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Special zu Stefan Albus: Erste Hilfe für Weihnachts-Neurotiker

Zum Einwickeln

Warum zwei Schmerzmittel im Haus besser sind als eins, was Hollywood-Küsse mit Zimmerblumen verbindet und was das mit Weihnachten zu tun hat.

Schon wieder Weihnachten? Och nöö ... Aber es hilft ja nix! Schon in wenigen Tagen geht es wieder los: In welcher Reihenfolge besuchen wir eigentlich unsere Eltern? Verd... haben wir diesmal Namenszettel an die Geschenke gemacht? Nicht, dass Udo am Ende die Hello-Kitty-DVD auspackt und die kleine Chantalle das Hostel-Video ... aber lassen wir das – und suchen lieber den Zinnteller, den uns Tante Renate letztes Jahr geschenkt hatte. Wann wollte
die eigentlich kommen? Keine Frage: Die deutsche Adventszeit ist für sensible Gemüter härter als ein Marine-Bootcamp für Blümchen-Lyriker. Wer das überleben will, muss sich abhärten: Schwerer Drehschwindel beim Anblick der ersten blinkenden Nikolaus-Mützen in den Ein-Euro-Shops dieser Welt ist im 21. Jahrhundert einfach keine Option mehr. Und muss heute auch nicht mehr sein: Sie haben gerade das Gegenmittel in der Hand. Glückwunsch! Obwohl: Erst Lichterketten-Massaker, dann Erste Hilfe – die haben’s ja wohl echt nötig! Das ist ja wie erst hängen, dann reden, oder? Nicht ganz! Fakt ist: Die meisten, die Aspirin im Schrank haben, fühlen sich besser, wenn daneben auch eine Packung Paracetamol liegt – sicherheitshalber. Denn was gut ist gegen Glühwein-Kater, muss ja gegen einen verspannten Nacken vom Geschenkeschleppen noch lange nicht helfen.

So gab es auch nach dem Erfolg des ersten Bandes dieses Xmas-Abhärtungs-Ratgebers einige Leser, die nach »mehr« riefen. Mehr Geschenke, mehr Cartoons, mehr Glühwein, mehr Lebenshilfe! Außerdem war das Lichterketten-Massaker ein wenig wie eine Liebes-Szene in einem alten Hollywood-Film: Wenn’s zur Sache geht, schwenkt die Kamera zur Seite und zeigt im besten Fall eine mehr oder weniger aparte Zimmerblume, anschließend gibt’s das Paar vielleicht noch bei der Zigarette danach zu sehen. Wir geben’s zu – die Bescherung, die für Weihnachts-Nostalgiker in etwa so wichtig ist wie für Flirt-Experten der Austausch der Handynummern nach einem langen, schönen Abend, hatten wir im ersten Teil ausgelassen. Das holen wir nach. Und schauen diesmal auch hier genauer hin – allerdings durch das Objektiv einer Videokamera.

Apropos: Was bitte gibt es denn zum Thema Weihnachten eigentlich noch zu sagen? Nun: Ungefähr so viel, wie auf etwa 160 Buchseiten passt – rein zufällig entspricht dies in etwa der Textmenge, an der Sie sich in dem vorliegenden Werk erfreuen dürfen. Das sind umgerechnet etwa 170.000 Buchstaben alphabetischer Anti-Kitsch-Code, aus denen sich eine kleine Notfall-Apotheke voller Gegengifte anrühren lässt – nach bewährtem Rezept. Auch diesmal gibt’s wieder kompetent recherchierte Sachgeschichten, natürlich mit dem bekannten Personal. Dazu eine Palette weiter aufkonzentrierter Wirkstoffe in Hochdosierung: Rezepte, die garantiert gelingen, ein Lied – und noch mehr wunderbare Cartoons von Valeria Barth! Nach dieser Therapie sind Sie wirklich durchgeimpft – und dürften sich in der Folge auch gegen adventliche Reklame-Tsunamis gefeit fühlen und zumindest eine Grund-Immunität gegen hässliche Zinnteller erworben haben. Sie wissen, was Hollywood-Stars und berühmte Maler ihren Lieben schenken, wie man mannhaft die Herausgabe des Kassenzettels einfordert und worauf Xmas-Profis beim Geschenkpapier-Kauf achten.

¡Feliz navidad!

PS.: Gut, das mit den 170.000 Buchstaben war
leider gelogen. Es gab schon noch ein klein wenig
mehr zu berichten aus dem Weihnachts-
Chaos-Land. Zwei Storys haben wir uns geschenkt.
Beziehungsweise Ihnen:

Hier gratis zum Download zwei "Outtakes" mit den Themen:

"Der breite Strom" und "Mischen, mischen, mischen" (PDF)

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Erste Hilfe für Weihnachts-Neurotiker Blick ins Buch

Stefan Albus

Erste Hilfe für Weihnachts-Neurotiker

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