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die bearbeitung der mütze, der versteckte hirte, verstreute gedichte 5 Werkausgabe, Band 7

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-630-86926-1

Erschienen: 09.09.1997
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1985 erschienen Ernst Jandls Gesammelte Werke, eine Ausgabe, die „in allen Belangen Maßstäbe gesetzt“ hat (Kindlers Literaturlexikon). An ihre Stelle treten nun die Werke in 10 Bänden: sein poetisches Werk von den anderen augen (1956) bis zu den stanzen (1992), einschließlich aller verstreut veröffentlichten Gedichte. Jeder Band enthält zudem einen Anhang mit ausgewählten Materialien.
Mit der schön ausgestatteten Kassette Werke in 10 Bänden ist Jandls poetisches Gesamtwerk vollständig lieferbar. (Die Bände sind auch einzeln erhältlich.)

Ernst Jandl (Autor)

Ernst Jandl wurde 1925 in Wien geboren. Nach Schule, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er Germanistik und Anglistik. Von 1949 bis 1974 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Seit 1952 schrieb und veröffentlichte er Gedichte, seit 1954 bis zu seinem Lebensende war er mit Friederike Mayröcker befreundet. Sein Werk wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter 1968 dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (gemeinsam mit Friederike Mayröcker), 1982 dem Mülheimer Dramatikerpreis, 1984 dem Großen Österreichischen Staatspreis und dem Georg-Büchner-Preis. 1995 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis und ein Jahr danach das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Paperback, Broschur, 216 Seiten

ISBN: 978-3-630-86926-1

€ 13,30 [D] | € 13,70 [A] | CHF 18,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 09.09.1997

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„kann der kopf nicht weiter bearbeitet werden, dann immer noch die mütze.“

Von: Sophie VERStand Datum: 08.05.2015

https://www.youtube.com/c/VERStand

Ernst Jandl – 1925 geboren, knapp 10 Jahre nach Entstehung der dadaistischen Strömung wird in den Nachkriegsjahren zu einem avantgardistischen Poeten, dessen Lyrik bis heute weitreichende Bekanntheit erlangt hat.
Um moderne Lyrik in ihrer Gänze zu verstehen, habe ich mich einmal mit diesem Dichter und der Zeit auseinandergesetzt, in der solche an den Dadaismus angelehnte „Konkrete Poesie“ entstehen konnte.
Der Luchterhand Literaturverlag hat Jandls Gesamtwerk in einer mehrbändigen Reihe herausgegeben. Um einmal alles fern des Mainstream-Jandls kennenzulernen, sollte man sich unbedingt mehr als sein Hauptwerk „Laut und Luise“ zu Gemüte führen.
Für mich war diese Ausgabe ein einmaliger Blick in ein Stück Literaturgeschichte und eine Form der Lyrik, die ich bisher nicht als Kunst wahrnahm. In diesem Band findet man alles, was den Facettenreichtum Jandls so auszeichnet – Lautgedichte, Erforschung ähnlicher Worte, Wortspiele, witzige Texte, die gerne Tabuthemen behandeln, die man enträtseln muss, Prosagedichte und Sprachspiele.
Zu meinen favorisierten Texten in diesem Band gehören eindeutig
„ab und zukunft“ (S. 93)
„rilkes schuh“ (S. 72) und
„vermessen“ (S. 209)
Der Band ist ebenso mit Skizzen von Jandl versehen, die gerne einmal sexuellen Charakter tragen, aber beweisen, dass Jandl ob der vielen Tabuthemen auch wusste, sich in der Öffentlichkeit zu positionieren.
Mir hat dieser kleine Exkurs in die Konkrete Poesie sehr gefallen und die Aufmachung des Bandes ebenso.

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