zurecht. Er liebt es zu schreiben, darum ist seine große Motivation, Chefredakteur der diesjährigen Schülerzeitung zu werden. Es macht ihm nichts aus, dass er noch nie verliebt war. Als dann Grace auftaucht, humpelnd und in Jungsklamotten, verguckt sich Henry ziemlich schnell in sie. Da ist eine Chemie zischen den beiden, die Henry selbst nicht recht begreift.
Grace ist anders als die meisten Jugendlichen; gebrochen, irgendwie düster-traurig und verletzlich zugleich. Dennoch umgibt sie etwas Taffes, eine harte Schale. Mir (und auch Henry) gelange es lange nicht, sie richtig einzuschätzen. Sobald man in Erfahrung bringt, was wirklich mit Grace los ist, wird klar, wie dramatisch (und tragisch!) die Situation für sie ist. Trotzdem entwickelt sich eine Art Beziehung zischen ihr und Henry, richtig zusammen sind sie aber nicht. Für mich war das aber verständlich, bzw. gut nachzuvollziehen.

Von nun an geht Henry durch einen Prozess, in dem bei ihm der Gedanke reift, ob er überhaupt mit Grace, diesem gebrochenen Mädchen, glücklich werden kann. In diesem Moment wurde mir klar, dass Grace Town ein zersplittertes Stück Glas war, an dem ich mich immer wieder schneiden würde, wenn ich mich auf sie einließ. Dass der Weg mit ihr immer die Spuren von Kummer, Trauer und Eifersucht tragen würde. - S. 180/181.
Henry wird bei diesen Gedanken unterstützt von einem liebevollen Zuhause und echten Freunden. Er möchte mit Grace eine aufrichtige Beziehung, obwohl ihm bewusst ist, dass die Sache auch schiefgehen kann. Grace selbst ist nicht recht greifbar. Mal windet sie sich heraus und ist abwehrend, mal ist sie total anhänglich. Zum Glück redet sie irgendwann Klartext und stellt Dinge richtig. Am Ende liegt es an Henry, für (s)einen weiteren Weg eine Entscheidung zu treffen. Im Ende habe ich wirklich sehr ergriffen aufgeseufzt.

Zusammengefasst:
"Unsere verlorenen Herzen" ist wie das Leben - manchmal wunderschön, manchmal aber auch schmerzhaft. Es ist ein Buch über eine (erste) Liebe, die durch eine große Tragödie begleitet wird. Liebe ist nicht immer nur heiter und sonnig, sie kann auch richtig weh tun. Es ist aber auch ein Buch über Selbsterkenntnis und Reife, die nicht ohne Schwierigkeiten erlangt werden. Und dann ist das Buch noch wundervoll zu lesen; humorvoll und klug und menschlich. Eine große Empfehlung!

Unsere verloren Herzen

Von: Lauraszeilen Datum: 18.02.2018

lauraszeilen.blogspot.de/

Inhalt:

Kann es mehr als eine große Liebe geben?
Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen...


Meine Gedanken zum Buch:

„Unsere Verlorenen Herzen“ habe ich bereits vor fast zwei Wochen beendet und noch immer fällt es mir schwer die richtigen Worte für diese Geschichte, die mich mit großem Herzschmerz zurückgelassen hat, zu finden. Trotzdem werde ich nun versuchen meine Gedanken und Gefühle zu diesem Buch für euch aufzuschreiben. Zu Beginn des Buches habe ich eine lockere und süße Liebesgeschichte erwartet, doch letztendlich habe ich eine tiefgehende sowie herzzerreißende Geschichte bekommen, mit der ich so nicht gerechnet habe.

In dem Jugendroman von Krystal Sutherland begleiten wir den 17-jährigen, schlaksigen Henry, der noch nie richtig verliebt war und sich frägt was alle anderen daran so toll finden. Doch dann trifft er Grace, die neu auf der Schule ist und so ganz anders als alle anderen Mädchen ist. Sie humpelt, trägt Jugsklamotten und sieht immer ungepflegt aus. Sie scheint großes Leid mit sich herumzutragen und lässt niemanden an sich heran, jedoch kann Henry Grace einfach nicht vergessen.

„Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, heimlich, zwischen Schatten und Seele“ – S. 16

Henry war mir von der ersten bis zur letzten Seite total sympathisch und ich habe regelrecht mit ihm mitgelitten. Ein wirklich toller Protagonist – endlich mal ein komplettes Buch aus der Sicht des Jungens – der super gut ausgearbeitet wurde. Der Humor von ihm hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und ich habe mich dadurch sehr unterhalten gefühlt. Auch mit seinen Interessen und Gedanken konnte ich mich gut identifizieren. Grace hingegen wollte ich zwischendurch einfach nur durchschütteln und sie fragen was überhaupt mit ihr los ist. Warum sie so sprunghaft ist und sie Henry so behandelt, der ein solch herzensguter Mensch ist. Doch je näher man sie kennengelernt und über sie erfahren hat, desto mehr konnte ich sie verstehen. Denn wie verarbeitet man eine so große Trauer? Was bleibt einem danach? Auch alle Nebencharaktere hat die Autorin wahnsinnig gut ausgearbeitet, sodass man am liebsten noch mehr über jeden Einzelnen erfahren möchte. Eine top Charaktergestaltung, die mich komplett überzeugen konnte!

Die Sprache in dem Buch ist einfach gehalten, hat jedoch trotzdem sehr viel Tiefgang geboten, was mich letztendlich vom Schreibstil der Autorin überzeugen konnte. Anfangs war ich der Geschichte gegenüber etwas kritisch gegenübergestanden, doch der Schreibstil sowie die Tatsache, dass das Buch aus der männlichen Sicht geschrieben ist, hat mich neugierig gemacht und mich zum Weiterlesen animiert. Und es hat sich gelohnt! Denn bei „Unsere verlorenen Herzen“ handelt es sich nicht um ein simples Jugendbuch mit einer kitschigen Liebesgeschichte, sondern hier bekommt der Leser eine unglaublich herzzerreißende Geschichte um die erste Liebe mit tiefgehenden und philosophischen Ansätzen, die mich während des Lesens immer wieder zum Nachdenken angeregt haben, geliefert. Die Gedanken des Lesers werden in Richtungen geleitet, die so viel Wahrheit und Schmerz in sich tragen und alleine deshalb sollte das Buch jeder lesen. Von diesem Buch kann meiner Meinung nach jeder etwas dazulernen. Die Geschichte der beiden hat mich so oft den Tränen nahegebracht und zum Ende hin erweicht sie wohl jeden noch so gefühlskalten Leser.

„Weil mir nicht klar war, dass man sich in Menschen genauso verlieben kann wie in Songs. Auch wenn ihr Lied dir anfangs nichts sagt, verwandelt sich die unbekannte Melodie schon bald in eine Symphonie und dringt dir unter die Haut. Sie wird zu Hymne im Geflecht deiner Ader, zur Harmonie, eingestickt in das Gewebe deiner Seele.“ – S. 126

Auch die Gestaltung des Buches sowie die Titelwahl finde ich sehr gut getroffen und ist auf jeden Fall eine Erwähnung wert.


Fazit:

Ein sehr berührendes und tiefgehendes Buch, welches volle 5 von 5 Sterne verdient.

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