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Wer sind diese Kinder und warum sagen sie Mama zu mir? Was am Elternsein so beschissen schön ist

Kundenrezensionen (3)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-466-31051-7

Erschienen: 28.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Sie ist souverän. Sie ist erfolgreich. Sie ist glücklich verheiratet. Und dann kommen zwei Kinder … Wie aus einer coolen Mittdreißigerin ein haareraufendes Nervenbündel wird – und wie jeder Tag mit kleinen Kindern das Herz vor Freude blubbern lässt: nie wurde es witziger, ehrlicher und liebevoller erzählt als in diesem Buch.

Nach vielen Jahren als Autorin für einige der beliebtesten TV-Serien kennt Daniela Oefelein sich wirklich damit aus, die großen und kleinen Momente des Alltags perfekt zu inszenieren. Doch nun, als Mutter zweier entzückender Nervensägen, stellt sie fest, dass das Leben sich meist nicht ans Drehbuch hält. Unfreiwillige Figur-Veränderungen, Tritte gegen das Schienbein, bepinkelte Lieblingsschuhe, nächtliche Reisen nach Jerusalem und Spuckflecken auf der superteuren Business-Bluse bringen sie immer wieder an den Rand des Wahnsinns. Noch dazu ist der wunderbare Vater als Kameramann meist da, wo sie ihn gar nicht braucht: beim Drehen! Ein Glück, dass im Lieferumfang von Lissi und Charly eine dicke Portion Liebe enthalten war. Und dieser Vorrat geht nie aus ...

Geschichten mitten aus dem Leben. Mit Lachgarantie für die Mikropausen im Mama-Alltag!

Daniela Oefelein (Autorin)

Daniela Oefelein, geboren 1973, ist seit vielen Jahren Serientäterin: als Redakteurin, Autorin und Producerin fürs Fernsehen. Unter ihrer Mitwirkung entstanden unzählige Folgen »Marienhof«, »Alles was zählt! «, »Headnut-TV« u.v.m. Zuletzt war sie für die regionale Kultserie »Dahoam is Dahoam« des Bayerischen Rundfunks – als Redakteurin vor Ort – inhaltlich verantwortlich. Heute schreibt sie an so manchem lustigen, spannenden oder dramatischen TV-Plot und sitzt schon an ihrem zweiten Buch. Sie lebt mit Mann, Kindern und Katze Lümmel in einem Reihenhaus in München.

Paperback, Klappenbroschur, 192 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
Mit s/w-Vignetten

ISBN: 978-3-466-31051-7

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 28.09.2015

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So richtig ehrlich und zum Lachen

Von: Sibylle Freund  aus Graz Datum: 21.01.2016

Manchmal ist es ja die tollste Sache der Welt, eine Mama zu sein. Und manchmal ist es einfach zum Davonlaufen und Decke über den Kopf ziehen. Daniela Oefelein scheint es zu gehen wie mir und den meisten meiner Freundinnen. Ich habe über dieses Buch so gelacht, wie lange nicht. Es ist mit frecher Schnauze geschrieben, lässt keine Nervigkeit aus und hat mich auch echt zu Tränen gerührt, besonders der Teil über die früh verstorene erste Tochter. Außerdem echt süß illustriert. Auch ein feines Geschenk für die beste Freundin.

guter Stil, rückständiges Frauenbild

Von: Eva-Maria Obermann Datum: 25.10.2015

Mit leichten Anekdoten tischt die Erzählerin dabei Geschichten auf, die jedes Seifenoperndrehbuch toppen können. Etwa von den andauernden Reparaturen, den Problemen mit Kindergärten und Hausaufgaben. Stilistisch sicher sind die Erzählungen, immer wieder durchsetzt mit amüsantem Mail-Dialog mit der besten Freundin.
Was die Autorin mit ihrem Stil aufbaut, macht es leicht das Buch zu lesen. Die wirklich emotionale Seite – nicht nur mit den zwei Kindern, sondern auch mit der Totgeburt, die nicht zu sehr am Rande, aber auch nicht im Mittelpunkt steht, wird durch den Humor unterhaltsam. Der Leser kann mitlachen, mitweinen und sich mitfreuen, dass am Ende dann doch alles irgendwie gut gegangen ist.
Doch da steig ich dann aus, denn nicht nur zwischen den Zeilen, sondern mit entscheidenden Eckpunkten ist die Geschichte von Frau Oefelein – selbst wenn sie der Realität entspricht – ein Zeichen eines erschreckenden Frauenbildes. Denn wo die Frau arbeitet und Haushalt schmeißt (mehr oder weniger), sich aufopfernd um die Kinder kümmert, fehlt der Mann.
Nicht, dass die Erzählerin keinen hätte – dann wäre die Geschichte ganz anders. Sie hat einen, der einfach die ganze Zeit arbeitet und darum weder bei den häuslichen Katastrophen noch bei den kindlichen Problemen oder dem Beruf der Frau unterstützend helfen kann. Er ist einfach nie da. Mag sein, dass dies für die Autorin die Realität ist, in einem Buch wird es zu einem rückständigen Frauen- und Mutterbild. Denn die Erzählerin legt hier die Karten auf den Tisch und sagt, dass sie meint, eine Mutter müsse immer und überall alles für ihre Kinder tun. Sie – und nur sie allein – ist emotionaler und sicherer Anker. Traurig, dass noch immer viele so denken, tauriger, dass es in diesem Buch auch noch medial weiterverbreitet wird.
Auf den Druck, der dadurch auf der Mutter lastet geht die Autorin dabei kaum ein, meint stattdessen, es müsse eben so sein, als Frau und Mutter. Ein Unding meiner Meinung nach. Dieser unangenehme Beigeschmack macht es für mich dann trotz gutem, unterhaltendem Stil, zu einem mittelwertigen Buch, das mit seiner lapidarer Geschichte, die zwar zum Ende auf die Tränendrüse drückt und damit einen emotionalen Abschluss erzeugt, im Ganzen aber großenteils banal bleibt.

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