SPECIAL zu Ulrike Schweikert

Über das Buch

Nachwuchsförderung für junge Vampire

Seit ihr Urvater Graf Dracula auf seiner Burg über dem Borgopass im 15. Jahrhundert sein Dasein als Untoter begonnen hat, ist viel Zeit vergangen. Die Menschen schreiben das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts. Die Vampire haben sich im Laufe der Jahrhunderte über Europa ausgebreitet. Neben ein paar Einzelgängern, die irgendwo in der Einsamkeit großer Wälder hausen, gibt es vor allem sechs Vampire-Clans, die an der felsigen Küste Irlands, in Hamburg, Wien, Rom, London und Paris ansässig sind.

Die Nachfahren Graf Draculas
Die einzelnen Familienverbände haben gelernt, bestimmte Fähigkeiten zu perfektionieren, während ihnen andere, die ihr Urvater noch hatte, bereits verloren gegangen sind. So leben die irischen Vampire beispielsweise in und mit der Natur, können sich in Nebel verwandeln, in Fledermäuse und Wölfe, verstehen die Sprache der Tiere und beherrschen die niederen Kreaturen. Gegen sie wirken allerdings noch immer Kreuze, Hostien und Weihwasser als machtvolle Abwehrzauber.

Den Hamburger Vampiren, die sich mit der Technik der aufstrebenden Handelsstadt vertraut gemacht haben, ist die Natur dagegen fremd geworden. Der Wiener Clan ist arrogant und gierig nach Prunk und Luxus und genießt die Opern und Bälle am Hof des alternden Kaisers Franz Josef und der Kaiserin Elisabeth. Sie sind Meister der Telepathie und der Hypnose.

In Rom haben die Vampire gelernt, sich gegen Kirchenkräfte jeder Art zu immunisieren. Doch sie sind träge und faul, lassen sich in Sänften zu ihren Opfern tragen und befassen sich lieber mit den schmackhaftesten Blutsorten als damit, den Fortbestand der Vampire zu sichern.

Die Pariser Vampire teilen sich das Labyrinth unter der Stadt mit dem Phantom der Oper. Sie sind grobschlächtige Gesellen. Ihr ausgeprägter Orientierungssinn und ihre scharfen Sinnesorgane helfen ihnen, in den unterirdischen Gängen zu überleben.

Die Vampire Londons sind die ältesten. Sie stammen direkt von Graf Dracula ab und haben sich stets mit der Entwicklung der Vampire beschäftigt, aber auch mit der Geschichte der Menschen. Sie leben zurückhaltend und pflegen einen ausgeprägten Ehrencodex.

Die Vampir-Akademie
In harten Zeiten herrschte Krieg zwischen den Clans, in guten Zeiten bestenfalls feindselige Toleranz. Doch nun, in Zeiten der Industrialisierung und der modernen Technik, sind die Vampire zum ersten Mal ernsthaft in ihrer Existenz bedroht: Ihre Macht ist am Schwinden - ebenso wie ihre Zahl. Das letzte Kind zweier Vampireltern wurde vor neun Jahren geboren. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, kommen die Oberhäupter der sechs Clans in der Burg Chillon am Genfer See zusammen und vereinbaren nach zähem Ringen die Gründung einer Vampir-Akademie: Die jugendlichen Vampire sollen fortan gemeinsam ausgebildet werden, damit sie von den besonderen Fähigkeiten und Stärken jedes Clans profitieren und ihre jeweiligen Schwächen und Verwundbarkeiten überwinden.

Die Akademie öffnet ihre Tore in den Katakomben Roms – der Heimat des italienischen Clans. Siebzehn junge Vampire aus allen Teilen Europas werden nun ein Jahr lang vom römischen Clan in „Kirchenabwehr“ unterrichtet. Und damit beginnt für die Hamburgerin Alisa, den schönen, aber scheinbar kaltherzigen Wiener Franz-Leopold, den vornehmen Engländer Malcolm und die rätselhafte Irin Ivy und ihren weißen Wolf Seymour in der Ewigen Stadt ein unglaubliches Abenteuer um Macht, Intrigen und Verrat …

Der fulminante Auftakt einer mitreißenden Vampir-Trilogie!
Actionreich, schaurig-romantisch und voll wunderbar düsterer Schauplätze.

Die Erben der Nacht - Nosferas

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