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Vernetzte Vielfalt Kirche angesichts von Individualisierung und Säkularisierung. Die fünfte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft. Mit CD-ROM

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-579-07437-5

Erschienen: 14.12.2015
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Der Auswertungsband der V. Kirchenmitgliedschafts­untersuchung der EKD

Die ersten veröffentlichten Ergebnisse der jüngsten EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft haben große Resonanz und vielfältige, z.T. kontroverse Reaktionen erfahren. Dieses Buch wird zur Vertiefung und Differenzierung der Diskussion beitragen. Es bietet die ausführliche Auswertung der Befragung zusammen mit einem Großteil des erhobenen Datenmaterials. Unverzichtbar für alle, die Leitungsverantwortung in der Evangelischen Kirche in Deutschland tragen.

  • Daten und Erkenntnisse zur Wirklichkeit der Evangelischen Kirchen

  • Orientierende Einsichten für kirchenleitendes Handeln heute

Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, geb. 1960, seit 2011 Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Seit dem 11. November 2014 Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD). Er ist gefragter Berater in sozialethischen Angelegenheiten.

Pfarrer Dr. Volker Jung, geb. 1960, studierte Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel, Heidelberg und Göttingen. Er ist seit 2009 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Paperback, Broschur, 543 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
Mit CD-ROM
durchgehend vierfarbige Gestaltung

ISBN: 978-3-579-07437-5

€ 29,99 [D] | € 30,90 [A] | CHF 39,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 14.12.2015

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Falsche Zahlen

Von: Dr. Volker Pröbstl aus Selb Datum: 23.05.2016

Eigentlich wollte ich mich über die kirchensoziol. Entwicklungen kundig machen. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf der Kirche in ländlichen Räumen. So interessierte mich das Kapitel "Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung in regionaler und sozial-räumlicher Perspektive".
Dort lese ich den Satz, der mich stutzig macht. "...überwiegen in den anderen fünf Landeskirchen die großen und größeren Städte" Näher ausgeführt für Bayern: "Mit 60,4 % wohnen die evangelischen Mitglieder in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Städten über 500.000 Einwohner und nehmen einen absoluten Spitzenplatz ein".(319) Es gibt in Bayern nun zwei Städte über 500.000 Einwohner, München und Nürnberg. In diesen beiden Städten leben rd. 410 Tausend evang.-luth. Gemeindemitglieder (Stand ELKB 2016, nimmt man Fürth dazu, sind es 512 Tausend - aber die Fürther nehmen einen das übel). Bei einer ungefähren Mitgliederzahl von 2,4 Mio ergibt das runde 17 Prozent. Nächster Gedanke: Möglicherweise hat der Verfasser ja Wien, Bukarest und Sofia mitgezählt (wg. der Balkanroute) - aber trotzdem dürfte er nicht auf 1,5 Mio (= 60 %) evang. ChristInnen kommen.
Der gleiche Fehler zeigt sich bei Württemberg. Nach meinem Kenntnisstand gibt es in dieser Landeskirche eine Stadt über 500.000 Tausend Mitgliedern (610 Tausend). In der Prälatur Stuttgart (die auch ein einige Speckgürtelgemeinden umfasst) gibt es 533.000 Evangelische. Selbst bei großzügigem Denken in Metropolregionen kommt man nicht über 25 % - die Grafik auf S 319 verzeichnet aber 31 %.
Ich erspare mir, weitere Zahlen zu prüfen. Sie sind vermutlich auch nicht richtiger. Mein Fazit: Die Recherche ist wohl schlammpig, entwertet den Artikel und stellt hinter der Belastbarkeit der Zahlen des ganzen Buches ein dickes Fragezeichen.

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