SPECIAL zu »Die Rosenfrauen« von Cristina Caboni

Duftlexikon

Blumendüfte

Alant: Mut. Eine seltene Essenz, goldgelb wie die Blüten, die die Sonne einzufangen scheinen. Begleitet den inneren Reifeprozess, beruhigt und hilft, tiefe Gefühle auszudrücken. Vertreibt Ängste.

Angelika:Selbsterkenntnis. Das Kraut der Engel, das die Essenz der Dinge enthüllt. Ein Heilkraut gegen jedes Übel mit würzig-süßem Duft, der alles einhüllt. Fördert die Selbsterkenntnis.

Frangipani: Faszination. Ein Extrakt aus den Blüten des gleichnamigen Baums, ein intensiver, sinnlicher und blumiger Duft. Die Essenz der knospenden Weiblichkeit, die erblüht und sich dem Leben öffnet.

Geranie: Intensität. Der Duft erinnert an Rosen, hat die gleiche Energie, aber weniger Raffinesse. Die typisch weibliche Blüte ist das Symbol für Schönheit, Haltung und Demut.

Ginster: Mut. Kräftig wie die Farbe der Blüten, von betörendem Duft, frisch, mit einer sinnlichen Blumennote. Der Ginster begrüßt den Frühling sowie den Übergang vom Alten zum Neuen. Er hilft, den Mut nicht zu verlieren.

Iris: Vertrauen. Kostbar und elementar wie das Wasser, die Luft, die Erde und das Feuer. Ein strahlender, intensiver Duft, der Spannungen löst und das Vertrauen in die Seele erneuert.

Jasmin: Sinnlichkeit. Blume der Nacht, die nur zwischen Sonnenuntergang und der Morgendämmerung ihren Duft verströmt. Ihr warmer, betörender Geruch eröffnet eine magische Welt, macht die Grenzen zwischen Realität und Traum durchlässiger und schafft Wohlbefinden und Glück. Sinnlich, anpassungsfähig. Die Quelle wahrer Freude ist in den weißen Blütenblättchen verborgen, das Pflücken ist nur der Anfang.

Kamille: Innere Ausgeglichenheit. Der Duft der Ruhe, warm und blumig. Fördert die Klarheit und die Ruhe der Gedanken.

Lavendel: Gelassenheit. Sein komplexer Duft betört und verführt. Er erfrischt, reinigt den Geist und vertreibt Müdigkeit, Angst und Sorgen.

Magnolie: Wahrheit. Ein Blick allein genügt nicht, um zu erkennen, was hinter den Kulissen passiert. Ein intensiver Duft, der den Geist schärft und die Selbsterkenntnis fördert. Er setzt die notwendige Energie frei, um Geheimnisse zu lüften, Lügen zu durchschauen und den schönen Schein zu entlarven.

Mimose: Glück. Der intensiv blumige Duft schenkt Freude und Vitalität, lindert die Trauer und fördert den Dialog.

Narzisse: Verlangen. Sinnlich und berauschend, der Duft der Erotik und der Lust.

Neroli: Vereinigung. Diese himmlisch duftende Essenz wird aus den Blüten der Orange gewonnen. Der Duft des Friedens. Er weckt gute Gefühle und ebnet den Weg zur Liebe.

Ringelblume: Furchtlosigkeit. Die Blume der Sonne lindert mit ihrem herrlichen Duft Schmerzen und erfrischt, tröstet und befreit von schlechten Gedanken.

Rose: Liebe. Die Essenz wird in einem schwierigen Destillationsprozess gewonnen. Süß, mild, das Symbol der Liebe, der Gefühle und Emotionen. Fördert die Eigeninitiative und die Kreativität.

Schafgarbe: Inneres Gleichgewicht. Der Duft des Himmels und der Erde. Das harzige Aroma fördert die Harmonie, löst Konflikte, schafft Klarheit und hellt den Geist auf.

Strohblume: Verständnis. Süß wie Honig und bitter wie ein Sonnenaufgang nach einer durchwachten Nacht. Der Duft ist durchdringend, kraftvoll wie die Güte. Sparsam verwenden und mit sanften Noten wie Rosenblüten mischen, die das von ihr ausgehende Gefühl empfangen können. Verbindet Herz und Verstand, Leidenschaft und Vernunft. Weckt Mitgefühl.

Tuberrose: Mut zur Veränderung. Weiß, intensiv, süß und verführerisch. Das Parfüm des Wagemuts und des Bewusstseins. Es stimuliert die Kreativität und weckt die Kraft zu Veränderung.

Veilchen: Eleganz und Diskretion. Der Duft der Weiblichkeit, sanft und zart. Beruhigt und vitalisiert.

Verbene: Gute Laune. Der Duft beruhigt und heitert auf. Fördert soziale Kontakte.

Wachsblume: Unvergleichlich und faszinierend. Der sinnliche, intensive Duft wird aus der Blüte gewonnen und ist die Essenz der erblühenden Weiblichkeit, die sich dem Leben öffnet.

Ylang-Ylang: Warm und weiblich, hilft Enttäuschung und Kränkung zu überwinden. Seine Sanftheit kann verborgene Gefühle wecken und die Poesie, die die Seele in sich trägt, zum Ausdruck bringen.

Zistrose: Ein Lächeln. Die Blüte ähnelt einer Rose, zart und anmutig und mit einem einnehmenden, kräftig-würzigen Duft, der mit seiner Wärme die Seelenkälte vertreibt und die Fähigkeit zu lächeln und zu lieben verleiht.


Düfte von Früchten, Beeren und Kräutern

Basilikum: Zufriedenheit. Ein frischer, aromatisch-würziger Duft. Entspannt, klärt den Geist und befreit das Herz von Melancholie.

Bergamotte: Hoffnung. Lebhaft, spitzig, gibt Energie und Leichtigkeit, selbst wenn alle Erwartungen unter der Last der Monotonie zu verblühen drohen. Erleuchtet den Weg und hilft Alternativen zu erkennen.

Fenchel: Vertreibt negative Gedanken. Der angenehme und aromatische Duft löst die Angst, befreit von Zweifeln und hilft schwierigen Situationen zu begegnen.

Heu: Ruhe. Von Anbeginn der Bruder des Feuers, des Meeres und der Erde. Dringt ins Innerste der Seele vor. Bewirkt Ruhe.

Kardamom: Anziehung. Der betörend süße, leicht würzige Duft des Eros stimuliert den Geist und fördert die Großzügigkeit.

Kümmel: Leidenschaft. Ein geheimnisvoller, würziger Duft, der gleichzeitig warm und einladend ist. Er befreit von Komplexen und stimuliert das Verlangen.

Majoran: Schmerzlinderung. Der umhüllende Duft tröstet, vertreibt die Angst vor der Einsamkeit, stärkt den Geist und lindert den Schmerz des Verlusts.

Mandarine: Sorglosigkeit. Spritzig, frisch und zart, führt dieser Duft zu kindlicher Unschuld zurück. Muntert auf und verleiht Leichtigkeit.

Melisse: Trost. Schafft Erleichterung und vertreibt die Angst vor dem Unbekannten. Hilft Unbehagen zu überwinden und fördert die Selbstwahrnehmung.

Muskatnuss: Entschlossenheit. Ein würziger, durchdringender Duft, der Entscheidungen erleichtert, den Mut stimuliert und zum Handeln einlädt.

Nelke: Zärtlichkeit. Der intensiv würzige und aromatische Duft steht für Zärtlichkeit, hilft Wartezeiten zu überbrücken und erleichtert den Wechsel.

Orange: Heiterkeit. Der „goldene Apfel“ aus dem Garten der Hesperiden gedeiht in der Sonne und speichert deren Licht und Wärme. Das ätherische Öl wird aus der Schale gewonnen. Bekämpft die Traurigkeit.

Pfefferminze: Kreativität. Frisch und anregend, lässt dieser Duft Ideen sprudeln, regt die Fantasie an, dämpft die Überheblichkeit und fördert die Urteilskraft.

Rosmarin: Achtsamkeit. Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Tau des Meeres“. Der Duft beschützt, baut auf, macht Mut und fördert die Kraft der Seele sowie Scharfsinn und Klarheit.

Salbei: Weisheit. Der frische und sanfte Duft vertreibt Zweifel. Er fördert den gesunden Menschenverstand, schärft die Sinne und das Erinnerungsvermögen.

Schwarzer Pfeffer: Ausdauer. Weckt die Sinne, bündelt die innere Kraft. Lehrt, dass ein Weg, der verloren scheint, oft nur ein Irrweg ist.

Thymian: Energie. Anregend, stärkend. Vertreibt die Verwirrung, fördert das logische Denken, zerstreut die Zweifel des Traumes. Erneuert die geistige Stabilität.

Tonkabohne: Großzügigkeit. Ein warmer, süßer Duft, heiter wie ein Sonnenstrahl, entspannt selbst den unruhigsten Geist, führt zu Sanftmut und Großzügigkeit.

Vanille: Schutz. Der Duft der Kindheit, süß und warm, spendet Trost, schafft gute Laune, wappnet gegen Krisen und baut Spannungen ab. Mischt sich mit dem Duft der Haut. Schon wenige Tropfen vereinen Herz und Verstand und geben Orientierung.

Wacholder: Klarheit. Der intensive und reine Duft neutralisiert negative Gedanken, beruhigt und vertreibt Sorgen und Ängste. Reinigt Körper und Seele.

Ysop: Reinheit. Der zarte, frische Geruch der heraufziehenden Morgendämmerung. Er bewahrt die Leichtigkeit und die Sorglosigkeit, stimuliert die Konzentration und klärt die Gedanken. Wie alle kultischen Kräuter fördert er die Meditation.

Zimt: Verführung. Ein sinnlicher Duft voller Kraft, intensiv feminin. Exotisch und würzig. Leidenschaftlich und warm wie die Sonne in den tropischen Ländern, wo der Zimtbaum wächst.

Zitrone: Rationalität. Der Duft der Vernunft ist durchdringend und frisch. Er dämpft die Zügellosigkeit, fördert das Denkvermögen und hilft, stabiler zu werden. Er vertreibt die unerklärliche Schwere, die auf der Seele lastet.

Zitronenmelisse: Enthusiasmus. Der intensive zitronenähnliche Duft ist stimulierend und kanalisiert die Energieströme.


Düfte von Hölzern, Harzen, und Blättern

Benzoe: Angstlösend. Wie der Benzoebaum selbst, vermittelt auch das daraus gewonnene Harz Ruhe und Seelenfrieden. Die dickflüssige, durchdringend riechende Substanz vertreibt Ängste und Sorgen. Sie ist hilfreich bei der Entfaltung spiritueller Energien und außerdem für die Einstimmung auf eine Meditation geeignet.

Birke: Wohlbefinden. Ein umhüllender, aromatischer Duft. Er befreit den Geist von der Last des Schmerzes, entspannt den Geist und fördert die körperliche sowie geistige Genesung.

Eichenmoos: Realität. Ein ursprünglicher, durchdringender Duft, der für Konstanz und Kraft steht. Vertreibt die Enttäuschung und beruhigt die Seele, wenn die Erkenntnis ins Bewusstsein dringt, dass man sich einer Illusion hingegeben hat. Mildert das Bedauern darüber, was hätte sein können, aber nicht gewesen ist.

Elemi: Bewusstsein. Ein durchdringender, aromatischer Duft, der zu innerem Frieden und Ausgeglichenheit führt. Holt tief sitzende Ängste ans Licht. Vertreibt Illusionen und bringt zur Realität zurück.

Eukalyptus: Optimismus. Der würzige, reinigend wirkende Duft vertreibt negative Gedanken, fördert eine tiefe Atmung und bringt wieder zur Vernunft.

Galbanharz: Harmonie. Der Duft der Natur und des Waldes, sehr würzig. Dämpft die Wut.

Kampfer: Entschiedenheit. Der intensive, wohlriechende Duft steht für Mut und Entschlossenheit. Stärkt außerdem die Willenskraft.

Myrrhe: Sicherheit. Der Duft ist erdiger und ursprünglicher als Weihrauch und steht für die Verbindung zwischen dem Geist und der Materie. Kraftvoll, stabil, ohne jede Unsicherheit. Der Duft der Konstanz und der Transparenz der Gefühle.

Myrthe: Verzeihen. Immergrün, magisch, faszinierend. Eine intensiver aromatischer Duft, der den Geist beruhigt sowie Wut und Groll vertreibt. Der Duft der Ruhe, die Essenz der Seele.

Opoponax:Optimismus. Zart und blumig, der Duft der Ausgeglichenheit.

Patschuli: Geheimnisvoll. Der berauschend sinnliche Duft des Lebens. Fördert Entscheidungen.

Petitgrain: Konzentration. Die Essenz der Blätter der Bitterorange weckt die Seele, klärt den Geist und hilft dabei, wichtige Entscheidungen zu treffen.

Pinie: Standhaftigkeit. Der Baum von der Kraft des Geistes, der sich nicht biegen oder brechen lässt. Der Duft ist durchdringend, aromatisch und langanhaltend. Fördert den Mut und stimuliert das Selbstvertrauen.

Rosenholz: Aktivität. Die Essenz des tropischen Rosenholzbaums steht für Vertrauen und Ruhe. Der Duft ist fruchtig-süß mit leichten Gewürznoten. Weckt den süßen Schmerz der Erwartung und der Hoffnung.

Sandelholz: Verführung. Aromatisch, geheimnisvoll, verführerisch. Der komplexe Duft schärft die Sinne, öffnet das Herz und erneuert die Gefühle.

Vetiver: Widerstand. Ein schwerer, erdiger, gleichzeitig aber auch fruchtiger Duft. Er verleiht Kraft, fördert die Öffnung gegenüber anderen und hilft, sich selbst zu verzeihen.

Weihrauch: Meditation. Der einzigartige, frische Duft erinnert ein wenig an Kampfer. Er verlangsamt den Atemrhythmus, führt so zu innerer Ruhe und Gelassenheit und weckt eine tiefe Spiritualität. Bereitet auf die Meditation und das Gebet vor.

Zedernöl: Nachdenken. Es wird aus dem Holz von Zedern gewonnen und ist eine der ältesten Essenzen überhaupt. Das Öl stärkt den Geist und wacht über ihn. Es hilft, einen klaren Kopf zu behalten und das Gefühl für das Machbare zu wahren. Außerdem schärft es die Sinne.

Zypresse: Unterstützung. Der angenehm aromatische Duft der Essenz aus Zypressenholz erfrischt, entspannt und vertreibt Sorgen. Er unterstützt bei Veränderungen, stärkt die Seele und bereitet auf schwierige Prüfungen vor.


Düfte tierischen Ursprungs

Bienenwachs: Zartheit. Der warme, freundliche Wachsduft bewahrt die Kraft der Natur, der Blüten und der Pollen.

Grauer Amber: Schönheit. Süßlich und verführerisch, seit jeher von Frauen als Duft geschätzt. Die Wellen spülen ihn als Geschenk der Natur an den Strand. In ihm liegt die geheimnisvolle Faszination der Ozeane. Er erinnert an die Wiedergeburt der Weiblichkeit, die Eleganz und die Wärme einer Sommernacht.

Leder: Stärke. Der Duft der ursprünglichen Energie und der männlichen Kraft. Animalisch und intensiv, mit einem kraftvollen Charakter.

Die Rosenfrauen

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