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SPECIAL zu DARK LOVE (DIMILY-Serie) von Estelle Maskame

Das große Fan-Interview mit Estelle Maskame

Maskame, Estelle
© Alison Miller

Vor kurzem haben wir Estelle Maskame für Euch in Berlin getroffen und ihr einige Eurer Fragen, die Ihr uns über Facebook und Instagram vorab geschickt hattet, gestellt. Was sie zur „Dark Love“-Trilogie inspiriert hat, welche ihrer Romanfiguren ihr selbst am Ähnlichsten ist und in welche Buchfigur sie gerne mal schlüpfen würde, verrät die erst 18 jährige Schottin hier im großen Fan-Interview!

Was war der Grund, der Dich dazu gebracht hat, dieses Buch zu schreiben? Verbindest Du es mit etwas Persönlichem?
Estelle Maskame: Zu der Zeit als ich zu schreiben begann, war ich wirklich begeistert von Young-Adult Romanen, in denen die beiden Hauptcharaktere nicht zusammen sein konnten. Die Gründe dafür waren aber immer ziemlich leicht zu überwinden. Daher wollte ich meinen eigenen Young-Adult Roman über eine verbotene Liebe schreiben und so kam ich auf die Idee von Stiefgeschwistern, die sich ineinander verlieben. Ich wollte die Probleme, die aus dieser Art von Beziehung entstehen, genauer untersuchen und sie beschreiben.

Wer oder was hat Dich zu den beiden Hauptcharakteren inspiriert?
Estelle Maskame: Ich liebe sowohl Tylers als auch Edens Charakter und in gewisser Weise fiel es mir ganz leicht, die beiden zu gestalten. Eden hat viele meiner eigenen Charakterzüge und ich denke, ich habe Tyler als eine Person geschaffen, an der ich selbst Interesse hätte – ich bin nicht das einzige Mädchen, dass eine Schwachstelle für Bad Boys hat! Mir war außerdem wichtig, dass meine beiden Hauptfiguren Gegensätze zu einander bilden. Und es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Tyler und Eden ziemlich starke Gegensätze sind. Dennoch wollte ich auch, dass sie Gemeinsamkeiten miteinander teilen, die ihnen helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen – in ihrem Fall war es die angespannte Situation zu ihren Vätern.

War es schwer, eine so erfolgreiche Autorin zu werden?
Estelle Maskame: Ich selbst fand es nicht schwierig, aus dem einfachen Grund, dass ich nie gezielt versucht habe, eine erfolgreiche Autorin zu werden. Ich habe zum Spaß geschrieben und online gepostet einfach um Feedback zu bekommen, und der Erfolg kam dann irgendwie von selbst. Ich weiß gar nicht, warum ich so viel Glück hatte!

Warum, glaubst Du, hat die Konstellation „Good Girl trifft Bad Boy” immer noch so eine faszinierende Wirkung und welche Charakterzüge an Eden und Tyler sind Dir besonders wichtig?
Estelle Maskame: Es ist zwar eines der größten Klischees, aber „Good Girl/Bad Boy“ Beziehungen in Büchern finden immer noch wahnsinnig viele Fans. Irgendetwas daran scheint die Leute so zu faszinieren und zu fesseln, dass ich nicht denke, dass dieses Motiv demnächst aussterben wird.
Edens wichtigster Charakterzug ist, dass sie eine tolle Zuhörerin ist. Sie macht sich wirklich etwas aus Tyler und beweist ihm das, indem sie sich tatsächlich Zeit nimmt, ihn richtig kennenzulernen. Tylers wichtigster Charakterzug ist, dass er tief in seinem Inneren ein guter Mensch ist, dem ebenfalls etwas an anderen liegt, auch wenn man es nicht gleich auf den ersten Blick erkennt.

Kannst Du uns erzählen, wie es zu dem Cover kam? Hattest Du ein Mitspracherecht?
Estelle Maskame: Dieses Coverdesign war tatsächlich der allererste Vorschlag meines Verlags und ich mochte es auf Anhieb. Nach ein paar Änderungen wurde es zu dem Cover, das es jetzt ist. Mir gefällt sehr, wie einzigartig die Cover sind und dass die Bilder sofort einen Einblick darin geben, worum es in den Büchern geht. Es macht Spaß, sie anzusehen und sie sind so schön sommerlich. Die meisten Länder haben das gleiche Cover-Design, das finde ich großartig, da es den Büchern einen hohen Wiedererkennungswert gibt, egal, wo auf der Welt du bist.

Würdest Du eine weibliche Sprecherin oder einen männlichen Sprecher für die Hörbuch-Ausgabe von „Dark Love“ auswählen?
Estelle Maskame: Das ist eine schwierige Frage. Am liebsten hätte ich beides, einen männlichen Sprecher für Tyler und eine weibliche Sprecherin für Eden. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich eine weibliche Sprecherin wählen, da das Buch aus Edens Sichtweise erzählt ist.

Hast Du bestimmte Rituale beim Schreiben?
Estelle Maskame: Ich mache nichts Besonderes. Ich erstelle mir keinen Plan, sondern schreibe einfach drauf los und schaue, wohin es mich führt. Manchmal stoße ich an meine Grenzen, wenn ich zu lange schreibe oder wenn ich eine wichtige Szene schreibe und zu sehr versuche, sie perfekt zu machen. Dann hilft es mir sehr, wenn ich einen Schritt zurück trete und eine kurze Pause mache, danach komme ich mit einem klaren Kopf zurück. Außerdem kann ich nicht ohne Musik schreiben und ich muss mich wohlfühlen.

Stell Dir vor, Du könntest für einen Tag Deine Lieblingsfigur aus einem Buch oder einem Film sein. Wer wärst Du dann gern?
Estelle Maskame: Definitiv Margo Roth Spiegelman aus „Margos Spuren“ von John Green! Ich liebe es, wie entschlossen sie ist und dass sie nicht einfach nur ein durchschnittliches Leben führen möchte. Mir gefällt sehr, dass sie sich abheben möchte und einfach ihr eigenes Ding macht. Ich wäre gerne für einen Tag so sorgenfrei wie sie.

Welcher der „Dark Love“-Charaktere ist Deinem am Ähnlichsten und warum?
Estelle Maskame: Eindeutig Eden. Wir haben viel gemeinsam. Wir sind beide ziemlich dickköpfig und geben nicht klein bei.

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