Was Alice wusste

Psychothriller

(5)
Paperback
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Die erfolgreiche Malerin Alice Sheahan lebt mit ihrem Mann Ed, einem angesehenen Arzt, in Bristol. Sie ist stolz auf das nahezu perfekte Leben, das sie führen, bis ihre Welt auseinanderbricht: Ed gerät nach einer durchzechten Nacht in den Verdacht, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch obwohl Alice ein blaues Seidenhalsband in seiner Jacketttasche entdeckt, beteuert Ed seine Unschuld. Dann taucht plötzlich Marianne auf, eine ehemalige Freundin von Alice, zu der sie keinen Kontakt mehr hatte. Sie zeigt Alice ein Foto, das Eds Version der Mordnacht als Unwahrheit entlarvt. Und Alice wird zerrissen in einem gefährlichen psychologischen Spiel, das sie schließlich einen fatalen Fehler begehen lässt …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Karin Dufner
Originaltitel: What Alice Knew
Originalverlag: Transworld
Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20557-8
Erschienen am  16. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Was Alice wusste - ein toller Thriller !

Von: RoxysPodcast

08.07.2019

Für mich ist "Was Alice wusste" ein kleiner Geheimtipp. Der Schreibstil des Autors hat mir direkt angesprochen und hat es mir einfach gemacht, mich in die Geschichte einzufinden. Die Story ist wirklich mal was anderes und es gibt auch nicht all zu viele Protagonisten, somit kommt man nicht so schnell durcheinander was die Hauptpersonen angeht :) Der Autor hat sich sehr viel mühe gegeben den Leser perfekt an die Handlung heran zu führen. Für mich hat das Buch alle Erwartungen übertroffen. 1 Stern abzug gibt es lediglich für ab und zu schwierige Wörter die in dem Buch auftreten, das ist aber Meckern auf höchstem Niveu :) ich kann es allen Thriller Fans nur empfehlen!

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Der Instinkt ist mächtiger als Wissen.

Von: VB00KS

08.08.2018

Meine Zusammenfassung: Alice ist gerade wieder bei einem ihrer Aufträge als Porträtistin und hat wieder einmal die Zeit vergessen. Eigentlich wollte sie doch mit ihrem Mann Ed auf die Party eines Freundes von Ed, der seine bestandenen Abschlussprüfungen feiern möchte. Sie lässt sich bei Ed entschuldigen, wobei er ihr nicht böse ist; ist er doch selbst ziemlich müde und möchte nicht lange bleiben. Als Alice jedoch spätnachts auf dem Heimweg ist, beunruhigt sie der Anruf ihrer Tochter Nell, dass Ed immer noch nicht zu Hause sei. Doch Alice ist der Meinung, dafür gebe es eine völlig logische Erklärung, Nell müsse sich keine Sorgen machen. Als Alice jedoch am nächsten Morgen aufwacht und Ed immer noch nicht zu Hause ist, beginnt sie sich ebenfalls Sorgen zu machen. Sie ist kurz davor, ihn als vermisst zu melden, als er sich endlich meldet. Er war sturzbetrunken und habe die Nacht durchgemacht, konnte sich aber nicht melden, da er sein Handy im Krankenhaus vergessen habe. Alice glaubt ihm, schließlich wusste sie ja, es gibt eine logische Erklärung dafür. Doch wie kommt es, dass Ed betrunken war? Ed trinkt nie Alkohol … Nachdem sie dann auch noch ein Seidenhalsband in seiner Jacketttasche findet, folgt sogleich die Beichte. Er und einige andere von der Party sind im Anschluss noch zu einer Frau gefahren und haben dort weitergefeiert. Er wollte sich eigentlich ein Taxi genommen haben, doch hat er keins bekommen und so kam eins zum anderen. Sie glaubte ihm erneut. Doch als in den Nachrichten bekannt wird, dass eine junge Frau ermordet wurde, gerät Alice` Vertrauen in ihren Ehemann ins Schwanken; es handelt sich um die Frau, bei der Ed die Nacht verbracht hat. Ed gesteht ihr, dass er glaubt, mit der Frau geschlafen zu haben, doch sei er zu betrunken um sich daran zu erinnern. Sie habe ihn gestalkt und hunderte SMS geschrieben, damit gedroht, seine Familie zu zerstören, doch er habe sich auf nichts weiter eingelassen. Er sei lediglich noch einmal zu ihrer Wohnung gefahren um ihr deutlich zu machen, dass er nichts von ihr wollte. Dabei sei sie ausgeflippt, unglücklich gefallen und dabei ums Leben gekommen. Es dauert nicht lange und die Polizei kommt dem ganzen auf die Spur, wo es doch einen Zeugen gibt, der Ed zum Tatzeitpunkt in der Nähe gesehen haben will. Was unternimmt man, wenn man den Täter kennt aber weiß, dass man ihn nicht verraten kann, da es der Ehemann ist? Wie entkommt man der Polizei und schafft es, mit einer Lüge zu leben ohne sich etwas anmerken zu lassen? Schafft man es überhaupt? Oder beginnt man, den größten Fehler seines Lebens zu machen? … Meine Meinung: Nicht schlecht. Wirklich nicht schlecht. Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und war von Anfang an begeistert und bis zum Ende hin mit allen Sinnen dabei. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es für Alice in dieser Situation gewesen sein muss und wie ich selbst mit so einer Situation umgehen würde. Vermutlich würde es mich innerlich zerreissen. Ich kann nicht jede Handlung von Alice verstehen, auch nicht die ihres Mannes Ed, aber ich kann gut nachvollziehen, was sie gefühlt haben muss. Es ist schwierig meine Meinung über dieses Buch zu äußern, ohne viel zu verraten. Ich habe Angst, wenn ich gewisse Handlungsstränge anspreche, dass ich gleich spoilere, das wäre fatal. Was ich aber sagen kann ist, dass mir dieser Psychothriller wirklich gut gefallen hat und mich am Ende noch einmal völlig überrascht hat, damit hatte ich einfach nicht gerechnet. Da dieses Buch mit 320 Seiten wirklich schnell zu lesen ist, kann ich es nur jedem Thriller Fan, der ein wenig Zeit übrig hat für ein bisschen Mindblowing, empfehlen, es zu lesen. Man fliegt durch die Geschichte und muss nicht viel nachdenken. Wenn man einmal drin ist, ist es auch fast schon wieder vorbei. Dennoch war es wirklich gut. Einen Punkt abziehen muss ich allerdings doch noch, weil mir am Ende trotz allem etwas gefehlt hat, es war mir einfach zu abrupt Ende. Mein Fazit: Der Instinkt ist mächtiger als Wissen. 4 von 5 Sternen.

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Vita

T. A. Cotterell hat in Cambridge Kunstgeschichte studiert und arbeitet heute als Analyst. »Was Alice wusste« ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Frau und ihren drei Kindern in Bristol, wo er an einem weiteren Psychothriller arbeitet.

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