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Zweimal Sommer zum Verlieben

Ab 12 Jahren

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-16511-9

NEU
Erschienen:  29.05.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Provence oder New York - zwei Sommer, eine Liebe

Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.

»Witzig und zugleich tiefsinnig und intelligent erzählt. Toll gemacht!«

Alliteratus (16.06.2018)

Aimee Friedman (Autorin)

Aimee Friedman ist New-York-Times-Bestsellerautorin von mehreren Büchern für Jugendliche. Nach ihrem Studium wurde sie Kinderbuchlektorin. Aimee lebt und arbeitet in New York City, wo es, wenn es nach ihr ginge, immer Sommer sein könnte.

»Witzig und zugleich tiefsinnig und intelligent erzählt. Toll gemacht!«

Alliteratus (16.06.2018)

»Ein Buch, wie gemacht für Sommer, Sonne und Strand, mit einem Hauch Südfrankreich und der Erkenntnis, dass kleine Entscheidungen oft eine große Wirkung haben können.«

Buchkultur Österreich (26.06.2018)

»So ein schönes Sommerbuch!«

cosisbookworld (07.07.2018)

»Zuckersüße, leichte Liebesgeschichten mit leicht nachdenklichem Einschlag.«

Geschichtentraeumerinnen (06.07.2018)

»Mit diesem Buch kann der Sommer kommen! Ein perfektes Buch für den Urlaub oder die Ferien.«

myheavenofbooks (08.07.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Catrin Frischer
Originaltitel: Two Summers
Originalverlag: Scholastic, US

Paperback, Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16511-9

€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

NEU
Erschienen:  29.05.2018

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Was wäre wenn..

Von: snowyy13 Datum: 15.07.2018

https://snowyy13.wordpress.com/

Zweimal Sommer zum Verlieben wirft eine ganz interessante Frage auf: Was wäre wenn? Was wäre wenn ich diese Entscheidung treffe? Was wäre wenn ich nicht immer alles einstecken würde? Ich glaube diese Was-wäre-wenn Theorie hat mich das ganze Buch lang auch außerhalb der Seiten begleitet. Und Bücher die einen zum grübeln anstiften, sind immer die besten.

Geplant ist, dass Summer ihren Sommer in der Provence Frankreichs verbringt bei ihrem Vater. Aber anscheinend scheinen sich die Geister zu streiten, denn bevor sie das Flugzeug betreten kann, bekommt sie einen unbekannten Anruf. Und genau da fängt die Geschichte an. Einmal wird die Version erzählt, wo sie den Anruf ignoriert und ins Flugzeug steigt um nach Frankreich zu fliegen, und dann wo sie ihn doch entgegen nimmt und ihr Vater den ganzen Besuch abbläst, weil er derweil in Berlin ist.

Die Kultur und die Kulisse in Frankreich fand ich sehr schön beschrieben. Bei mir sind tatsächlich auch eigene französische Phrasen hängen geblieben. Summer wird also ins kalte Wasser geworfen, sobald sie am Flughafen ankommt. Immerhin kennt sie die Adresse des sogenannten Malerhauses in dem ihr Vater seine Sommer verbringt. Dort lernt sie die Künstlerin Vivienne und ihre Tochter Eloise kennen, die ziemlich widerspenstig ist. Und ab da beginnt das erste „Was-wäre-Wenn“ Szenario. Ein Sommer in Frankreich und in Aussicht vielleicht jemand in den sie sich verliebt.

Gut gefallen hat mir auch Hudsonville, eine Vorstadt von New York, wo Summer lebt zusammen mit ihrer Mutter. Mit einem Fotokurs, welches ihre Tante Lydia leitet, überbrückt sie den Sommer und auch den Stich in ihrem Herzen, dass ihr Vater sie hängen lassen hat. Sowie auch ihre beste Freundin Ruby die sich weiter von ihr distanziert und mit Leuten abhängt, die eigentlich nie freundlich zu den beiden waren, dafür auch beliebt. So überbrückt Summer ihre Einsamkeit und investiert ihre Zeit für ihr Talent: Fotos machen, was in beiden Szenarien sehr wichtig war. Ihre Liebe zu der Kunst des Fotosmachens und ihre Leidenschaft. Und vielleicht, vielleicht auch nicht, kommt sie ihrem Long-Time-Crush Hugh Tyson endlich näher, der ebenfalls Teilnehmer dieses Kurs ist.

Zu aller erst muss ich sagen, wie toll ich die Parallelen fand. Nicht nur in Hudsonville, sondern auch in Frankreich scheinen sich Ruby und Summer sich zu verlieren, als würde dicke Luft zwischen ihnen herrschen. Aber auch wie sie ihren Geburtstag jeweils verbringt und er in beiden Versionen wegen dem Familiengeheimnis ins Wasser fällt. Aber zu dem gleich. Ich mochte die Beziehung zwischen Summer und ihrer Tante sehr gerne. Es war herzlich, ehrlich und unterstützend. Genau dasselbe galt für ihre Mutter. In beiden Versionen entwickelte sich Summer und sprang über ihren Schatten. Sei es für ihre Meinung gerade zu stehen und nicht alles hinzunehmen, oder den ersten Schritt zu machen. Nicht ständig abgebrüht zu sein, nur in der Hoffnung, dass sie als cool wahrgenommen werden würde. In diesem Sommer hat sie wirklich eine Entwicklung hingelegt. Sie hat sich selber gesehen und nicht mehr versucht sich zu verstecken.

Aber ja, mein kleines Manko, was ich etwas schräg fand. Um nicht zu erzählen was sich hinter dem Geheimnis birgt, erkläre ich lieber drum herum, was mir nicht so gefallen hat. Es ist ein sehr schwerwiegendes Thema, dass sich Summers Leben lang erstreckt und ich fand es nicht in Ordnung wie damit umgegangen würde. Als könnte man es durch ein paar Tage zusammen wieder gut machen, obwohl Summer seit klein auf an der Nase entlang geführt wurde. Das zu diesem Thema.

Ansonsten war die Handlung ziemlich gut zu verfolgen. Die Abschnitte, oder eher gesagt die Versionen haben mehrmals im Buch getauscht, so dass man den selben Zeitraum einmal in Frankreich und einmal in Hudsonville mitverfolgt hat. Die Selbstfindung die stattgefunden hatte, brachte mich dazu, Summer sehr zu mögen. Statt weiterhin wie eine Schachfigur hin und her geschoben zu werden, wurde sie irgendwann selber zu ihrem Fels in der Brandung. Aber auch das sie sich in beiden Versionen jeweils etwas verknallt hatte, war niedlich.

Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Die Kultur wurde berücksichtigt, in der Version als sie in Frankreich war, gab es öfters Phrasen auch auf französisch, so dass ich sogar als Leser etwas gelernt habe.

Das Ende war relativ offen, da man nicht so ganz wusste, welche Version wirklich passiert ist. Aber das schöne daran ist, es bleibt dem Leser offen, für welche er sich entscheidet. Und mir hat die aus Hudsonville besser gefallen.

Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen. Auch wenn ich ein Manko hatte, dass ich nicht so leicht abtun hätte können wie die Hauptprotagonistin Summer, hat es mir dennoch Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Die Szenarien mit dem Was wäre Wenn waren ziemlich interessant. Mit anzusehen, wie ihr Sommer in Frankreich und zuhause in Hudsonville verlaufen hätten mit den vielen Parallelen und Unterschieden war unglaublich faszinierend. Zu dem, dass man am Ende sozusagen selber die Entscheidungsmacht hat zu glauben, was wirklich passiert ist. Also ich gehöre zu Team Hudsonville!

3 von 5 Sternen!

Ein Familiengeheimnis und die erste Liebe

Von: Buchpanda Datum: 10.07.2018

buchpanda.jimdo.com/

Für diesen Sommer wurde Hauptperson Summer von ihrem Vater, einem berühmten Künstler, zu sich nach Frankreich eingeladen. Summers Mutter hält davon nicht viel, sie ahnt, dass Summer sitzen gelassen werden wird.
Kurz vorm Abflug in die Provence klingelt Summers Handy - und da passiert die Teilung der Geschichte.
Der eine Teil setzt damit fort, dass sie den Anruf ignoriert und ins Flugzeug steigt. In Frankreich lernt sie die Frau und das Mädchen kennen, die im Haus ihres Vaters wohnen und das ist nicht die einzige Überraschung - sie begegnet auch einem süßen Jungen.
In dem anderen Teil beginnt eine weitere Geschichte, die damit anbindet, dass Summer den Anruf annimmt und zuhause bleibt (was übrigens nicht New York City ist, sondern eine Vorstadt im Bundesstaat New York).
Die Teile wechseln sich in großzügigen Abständen ab, sodass man beim Lesen immer wieder gut reinkommt und nicht plötzlich rausgerissen wird.
Die Frankreich-Storyline hat mir persönlich weniger gut gefallen als der New York-Teil.
Der Leser sieht von Anfang an, welcher Elefant dort im Raum steht, aber die Hauptperson braucht eeewig lange, um ihn zu erkennen. Das hat mich sehr gestört (zumal das Geheimnis ihres Vaters ja im gesamten Buch eine Rolle spielt).
Auch, wie überrascht sie darüber ist, dass die Speisekarte in Frankreich auf französisch ist... puuh, ich musste schon ab und zu die Augen verdrehen. Sie ist nicht die hellste, dafür aber ziemlich echt und natürlich. Ihre Emotionen kann man nachvollziehen und auch ihre manchmal vorschnellen Reaktionen sind durchaus begründet (als Teenie verhält man sich nun mal so).
Das Mädchen im Haus ihres Vaters steckt Summer leider bei der ersten Begegnung sofort in eine Schublade (arrogante, gut aussehende Zicke, die sie hasst) und will sie da auch so schnell nicht wieder rausholen. Auch ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ihre Art, sich durch alles mögliche einschüchtern zu lassen, sind mir in Frankreich sehr negativ aufgefallen - zumindest am Anfang. Denn natürlich schafft Summer es, diesen Sommer zu einem besonderen Sommer zu machen und über ihren eigenen Schatten hinauszuwachsen.
Ich finde, das ist ihr in der New York-Storyline am besten gelungen.
Zwar hat man dort als Leser nicht diese malerische Atmosphäre vor Augen, aber dafür lernt man mehr über Summers Verhältnis zu ihrer Mutter, ihrer Tante und ihre beste Freundin.
Auch, dass es Summers bester Freundin eigentlich lieber gewesen wäre, Summer diesen Sommer in Frankreich zu wissen, finde ich sehr gut beschrieben - denn Freundschaften sind schwieriger, als sie in vielen Büchern dargestellt werden.
Die restlichen Nebencharaktere haben mir auch gut gefallen, sie sind nicht übertrieben facettenreich, bieten aber ein abwechslungsreiches Umfeld und wirken sehr authentisch.
Ich fand es schön zu sehen, wie Summers Mutter und ihre Tante mit ihr umgehen und wie sich Summer durch diese Personen - und neue Bekanntschaften - weiterentwickelt.
Ihrem Schwarm gegenüber zeigt Summer die kalte Schulter und wird dabei innerlich total verrückt - was mich auch total verrückt gemacht hat, denn man will die beiden schließlich unbedingt glücklich zusammen sehen!
Aber auch in Frankreich gibt es einen süßen Jungen, dem man Summer nur zu gerne in die Arme schubsen möchte.
Dafür ist der New York-Teil der Geschichte umso weniger vorhersehbar.
Gesamt betrachtet ergänzen sich die Teile also sehr gut und ich finde, die Autorin hat es auf diese Art bemerkenswert geschafft, zwei verschiedene Geschichten mit ähnlichen Punkten so miteinander zu verknüpfen, dass am Ende eine sehr schöne runde Story entstanden ist.

Fazit: Für Teeniemädels, die sich zum ersten Mal verliebt haben und wie die Hauptperson noch ganz unbeholfen und schüchtern sind, ist dies bestimmt das perfekte Buch.Für ältere Leser ist es eher nicht so zu empfehlen, da die Eigenschaften der Hauptperson einen schon aufregen können.
Insgesamt ist es eine runde Geschichte mit süßer erste Liebe und einem dramatischen Familiengeheimnis!

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