»Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens« von Beate Çağlar, Banner, Integral Verlag

Achtsam essen – das Leben entschleunigen

Rezepte aus »Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens«

Zucchini-Frischkäse-Röllchen

mit Macadamia und frischem Kerbel

Macadamia enthalten viel Fett und sind daher kalorienreich. Da es sich aber hauptsächlich um ungesättigte Fettsäuren handelt, die dem Körper guttun, sollten sie – wie alle Nüsse – in Maßen, aber regelmäßig verzehrt werden. Wer diesen Appetizer vegan haben möchte, kann die Zucchini-Röllchen alternativ mit einer Erbsen-Minze-Paste füllen. Sie können diese Appetizer für Gäste vorbereiten und sie als kleine Achtsamkeitsübung schmecken lassen, was sich in den Röllchen befindet.

ZUTATEN

© Uwe Dettmar
Für die Füllung
  • 150 g Biokräuter-Frischkäse
  • 1 TL Meerrettich
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL Salz
  • 4 Stängel frischer Kerbel
  • 50 g Macadamia, geröstet und gehackt


Für die Zucchini
  • 3 große Zucchini
  • 2 bis 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Granatapfelsirup
  • 1 EL Zitronensaft und etwas Abrieb
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Ras el Hanout (Gewürzmischung)

ZUBEREITUNG

1. Für die Füllung den Frischkäse mit Meerrettich, Agavendicksaft und Salz cremig rühren.
Kerbel waschen, trocken schütteln und fein hacken. Mit den Nüssen unterrühren. Den Frischkäse im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.

3. Die Zucchini waschen und mit Küchenpapier abtrocknen. Die Enden abschneiden, den Rest längs in dünne Scheiben hobeln.

4. Das Olivenöl mit den übrigen Zutaten mischen und die Zucchinischeiben damit großzügig bestreichen. Auf ein Backpapier legen und im Backofen für 8 bis 10 Minuten backen, bis die Zucchini Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen.

5. Jeweils 2 Zucchinischeiben der Länge nach zur Hälfte übereinanderlegen und mit etwas Frischkäse bestreichen, dann quer einrollen und mit einem kleinen Spießchen feststecken. Alternativ: jedes Röllchen dekorativ mit einem Schnittlauch zusammenbinden.

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Ayurvedische Rote-Bete-Suppe

Im Ayurveda geht man davon aus, dass die Rote Bete durch ihre Farbe anzeigt, dass sie viel Agni (Verdauungsfeuer) liefert und damit leicht verdaulich ist. Schauen Sie sich das wunderschöne Rot der Roten Bete an, wenn Sie das Gemüse aufschneiden oder schälen. Ich finde, man kann diesem Rot ansehen, dass es Kraft hat und nährstofftechnisch Schätze in sich birgt. Bei uns wird Rote Bete oft unterschätzt und als langweiliges Wintergemüse abgetan. Dabei ist sie ein super Gemüse, das uns vor allem in den trüben Wintermonaten, zum Beispiel in Form dieser veganen Suppe, mit Frische versorgen kann. In den Blättern der Roten Bete ist viel Vitamin K, also unbedingt mitnutzen.

ZUTATEN (FÜR 4 PORTIONEN)

© Uwe Dettmar
  • 1 EL weiße Sesamsaat
  • 1 kg Rote Bete (wenn möglich mit Blättern)
  • 1 Stiel Zitronengras
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 TL Kreuzkümmelpulver
  • ½ TL Korianderpulver
  • ½ TL Nelkenpulver
  • 1 TL Zimtpulver
  • ½ TL Kardamompulver
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Limonenblätter (aus dem Asialaden)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 400 ml Kokosmilch
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 bis 3 Stängel Koriander

ZUBEREITUNG

1. Sesam in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig rösten, herausnehmen und abkühlen lassen.

2. Die Rote Bete putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden – am besten mit Handschuhen, da sie stark färbt. Die Blätter beiseitelegen. Zitronengras putzen und mit einem Messerrücken anklopfen, sodass später in der Suppe die Aromen ausströmen können. Ingwer schälen und fein hacken.

3. Das Kokosöl erhitzen, Kreuzkümmel darin etwa 1 Minute rösten, bis er duftet. Rote Bete, Ingwer und restliche Gewürze (außer Salz und Pfeffer) dazugeben und ein paar Minuten mit anrösten. Mit Gemüsebrühe und Zitronensaft ablöschen und Zitronengras, Limonenblätter und Agavendicksaft dazugeben. Alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Rote Bete weich ist.

4. Die Suppe durch ein Sieb in einen Topf drücken, die Kokosmilch hinzufügen und nochmals aufkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die jungen Rote-Bete-Blätter waschen, in ganz feine Streifen schneiden und für ein paar Minuten in der Suppe durchziehen lassen. Koriandergrün waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Die Suppe in Teller füllen und mit Koriander und Sesam garnieren.


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Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essens

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