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Patrick Ness und Siobhan Dowd »Sieben Minuten nach Mitternacht«

Patrick Ness und Siobhan Dowd »Sieben Minuten nach Mitternacht«

»Sieben Minuten nach Mitternacht«

Das Monster tauchte kurz nach Mitternacht auf.
Wie Monster das so machen.
Conor war wach, als es kam.
Er hatte einen Albtraum gehabt.
Na gut, nicht irgendeinen. Den Albtraum.
Den einen, den er in letzter Zeit ziemlich oft hatte.
Den mit der Dunkelheit und dem Wind und dem Schrei.
Den mit den Händen, die er irgendwann nicht mehr
festhalten konnte, egal wie sehr er sich bemühte.
Den, der immer damit endete, dass ...

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht, als etwas völlig Ungeheuerliches passiert: Wie jede Nacht erwartet Conor eigentlich nur seinen Albtraum wie einen nächtlichen Peiniger, der ihn quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann.
Es ist aber etwa anderes, das nun an sein Fenster klopft. Ein ungeheuerliches Wesen, das anscheinend im Garten hinter seinem Haus lebt. Es ist uralt, wild und weise, und es flößt Conor unendliche Angst ein. Doch letztlich ist es der einzige Freund, der dem Jungen in den schwersten Stunden seines jungen Lebens zur Seite steht.
Conor wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als dass der Schmerz enden möge, dass die Sorge um seine Mutter ihm nicht mehr die Luft zum Atmen nimmt. Doch dieser Wunsch stürzt ihn in tiefste Schuldgefühle. Wie kann er nur daran denken, seine Mutter jemals gehen zu lassen, wo er sie doch so sehr liebt? Nie könnte er sie loslassen, aber wie soll er diesen Schmerz noch länger aushalten?

Patrick Ness erzählt eine Geschichte, die jeden berühren wird, denn sie stellt eine Frage, die jeder irgendwann in seinem Leben beantworten muss: Wie kann ich einen geliebten Menschen gehen lassen, ohne mich selbst zu verlieren?

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