Unsere verlorenen Herzen

Ab 14 Jahren
Paperback
14,99 [D] inkl. MwSt.
15,50 [A] | CHF 21,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Kann es mehr als eine große Liebe geben?

Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ...

»So herrlich romantisch, dass man während der Lektüre regelrecht Sturzbäche von Tränen weint. Seufz!«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Petra Koob-Pawis
Originaltitel: Our Chemical Hearts
Originalverlag: Putnam / Penguin, US
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16497-6
Erschienen am  25. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht ganz mein Stil, aber dennoch ein Versuch wert!

Von: Booksnights

20.04.2019

Die Geschichte versprach von Anfang an, eine besondere zu sein. Der Roman wurde aus der Sicht von Henry verfasst und war somit das erste Buch, das ich komplett aus der Sicht eines Jungen gelesen habe. Außerdem ist auch schon aus dem Klappentext erkenntlich, dass Grace kein 'normales' Mädchen ist. Somit war ich sehr gespannt, was auf mich zu kommen würde. Ich stellte allerdings relativ schnell fest, dass Henry mich etwas nervte. Ich sah in ihm keinen 17-jährigen Jungen, sondern verglich ich ihn durch seine Art direkt mit einem achtjährigen Jungen - egal wie sehr ich mich anstrengte. Außerdem nervte mich seine Unentschlossenheit: seine Gefühle waren ein Hin und Her und am Anfang konnte ich es ja noch nachvollziehen. Er war sich über das, was er fühlte nicht sicher, und das war auch okay. Allerdings nahm es nicht ab und irgendwann kam der Punkt, an dem es mich etwas genervt hat. Auch der Schreibstil hat mich nicht wirklich überzeugen können. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorin versuchte, lustige Passagen einzubauen, allerdings kam ich mit ihrem Humor nicht ganz klar. Ich fand die Witze, die meistens in Form von Kommentaren aus der Sicht von Henry auftraten, nicht wirklich witzig und es gab auch oftmals Verständnisschwierigkeiten, da ich manchmal nicht ganz so fundiertes Wissen in beispielsweise Filmen hatte, wie es die Autorin voraussetzte. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass einiges an Spannung vorhanden war, die mich mitgerissen hat. Ich fand die Beziehung zwischen den beiden sehr schön und wollte unbedingt wissen, wie es sich entwickeln würde. Somit war auch der Inhalt ein großer Pluspunkt, da ich die Thematik sehr schön fand. Was mich hier allerdings etwas gestört hat, war, dass das Buch sehr durchschaubar war. Es sollten zwar viele Geheimnisse im Buch auftauchen und nach und nach gelöst werden, aber oftmals war ich der Geschichte einen Schritt voraus und wusste, wie diese Rätsel zu lösen waren. Daher fehlten mir auch die zahlreichen Wendungen. Was für mich das Highlight darstellte, war definitiv das Ende. Das war so wirklich die einzige Wendung, die ich nicht wirklich vorhersehen konnte, und es war endlich einmal ein Ende, das man garnicht erwartet. Die Autorin schafft in dem Buch kein typisches Liebes-Ende ganz nach verschiedenen Klischees, sondern macht ihr eigenes Ende daraus, das ich so noch bei keinem Buch gelesen. Fazit: Nicht ganz mein Stil, aber dennoch ein Versuch wert! Das Buch konnte mich leider nicht ganz überzeugen - der Schreibstil taugte mir nicht und ich konnte mich auch nicht wirklich mit dem Protagonisten identifizieren. Dennoch war das Buch ein besonderes, da es nicht nach dem Schema der typischen Liebesgeschichten aufgebaut war, sondern die Autorin schafft hier eine ganz neue Art der Liebesgeschichten.

Lesen Sie weiter

Von unangenehmen Begegnungen zum Happy End?

Von: magische_zeilen

09.09.2018

Eckdaten - Titel: "Unsere verlorenen Herzen" - Autorin: Krystal Sutherland - Verlag: cbt - Seiten: 377 - Erscheinungsdatum: 25. September 2017 - Preis: 14,99€ Meine Meinung Der Anfang der Geschichte war für mich etwas ungewohnt. Normalerweise lese ich Bücher, in denen die Protagonistin weiblich ist. In diesem Buch gibt es mit Henry aber einen männlichen Protagonisten. Das zu begreifen und zu verinnerlichen hat mich einige Seiten gekostet. Erschwerend kam hinzu, dass es zu Beginn keine großen Erklärungen gab. Man landet direkt in der Geschichte und wird dann so nach und nach über die Situation, die Beziehungen und die Geschehenisse aufgeklärt. So treffen Henry und Grace ziemlich früh in der Geschichte aufeinander und begegnen sich von da an dann auch häufiger. Diese Begegnungen sind für mich als Leser nur leider meist eher unangenehm. Ich hab dann immer gehofft, dass diese Szenen möglichst kurz sind, damit sie schnell wieder vorbei sind, und Henry keinen Unsinn anstellt. Mit das größte Problem, das ich mit dieser Geschichte hatte, war die Figur von Grace. Während des Lesens kamen immer mehr Details zu Grace Vergangenheit und ihrer derzeitigen Situation ans Licht und alles in allem betrachtet fand ich schon sehr früh, dass die Autorin da definitiv übertrieben hat. Ich glaube nicht, dass es dem Mädchen für den Verlauf der Geschichte unbedingt so schlecht hätte gehen müssen. Zum Aufbau muss ich sagen, dass ich mich sehr über die kurzen Kapitel gefreut habe. So ließ sich das Buch super morgens auf dem Weg zur Arbeit lesen, ohne dass ich Angst haben musste, mitten in einem Kapitel vom erreichen meiner Haltestelle unterbrochen zu werden. Was ich hingegen sehr schade fand, war, dass bis kurz vor Ende die Geschichte eher so vor sich hinplätscherte, aber sich auf den letzten Seiten mal wieder die Ereignisse überschlagen. Als hätte die Autorin versucht, möglichst viele Seiten zu füllen, und dann kurz vor Ende festgestellt, dass ihr Buch schon viel zu dick geworden ist. Bis zum Ende hab ich dafür gebetet, dass Henry und Grace ihr verdientes Happy End bekommen. Naja, so wirklich "happy" war das Ende für mich persönlich dann nicht und hat mich ziemlich fertig zurückgelassen. Kurz und knapp gesagt fand ich die Geschichte eher nur okay, dafür war der Schreibstil recht angenehm, obwohl auch anfangs etwas zäh, und vor allem die Figur von Henry fand ich sehr schön ausgearbeitet. Grace war mir, wie bereits erwähnt, etwas zu schlecht bei allem weggekommen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Krystal Sutherland ist in Townsville, Australien, geboren und aufgewachsen, einem Ort, der noch nie einen Winter gesehen hat. Bevor sie 2011 nach Sydney zog, lebte sie in Amsterdam, wo sie als Auslandskorrespondentin gearbeitet hat, und in Hongkong. Krystal war auf der Shortlist für den Queensland Young Writers Award. Sie hat keine Tiere und keine Kinder, dafür aber ein Hollandrad mit dem Namen Kim Kardashian, und einen kleinen, aufblasbaren Dinosaurier namens Herbert. Ihr Debütroman war auf Anhieb ein großer Erfolg und wurde in mehr als zwanzig Länder verkauft.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Sympathische Figuren, eine bewegende Handlung, witzige Dialoge, philosophische Anklänge und zitierwürdige Passagen machen aus dieser eher bedrückenden Lovestory eine lesenswerte Lektüre.«

Der evangelische Buchberater (30. Mai 2018)

»Eines meiner Bücherhighlights diesen Jahres.«

»Ein erstklassiger Debütroman, dem hoffentlich viele weitere Titel der Autorin folgen werden.«

»Für mich das Jugendbuchhighlight in 2017.«

»Jede Figur hat einen sehr eigenen, beeindruckenden Charakter, was die Geschichte fesselnd und absolut lesenswert macht.«

Buchjournal kids/teens (07. November 2017)

»Eine sehr tiefgreifende Story ohne Happy End, aber dadurch auch sehr realistisch.«

Forum Lesen Nord des BLLV - Mittelfranken (12. März 2019)

»Ein wirklich bewegendes und emotionales Debüt, voller Wortwitz und Überraschungen.«

»Dieses Buch sollte man gelesen haben.«

»Dieser Roman ging mir echt ans Herz und wird dort noch eine Zeit verweilen.«

»Ein wirklich wundervoller Liebesroman, der so gar nicht dem Klischee entspricht.«

»Ein wunderschönes, tragikomisches Buch.«

»Ein wundervolles Jugendbuch mit wichtigen Themen und großen Gefühlen.«

»Definitiv kein typischer 0815-Jugendroman über die erste große Liebe, sondern etwas ganz Besonderes.«

»Eine Tiefe, die man bei Jugendbüchern nur selten findet: Die Autorin setzt sich sehr sensibel mit verschiedenen Arten von Liebe, Verlust und dem Tod auseinander.«

»Wer gerne einmal wieder etwas fürs Herz lesen will und nicht unbedingt eine klassische Liebesgeschichte möchte, ist mit “Unsere verlorenen Herzen” bestens beraten!«

»Ein tolles Debüt der Autorin, sie hat diesem Buch sehr viel Liebe, Charme und Humor eingehaucht.«