SPECIAL zu Irvine Welsh - Heyne Hardcore

Mark Renton sollte glücklich sein. Er ist jung, smart, hat eine hübsche Freundin und Spaß am Studium. Doch im Großbritannien der 1980er-Jahre ist kein Platz für ihn und seine Freunde. Man hat ihnen Arbeit, Bildung und Wohlstand versprochen, aber nun ist niemand da, um diese Versprechen einzulösen. Als Marks Familie auf tragische Weise zerbricht, gerät sein Leben außer Kontrolle.

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Die Vorgeschichte des Kultbestsellers »Trainspotting«

Für wen ist das?
Trainspotting ist ein Phänomen. Roman, Verfilmung und der dazugehörige Soundtrack prägten das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Nun endlich, zwanzig Jahre später, erzählt Irvine Welsh, welche Ereignisse seine Helden Renton, Spud, Begbie und Sick Boy zu denen werden ließen, die sie sind.

Fakten
In Großbritannien wird das Buch als Rückkehr eines Großautors gefeiert. Es erreichte Platz 1 der Sunday Times-Bestsellerliste und wurde von allen namhaften Medien begeistert besprochen.

Was sagen Andere?
»Die Vorgeschichte zu Welshs genialem Debüt ... länger, vielschichtiger und packender.« The Times
»Ein brillant witziges, unheimliches, mitreißendes Buch, mit all der Energie von Welshs Debüt Trainspotting, aber mit einem größeren Sinn für politisches und soziales Engagement.« Independent on Sunday

Warum der Lektor das Buch mag
Skagboys bietet seinen Lesern über 650 Seiten literarischen Punkrock voll aggressiver, derber, wütender und saukomischer bis erfrischend deprimierender Schilderungen (selbst)zerstörerischen jungen Lebens. Wir sind uns einig: Dieses vielschichtige und rasante Panorama Großbritanniens im Jahr 1984 ist Irvine Welshs bisher bester Roman.

Wer ist der Autor?
Irvine Welsh, geboren 1958 in Leith bei Edinburgh, schreibt Romane und Kurzgeschichten und gilt als einer der wichtigsten Autoren Großbritanniens. Sein Debütroman Trainspotting machte ihn international bekannt und wurde mit Ewan McGregor in der Hauptrolle verfilmt. Welsh lebt in Chicago.

Irvine Welsh über »Skagboys«

»Trainspotting war nicht nur mein erster Roman, es war überhaupt mein erster richtiger Versuch zu schreiben, und ich bin sehr stolz darauf. Es ist ein Buch, das ich nur zu einem bestimmten Punkt in meinem Leben schreiben konnte. Ich war dreißig Jahre alt und blickte zurück auf mein Leben mit Anfang Zwanzig. Diese Zeit schien ewig weit weg zu sein, so vieles hatte sich seither geändert. Ich glaube, wenn man mal richtig am Arsch war, will man verstehen, wie es dazu kam; in welcher seelischen Verfassung man war und, noch wichtiger, wann das Ganze ins Kippen geriet. Im Buch kommt Mark Renton wahrscheinlich am nächsten an mein damaliges Ich heran.
Bei Interviews werde ich oft gefragt, ob ich Trainspotting hasse, weil der Erfolg des Buchs alles überschattet hat, was ich seither noch getan habe. Doch solche Fragen stellen nur Leute, die nie ein Buch geschrieben haben und wahrscheinlich auch nie eines schreiben werden. Als Schriftsteller will man gelesen werden, und wenn gleich das erste Buch derart erfolgreich ist, geht ein Traum in Erfüllung. Trainspotting war für mich immer eher ein Türöffner als ein Hindernis. Ich musste mir seitdem keinen richtigen Job mehr suchen und werde es wohl auch nie wieder müssen (es sei denn, irgendwas in meinem Leben gerät so richtig außer Kontrolle). Das ist ein ganz vorzüglicher Stand der Dinge. Anscheinend entdeckt alle paar Jahre wieder ein ganzer Haufen Jugendlicher dieses Buch für sich. Bei Lesungen wird das Publikum immer jünger, während ich älter werde. Verrückt.
Skagboys war ursprünglich der erste Teil von Trainspotting. Es war der Kram, den ich mir ausdenken musste, um meine Figuren zu entwickeln. Erst als ich mir die Sachen noch mal ansah, bemerkte ich, dass sie jede Menge Stoff für einen weiteren Roman boten, in dem es im Wesentlichen darum geht, wie die Figuren in den Schlamassel hineingeraten sind, den ihr aus Trainspotting kennt. Ich begab mich also zurück in die Achtzigerjahre. Ich war dreißig Jahre alt, als ich begann, über mein Leben mit dreiundzwanzig zu schreiben. Daraus wurde Trainspotting. Und ich war 48, als ich ernsthaft begann, einen Roman über mein Leben mit 22 zu schreiben. Dieses Buch ist Skagboys. Der Entstehungsprozess war also ein vollkommen anderer.«

Skagboys

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