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SPECIAL zu »Die Herren der Grünen Insel« von Kiera Brennan

Wussten Sie, dass Kiera Brennan eine bekennende „Schreibaholic“ ist?

Kiera Brennan
© Susanne Krauss

Eine kurze Biografie:
Nach meiner Schulausbildung in Linz habe ich in Salzburg studiert. Ich habe drei Studienabschlüsse: in Theologie, Philosophie sowie für das Lehramt für Geschichte, Sozialkunde und Religionspädagogik. Nach meinem Studium habe ich eine Zeitlang als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni gearbeitet, ehe ich mich beruflich neu orientierte. Nach einem Fernsehvolontariat in Frankfurt am Main, wo ich seit 2001 lebe, habe ich viele Jahre als freie Fernsehjournalistin gearbeitet.

2005 erschien mein erstes Buch bei btb, und seitdem habe ich über fünfundzwanzig weitere Romane publiziert. Viele meiner Bücher wurden übersetzt (Spanisch, Russisch, Polnisch, Bulgarisch). Seit 2011 – dem Jahr, in dem auch meine Tochter Lilith auf die Welt kam – arbeite ich hauptberuflich als Romanautorin. Seit anderthalb Jahren lehre ich Kreatives Schreiben an der Universität Salzburg im Rahmen des dortigen Medienstudiengangs.

Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen – Ihre Hobbies, Ihre Lebenssituation, Ihren Traum vom Glück?
Ich bin ein schrecklich neugieriger Mensch, der Informationen wie ein Schwamm aufsaugt und diese nahezu unauslöschlich auf seiner inneren Festplatte abspeichert. Wenn Sie mir irgendwann an einem weintrunkenen Abend vom skurrilen Sockenmuster Ihres Expartners erzählen, müssen Sie leider davon ausgehen, dass ich das zehn Jahre später immer noch weiß.

So wichtig und inspirierend Kommunikation und Geselligkeit für mich sind, bin ich aber auch bekennende Eremitin, die sich dann und wann strikte Klausur verschreibt und aus dem Alleinsein Kraft und Kreativität zieht.

Naja, ganz so streng ist die Klausur seit der Geburt meiner Tochter natürlich nicht. Seitdem bin ich nicht nur Autorin, sondern auch Mutter aus Leidenschaft, und da ich mich nicht in zwei Hälften teilen kann und man zudem als halbierte Person weder zum einen noch zum anderen taugt, zieht das einen Dauerspagat mit sich. Aber das hält immerhin gelenkig.

Damit auch das Gehirn beweglich bleibt, erfinde ich nahezu ständig Geschichten. Nebst diesen „Reisen im Kopf“ bin ich auch im wirklichen Leben gerne unterwegs. Zum einen pendle ich häufig zwischen Frankfurt (meiner Wahlheimat) und Österreich (meinem Herkunftsland) hin und her, zum anderen liebe ich es, fremde Länder zu erkunden. Mein Lieblingsland? Nun, ich habe keins, aber es ist schon von Vorteil, wenn das Meer, schroffe Küsten und geschichtsträchtige Orte in der Nähe sind.

Sehr gerne würde ich auch mal eine Zeitreise machen. Wenn sie in die Vergangenheit führt, will ich aber in einem geschützten Kokon bleiben und nicht unbedingt original mittelalterliche Luft schnuppern. Wenn ich in die Zukunft sehen könnte, dann hoffentlich nur auf künftige Bestsellerplatzierungen und keine Katastrophen.

Meine Hobbys? Irgendein nicht unkluger Mensch hat einmal behauptet: Wer schreibt, hat keine Hobbys. Trotzdem mache ich Situps in etwa so regelmäßig, wie ich Klavier spiele, wenn auch beides ohne Anspruch auf Perfektion. Aus mir wird nie eine begeisterte Sportlerin (ich klettere nur auf Burgruinen, nicht auf Berge), und wenn ich die Nocturnes von Chopin spiele, wird immer ein Fehler dabei sein. Aber beides brauche ich als Ausgleich und Entspannung.

Für manche Menschen mag es auch entspannend sein, in einer Schlange zu stehen. Ich hingegen kann schon mal die Geduld verlieren, wenn sich das Einsteigen ins Flugzeug um gefühlte Stunden verzögert, weil irgendjemand nicht nur seinen zentnerschweren Koffer verstauen, sondern seine Jacke fünfmal zusammenfalten muss. Meine Rachegelüste sind aber harmlos: Ich stelle mir dann einfach vor, wie ich den Schuldigen in meinem nächsten Roman verbrate – natürlich in Form des zähen Fieslings, nicht des saftigen Helden.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Ich habe schon im Grundschulalter verkündet, irgendwann mal Schriftstellerin zu werden, weil mir immer so viele Geschichten einfielen. Als ich im Alter von neun Jahren die Ruinen von Pompeji besuchte, wusste ich auch, worüber ich schreiben wollte: über Menschen vergangener Epochen, um diese gleichsam zum Leben zu erwecken. Mit vierzehn Jahren versuchte ich mich dann an meinem ersten „Roman“. Ich habe in den Sommerferien konsequent jeden Tag zwei Seiten geschrieben (mit einer alten mechanischen Schreibmaschine, sodass das ganze Haus wusste, welcher Tätigkeit ich nachging und meine Großeltern keinen wirklich entspannten Mittagsschlaf halten konnten. :-) Am Ende des Sommers war das Opus dann fertig – wenn auch nicht publikationsreif.

In den nächsten Jahren, nein, eigentlich Jahrzehnten blieb ich ähnlich diszipliniert (frei nach dem Motto: „Keine Schokolade, ehe das Tagespensum steht“), doch ich habe ausschließlich für die Schublade produziert. Bevor diese endgültig überquoll, gab es Gott sei Dank den ersten Verlagsvertrag. Ich werde es nie vergessen, wie ich 2004, im völlig überfüllten Frankfurter Bahnhof und auf dem Weg zu einem beruflichen Termin, den Anruf der Lektorin erhielt, die mir für mein Manuskripts ein Angebot unterbreitete. Das war die Krönung meines bisherigen Lebens. Seit damals bin ich endgültig bekennende „Schreibaholic“. Meine Arbeit ist nicht das, was ich tue, sondern das, was ich bin.

Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Themen?
Meine Liebe gilt nicht nur Geschichten, sondern auch der Geschichte. Ich bin mit Leib und Seele Historikerin, und Romanschreiben ist letztlich das Vehikel, um in die Vergangenheit eintauchen zu können. Deswegen sind es meist Biographien historischer Persönlichkeiten, alte Ruinen oder interessante Begebenheiten, die mich inspirieren.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?
Mein aktuelles Buch Die Herren der Grünen Insel ist ohne Zweifel das dickste meiner bisherigen Karriere. Auf über tausend Seiten, mit über hundert Protagonisten und vor mehr als einem Dutzend Schauplätzen beschreibe ich die Invasion Irlands durch die Anglo-Normannen im 12. Jahrhundert.

In diesem „Clash of Civilizations“ wird auf der ganzen Klaviatur menschlicher Gefühle gespielt: Aus Hass wird Liebe, Freunde wandeln sich zu Gegnern, auf Siege folgen Triumphe und umgekehrt. Helden fallen, ehe sie unsterblich werden, während vermeintlich hilflose und schwache Frauen zu ihrer wahren Stärke finden. Idealisten verraten ihre Werte, während kaltherzige Krieger die Liebe entdecken. Leichtgläubige, unerfahrene Mädchen lernen Intrigen zu spinnen, während durchtriebene Geschäftsmänner durch verbotene Begierden zu Fall gebracht werden.

Welche Szene daraus war bisher am schwierigsten zu schreiben?
Die größte Herausforderung für mich als Autorin sind immer Kuss- und Sexszenen, da diese leicht ins Schwülstige oder Klischeehafte abgleiten. Das ist auch bei diesem Roman ein Drahtseilakt, wobei ich es bei einer Kussszene (Ascall und Roísín) leicht habe: Im Überschwang der Gefühle beißt sie ihm sehr schmerzhaft in die Lippen, womit jeglicher romantischer Kitsch gleich mal gebannt ist.

Fast das Herz gebrochen hat es mir, als ich beschreiben musste, wie einer jungen Mutter (Ceara) ihr Baby weggenommen wird. Da ich selbst Mutter bin und mich noch gut an die Säuglingszeit erinnern kann, war das fast unerträglich. Ich habe mit geschlossenen Augen geschrieben und nach jedem Satz eine Pause gemacht. Aber ich finde, als Schriftstellerin darf ich mich nicht schonen: Da gilt es, selbst in den dunkelsten Gefühlssumpf einen Kopfsprung zu machen.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Es ist fast unmöglich, mich auf eine festzulegen, aber es ist wohl die, in der Caitlín den Sklavenjungen Paitín davor bewahrt, dass ihm die Hand abgehackt wird. Ich finde, dass da so viele Emotionen im Spiel sind und eine extreme Spannung in der Luft liegt. Beim Schreiben hatte ich zumindest das Gefühl, dass die Tastatur gleich brennen würde.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Da es so viele Protagonisten sind, darf ich mir doch mehr als eine aussuchen, oder?
Bei den Frauen schwanke ich zwischen Caitlín O'Bjólan und Roísín. Bei Roísín ist es der Freiheitsdrang, den ich gut nachfühlen kann, bei Caitlín ist es der Pragmatismus, mit dem ich mich identifizieren kann.

Bei den Männern sorgt Ascall von Toora bei mir für das größte Kribbeln im Bauch und Pól für die meisten Lacher.

Welchen Bezug haben Sie zu den geographischen Orten, an denen Ihre Romane spielen?
Mir ist es immer wichtig, an die Originalschauplätze meiner Romane zu reisen. Für Die Herren der Grünen Insel war ich mehrmals in Irland, um mich durch historische Stätten oder großartige Landschaften inspirieren zu lassen.

Was lesen Sie selber gerne?
Alles querbeet – manchmal was zum Fürchten, manchmal was zum Träumen, manchmal was zum Weinen, manchmal was zum Lachen.


Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Tess Gerritsen, wenn ich blutrünstige Thriller lesen will, Liza Marklund, wenn es um psychologische Krimis geht, Isabel Allende, wenn es farbenprächtige Frauensagas sein sollen, Herta Müller, wenn ich die kalte Wirklichkeit in eine poetische Sprache gekleidet sehen will, Rebecca Gablé und Ken Follett, wenn ich in einem 1000-Seiten-Buch versinken will. Und natürlich George R.R. Martin, weil ich von ihm das Blutrünstige, Psychologische, Farbenprächtige, Kalte und Poetische in einem bekomme – und die 1000 Seiten sowieso.

Wer sind Ihre liebsten Romanhelden/-heldinnen?
Als Kind war das Klara aus Johanna Spyris Heidi, als Pubertierende habe ich mit Desirée aus Anne Marie Selinkos gleichnamigem Roman gelitten. In postpubertären Zeiten habe ich mit Scarlett O'Hara die Wirren des amerikanischen Bürgerkriegs erlebt. Und Adrian Leverkühn (der Protagonist aus Thomas Manns Doktor Faustus) war auf dem Weg zur „Künstlerin“ mein Alter Ego.

Danach wurde ich in literarischer Hinsicht deutlich promisker, weswegen ich mich heute unmöglich auf eine Figur festlegen kann.

Möchten Sie uns 3 Bücher für die einsame Insel empfehlen?
Ich empfehle George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer-Reihe. Das sind – bislang – gleich fünf Bände in Englisch oder zehn in Deutsch.

Wenn die Palme auf der einsamen Insel mal keinen Schatten wirft, tröstet der Gedanke, dass der Winter naht. Wenn es nachts mal kalt wird, weil das Treibholz nicht brennen will, kann man sich gedanklich am Feuer von Daenerys' Drachen wärmen. Wenn man schwimmt, hat man keine Angst vor Haien, weil man es in den Büchern mit schlimmeren menschlichen und unmenschlichen Bestien zu tun hat. Und wenn ein Pirat auf die einsame Insel kommt, fällt einem sicher eine List oder Intrige ein, wie man ihn wieder loswird.

Was ist für Sie die größte Versuchung?
Häagen-Dasz Salted Caramel Eis mit Eierlikör.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?
Kirschtomaten und grünen Spargel mit ganz viel Knoblauch in Olivenöl schmoren lassen. Dazu möglichst dünne Spaghettini und Parmesan geben.

Was ist für Sie die optimale Entspannung?
Spaghettini (s.o.) essen und eine meiner Lieblingsserien (The Good Wife, Homeland, The Originals, House of Cards und natürlich Game of Thrones) auf DVD gucken.

Oder – sofern ich mich an einem dafür geeigneten Ort aufhalte – eine ausgedehnte Klippenwanderung machen.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein. Will heißen: Mit Geduld und Ausdauer kommt man irgendwann zum Ziel. Und es gibt – sicher nicht immer, aber doch manchmal – so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit; man muss unter Umständen nur sehr lange darauf warten.

Gibt es eine Person, die Sie persönlich fasziniert?
Es gibt da keine bestimmte, aber mich faszinieren grundsätzlich Menschen, deren Biographie nicht aalglatt ist, sondern die es trotz schlechter Voraussetzungen, sogenannter „Brüche“ im Leben oder etwaigem Scheitern schaffen, ihren Weg zu gehen. Die trotz Ambivalenzen und innerer Zerrissenheit mit sich ins Reine kommen und Krisen überwinden lernen. Weit mehr als der triumphierende Sieger faszinieren mich die Verlierer, die wieder aufstehen.

Welche menschliche Leistung des letzten Jahrhunderts bewundern Sie am meisten?
Das sind für mich vor allem die Errungenschaften der Frauenrechtlerinnen. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts durften die Vertreterinnen meines Geschlechts nicht wählen, nicht studieren und trugen – quasi körperlich wie geistlich – ein Mieder. Heutzutage ist jedes Mädchen, das geboren wird, eine potenzielle Bundeskanzlerin, Präsidentin, Vorstandvorsitzende, Universitätsprofessorin etc. …

Welche Organisation oder welches Projekt würden Sie gerne unterstützen – oder tun dies bereits?
Jede Organisation, die sich für die Rechte von Frauen und Kindern einsetzt.

Fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen
1. Ich habe zig Stammbäume europäischer Herrscherhäuser im Kopf. Während sich meine Mitschülerinnen seinerzeit für die Mitglieder von Boygroups interessierten, lernte ich die Namen der sechzehn Kinder von Kaiserin Maria Theresia auswendig. Ich kenne sie noch heute.
2. Ich besuche unglaublich gerne alte Friedhöfe. Bis heute rätsle ich, woran die zwanzigjährige Valentine auf dem Friedhof Montparnasse nur drei Monaten nach ihrer Eheschließung gestorben ist. Unfall? Krankheit? Oder wollt etwa ihr Mann die ungeliebte Frau loswerden?
3. Meine erste große Liebe war eine Romanfigur – Herzklopfen inklusive. Die Liaison blieb leider etwas unbefriedigend, aber immerhin wurde ich nicht betrogen.
4. Wenn ich an Originalschauplätzen recherchiere, spiele ich ganze Romanszenen nach (und das nicht unbedingt lautlos). Ich habe schon etliche verwunderte Blicke von Touristen geerntet, die mich wahrscheinlich für geistig verwirrt hielten.
5. Ich spiele vor dem Schreiben manchmal eine Partie Spider-Solitaire. Sinnentleertes Tun kann die Produktivität, ja den Wunsch, etwas zu schaffen, ungeheuer steigern.
6. Und dann wäre da noch … aber nein, Sie wollten ja nur fünf Dinge wissen. Also bleibt das sechste mein großes Geheimnis.

Wollen Sie Ihren LeserInnen einen kurzen Gruß schreibe
n?
Liebe LeserInnen!

Jeder Konditorlehrling träumt von seiner ersten mehrstöckigen Hochzeitstorte, jeder Lehramtsstudent von der ersten Klasse, die er sicher durchs Abitur bringt, jeder Arzt im Praktikum von der ersten OP am offenen Herzen. Und mein Traum als Schriftstellerin war es immer, ein großes Historien-Epos wie Die Herren der Grünen Insel zu schreiben, mit einer Unmenge an Schauplätzen und Figuren, Erzählperspektiven und genau recherchierten historischen Details – und vor allem so vielen Seiten, dass das Buch am Ende so groß wie ein Ziegelstein und fast so schwer ist. Keine Angst, ich will Sie nicht damit erschlagen. Ich will Sie vielmehr einladen, mich auf meine Reise ins mittelalterliche Irland zu begleiten: Nach Dublin mit den engen Gassen und strohbedeckten Häusern, wo der listige Waffenhändler Pól Intrigen spinnt. Auf die windumtoste Burg Dún Fionn, von der der vermeintlich unbesiegbare Ascall von Toora zu einem Rachefeldzug aufbricht. In das einsame, auf einer Insel inmitten eines Sees gelegene Kloster Sankt Brigid, in dessen Mauern sich die freiheitsliebende Roísín wie eine Gefangene fühlt. Zu den satten Wiesen und goldenen Feldern der reichen O'Bjólans, die für den falschen König Partei ergriffen haben und nun von ihren Feinden eingekreist werden. Oder auf das Schiff, das die Königstochter Aoife ins ferne Aquitanien bringt, wo sie von der schillernden Königin Eleonore nicht nur lernt, wie der rote Saft vom Granatapfel schmeckt, sondern wie man als Frau Macht erlangt.

Es ist eine lange, abenteuerliche Reise mit vielen Stationen, etlichen Wegkreuzungen, manchen Sackgassen und nicht wenigen Tunnels, bei der man manchmal auf steinigen Wegen durchgerüttelt wird, um dann wieder sanft auf einem Boot über grünes Wasser zu gleiten. Kommen Sie doch einfach mit!

Ihre Kiera Brennan

Die Herren der Grünen Insel Blick ins Buch

Kiera Brennan

Die Herren der Grünen Insel

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