Prestel Verlag

Dr. Hermann Loeb
1924 von Hermann Loeb in Frankfurt am Main gegründet, erschienen zunächst Publikationen zu den Handzeichnungen Alter Meister.

1940 wurde der Verlag von Paul Capellmann übernommen und in München weitergeführt.

Nach dem Tod von Paul Capellmann 1947 bauten seine Witwe Georgette Capellmann und Gustav Stresow den Verlag wieder auf und erweiterten das Programm. Zu den Publikationen über die Zeichenkunst kamen Veröffentlichungen zu Malerei und Architektur ebenso wie zu Kunsthandwerk, Fotografie und Kulturgeschichte.
Gustav Stresow
1977 trat Jürgen Tesch als Gesellschafter und Verlagsleiter in den Prestel Verlag ein. Seit Beginn der 80er Jahre baute er den Verlag nicht nur im Programm sondern auch durch die Gründung einer englischsprachigen Liste für den internationalen Vertrieb wesentlich aus.

Ab Januar 1999 hielt die FAZ Verlagsgruppe zunächst eine Beteiligung von 60 %, ab 2005 übernahm die FAZ die übrigen 40 % der Anteile von Jürgen Tesch. Geführt wurde der Verlag weiterhin von Jürgen Tesch als verantwortlichem Verleger, ab März 2005 gemeinsam mit den Geschäftsführern Jürgen Krieger und Stefan Gallenkamp.

Jürgen Tesch
Rückwirkend zum Januar 2006 verkaufte die FAZ Verlagsgruppe den Prestel Verlag zu gleichen Teilen an den Prestel-Geschäftsführer Jürgen Krieger sowie an Martin Dort und Johannes Heyne (beide Verleger von Christian Verlag und Frederking und Thaler Verlag).

Bis Juni 2008 bildeten der Prestel Verlag, Frederking & Thaler und Christian Verlag die konzernunabhängige Prestel Publishing Group.





Christian Rieker
Seit Juli 2008 gehört der Prestel Verlag zur Verlagsgruppe Random House GmbH und wird von dem Verlagsleiter Christian Rieker geführt.