Kann ein Fremder dein Herz brechen?

Es ist die große Liebe. Und plötzlich ist es vorbei.

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sechs Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

»Eine große, zutiefst bewegende Liebesgeschichte, die einem das Herz bricht – und auf wundervolle Weise wieder heilt.«

Neugierig? Hier ein kleiner Vorgeschmack

Hallo du,
heute ist es auf den Tag genau neunzehn Jahre her, seit wir uns an diesem strahlend schönen Morgen mit einem Lächeln voneinander verabschiedet haben. Dass wir uns wiedersehen, stand außer Frage,oder?
Es war nur die Frage wann, nicht die Frage ob. Eigentlich war es nicht einmal eine Frage.
Die Zukunft mag zwar so ungreifbar vor uns gelegen haben wie der flüchtige, sich an den Rändern kräuselnde Saum eines Traums, aber ganz zweifellos kamen wir beide darin vor. Gemeinsam.
Doch dann kam alles ganz anders. Selbst nach all diesen Jahren kann ich es noch immer nicht fassen.
Neunzehn Jahre seit diesem Tag. Neunzehn volle Jahre! Und noch immer suche ich nach dir. Ich werde nie aufhören, nach dir zu suchen. Oft tauchst du auf, wenn ich es am wenigsten erwarte. Vorhin war ich ganz gefangen in einem sinnlos kreisenden düsteren Gedankengang; wurde fast zerquetscht von einer unsichtbaren eisernen Faust. Und plötzlich warst du da: ein buntes Herbstblatt, das lustig über den stumpfen bleigrauen Rasen taumelte. Vorsichtig richtete ich mich auf und roch das Leben; spürte den Tau an den Füßen; sah das in mannigfachen Tönen leuchtende Grün ringsum. Ich versuchte, dich zu fassen, dieses kunterbunte Blatt, Purzelbäume schlagend und zappelnd und kichernd. Versuchte, deine Hand zu nehmen, dir in die Augen zu schauen, aber wie ein optischer Brennfleck bist du immer wieder zur Seite gehuscht; bist ungreifbar geblieben. Ich werde nie aufhören, nach dir zu suchen.


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Interview mit Rosie Walsh

In einer Zeit, die Individualität und Unabhängigkeit als Ideale feiert – ist es da nicht altmodisch, nach der großen Liebe zu suchen?

Ganz und gar nicht! Ich glaube aber, sich die eigene Individualität und Unabhängigkeit zu erhalten ist – für beide Beteiligte – das Fundament einer erfolgreichen Beziehung. Selbstverständlich muss man Kompromisse machen, und die vollkommene Freiheit, die man als ungebundener Single genießt, wird natürlich eingeschränkt: Nehmen wir als Beispiel, jemand würde, ohne sich mit dem Partner abzusprechen, einfach eine Urlaubsreise alleine buchen. Das wäre doch irgendwie unhöflich. Aber ich wüsste nicht, warum Frauen im Namen der Liebe ihre Prinzipien über Bord werfen oder ihren freien Willen aufgeben sollten. Warum sollten wir nicht alles haben können? Männer haben das doch auch, seit Jahrhunderten schon! Für mich ist die Suche nach einem Lebenspartner die nach einem Mitspieler, nicht nach einem Spielführer.

Du hast den Mann deiner Träume bereits gefunden. Hast du einen Tipp für alle, die noch auf der Suche sind?

Ich war viele Jahre Single, und irgendwann habe ich die Hoffnung aufgegeben und bin nach Argentinien gezogen, um Bücher zu schreiben. Eines Tages stand ganz plötzlich ein sehr netter Mann namens George vor meiner Tür in Buenos Aires – ich weiß also nicht, ob ich gute Tipps geben kann. Vielleicht sollte man einfach ans andere Ende der Welt ziehen, wenn einem danach ist, aber ich kann nicht garantieren, dass der Mann der Träume frei Haus dazu geliefert wird. Ich hatte einfach unglaublich großes Glück!
Aber davon abgesehen glaube ich: Ich habe ihn kennengelernt, weil ich dazu bereit war. Wie viele andere Frauen ging ich langsam auf die Vierzig zu und musste einen ziemlich langen Selbstfindungsprozess hinter mich bringen – ich habe mich endlich mit Themen auseinandergesetzt, die ich jahrelang einfach ignoriert hatte. Und so habe ich schließlich einige ungesunde Muster durchbrechen können, in denen ich zuvor gefangen war. Hätte ich George vor diesem Prozess kennengelernt, wer weiß, ob es mit uns funktioniert hätte.

War es schon immer dein Wunsch, Schriftstellerin zu werden? Und woher holst du dir deine Inspiration beim Schreiben?

Als Kind wollte ich mit dreißig Premierministerin sein. Später wollte ich Konzert-Violinistin werden, was allerdings daran scheiterte, dass ich nie geübt habe. Und danach Schauspielerin, was daran scheiterte, dass ich kein Talent habe. Ich weiß gar nicht mehr, was ich werden wollte, als ich angefangen habe zu schreiben – zu der Zeit arbeitete ich beim Fernsehen und führte gerade Regie bei meiner ersten Dokumentation. Filmemachen hat mir Spaß gemacht, aber das war nicht das, was ich mein ganzes restliches Leben machen wollte.
Kurz bevor mein Film abgedreht war, sprach mich eine Lektorin an, die meinen Blog in der Marie Claire gelesen hatte. Sie fragte mich, ob ich schon mal darüber nachgedacht hätte, Schriftstellerin zu werden. „Nein“, antwortete ich. Sie fragte mich, ob ich mich mit der Vorstellung anfreunden könne. „Nein“, antwortete ich. „Ich bin gut im Redigieren, aber ich habe keine eigenen Ideen für Geschichten. Ich könnte mir keine Romanhandlung ausdenken, nicht mal unter Androhung von Gewalt.“
Erst als eine Freundin mich später entgeistert fragte, ob ich vollkommen den Verstand verloren hätte, schrieb ich der Lektorin eine E-Mail, dass ich eventuell doch gerne Schriftstellerin werden würde. „Okay“, meinte sie. „Dann schreiben Sie ein Buch. Wenn Sie fertig sind, schicken Sie es mir, und dann schauen wir, ob es mir gefällt.“ Ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie ich das anstellen sollte. Aber irgendwann fand ich Inspiration in meinem eigenen Leben – mein Freund hatte sich kurz vorher von mir getrennt, und das nahm ich dann als Ausgangspunkt für meinen ersten Roman.

Hier kommt ihr zum ganzen Interview

Das Buchentdecker-Gewinnspiel zu »Ohne ein einziges Wort«

Für alle Buchentdecker und Neuanmelder des Buchentdecker-Service: Wenn du uns die richtige Antwort auf die Frage gibst, hast du bis 15.Juni.2018 die Chance, einen von drei tollen Gewinnen abzustauben. Wir verlosen hier eine von zehn exklusiven Trinkflaschen und eine wunderschöne Picknick-Decke. Und einen kleinenen Tipp für euch haben wir auch noch: Die Antwort findet ihr in der langen Version des Interviews!)

Einsendeschluss ist der 15. Juni 2018.

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Rosie Walsh kocht unheimlich gerne. Doch was ist ihr absolutes Lieblingsgericht?

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Walsh, Rosie
© Remco Merbis

Rosie Walsh

Die Autorin

Rosie Walsh ist Schriftstellerin und Fernsehproduzentin. »Ohne ein einziges Wort« ist der erste Roman, den sie unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht, und wurde über Nacht in über 30 Länder verkauft. Wie ihre Hauptfigur wuchs Rosie inmitten der wunderschönen Hügel Gloucestershires auf, ist aber auch mit der Hektik der Großstadt vertraut. Sie kennt das Gefühl, jemanden kennenzulernen, mit dem man scheinbar seelenverwandt ist, nur um die nächsten zwei Wochen auf sein lebloses Telefon zu starren. Zum Glück hat sie inzwischen den Mann getroffen, der sich gemeldet hat, und lebt mit ihm und einem neugeborenen Baby in Bristol. Neben den vielen Stunden, die sie grübelnd und schreibend vor ihrem Computer verbringt, kocht sie (chaotisch, aber leidenschaftlich), liebt lange Spaziergänge, spielt Violine in einem Orchester, tanzt, liest viel und rollt ihre Yogamatte aus, so oft sie kann.