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Wie Mozart in die Kugel kam Kurioses und Überraschendes aus der Welt der klassischen Musik

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55371-8

DEMNÄCHST
Erscheint: 23.04.2018

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Macht Mozart klüger? Überraschende Antworten auf wirklich alle Fragen aus der Welt der Musik

Wurde Mozart ermordet? Wie gelangte Bruckners Brillenglas in Beethovens Sarg? Und wer um alles in der Welt war Elise? Mit großer Lust am Abseitigen und Kuriosen haben Rainer Schmitz und Benno Ure in jahrelangen Recherchen viel Wissenswertes und Überraschendes ans Tageslicht gebracht. Ein Buch, das zum Schmökern, Staunden und Entdecken einlädt – im Siedler Verlag unter dem Titel »Tasten, Töne und Tumulte« erschienen.

"Trunkenheit am Taktstock" - frankenpost.de

»Die Stichworte sind alle originell gewählt und verführen zum Lesen. Lohnenswert.«

RBB, »Kulturradio am Morgen« (07.12.2016)

Rainer Schmitz (Autor)

Rainer Schmitz, geboren 1950, war Kultur- und Literaturredakteur u. a. beim Magazin der »Süddeutschen Zeitung« und beim »Focus«. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, darunter der Bestseller »Was geschah mit Schillers Schädel? Alles, was Sie über Literatur nicht wissen« (2006). Schmitz lebt als freier Publizist in München, wo er an der Ludwig-Maximilians-Universität lehrt.

Benno Ure, geboren 1955, ist musikbegeistert und trägt seit vielen Jahren »vergessene Noten« aus dem 19. und 20. Jahrhundert zusammen, die er in einer Konzertreihe zur Aufführung bringt. Er ist Professor und Leiter der Klinik für Kinderchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover.

»Die Stichworte sind alle originell gewählt und verführen zum Lesen. Lohnenswert.«

RBB, »Kulturradio am Morgen« (07.12.2016)

»Großartig. Ohne dieses kolossale Buch geht gar nichts mehr.«

Südwest Presse

»Ein kurzweiliges Buch.«

NDR Kultur, »Das gemischte Doppel«

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Tasten, Töne und Tumulte
Originalverlag: Siedler, München 2016

Paperback, Klappenbroschur, 1.168 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-570-55371-8

ca. € 20,00 [D] | ca. € 20,60 [A] | ca. CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

DEMNÄCHST
Erscheint: 23.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Lexikon der ganz besonderen Art

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 03.11.2016

www.rezensions-seite.de


Es gibt keine langen Vorreden, bei „A“ beginnt es, bei „Z“ endet es und zwischen dem ersten Beitrag und dem letzten entspinnt sich eine unglaubliche Breite der Betrachtung „musikalischer Ereignisse“. Die, durchaus seriös formuliert und erkennbar intensiv recherchiert, eben nicht nur trockene Musiktheorie vermitteln (das auch), sondern einen bunten Reigen aller möglichen Fakten, Gerüchte, Legenden und vieles mehr mit präzisen Erläuterungen versehen.

Seien es die „Kindertotenlieder“, beruhend auf Gedichten, tausenden, von Friedrich Rückert und vertont von Gustav Mahler. Wobei die Autoren umgehend den engeren Begriff erweitern und auf Mahlers Reaktion auf den Tod seines eigenen Kindes einige Zeit später eingehen, von Eichendorffs Trauer erwähnen, Draesekes „Trauer und Trost“ benennen und noch weitere Linien dem Leser vor Augen setzen.

Oder, deutlich trockener und dennoch für den interessierten Laien eine hervorragende Zusammenstellung, der Artikel über die „größten Orgeln“. Zwei Seiten trockene Statistik, die auf jeden Fall aber einen umfassenden Überblick über Pfeifen, Register und Manuale benennen.

Das „Wahnfried“ vom „Frieden finden des Wähnens“ herrührt (und was das mit einer Hundehütte auf sich hat“, dass eine Krankheit nach Brahms benannt worden ist, dass Schönberg nicht nur ein „Erfinder“ (das entsprechende Schlagwort im Lexikon“ musikalischer Neuheiten war, sondern auch eine Umsteigekarte für den öffentlichen Verkehr in Berlin erfand, wer weiß das schon? Oder das ein „Klassiker“ (Perotinus) schlichtweg erfunden wurde?

Tatsächlich bildet dieses Lexikon ungewohnte, andere Inhalte (mit) ab und bietet sich sogar in der Weise an, es nicht als Nachschlagewerk zu verstehen, sondern es wie eine „ganz normale“ Lektüre von Beginn an zu lesen. Es müssen ja nicht unbedingt die vier Seiten der Aufzählung möglicher Todesarten Mozarts ein, einiges kann man natürlich überspringen, so es nicht interessiert.

Oder im reichhaltigen Glossar nach den je persönlich anregenden Stichworten suchen. Und sich dort vielleicht inspirieren lassen von der Frage, was der Name Kulenkampf so genau im Buch zu suchen hat oder was zu John Lennon zu sagen ist (nur eine kurze Randbemerkung).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der klassischen Musik und der vielen sich um sie drehenden Ereignisse, Geschichten und Protagonisten.

Es sei nicht verschwiegen, dass einige Fehler sich eingeschlichen haben was das Alter eines Todes, was die Bezeichnung eines Gebäudes und anderes angeht. Auch einige Quellenangaben werden nachgearbeitet werden, da hier einige wenige Angaben nicht konkret genug vorliegen. Dies muss aber in Relation zur Informationsdichte des umfassenden Werkes gesetzt werden und ändert, trotz hier und da leichten Ärgers, nichts am insgesamt sehr dichten und unterhaltsamen Leseerlebnis. Dennoch müssen in einer weiteren Ausgabe jene erkannten eklatanten Fehler ausgeräumt werden,

Eine erfrischend andere Darstellung, die sich den exotischen Randnotizen der Musik widmet und dabei unterhaltsam und verständlich all dieses „Drumherum“ zur Sprache bringt.

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