SPECIAL zu den Thrillern von Stephanie Fey

Mit den Augen der Toten

Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren.

Meinungen zu Stephanie Fey DIE GESICHTSLOSEN

Sebastian Fitzek

»Ein 5 Sterne Debüt: Intelligente Hochspannung, vor dem Hintergrund eines brisanten Falls der jüngeren Zeitgeschichte, perfekt recherchiert mit einer ebenso lebensechten wie außergewöhnlichen Hauptfigur, von der Sie nach dem überraschenden Ende mehr lesen wollen!«
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Frau Dr. med. Constanze Niess

Gesichtsrekonstrukteurin und Rechtsmedizinerin

»Poetische Bilder, ungewöhnliche Blickwinkel, gepaart mit realistischen Szenen aus dem Rechtsmedizineralltag, fesseln bis zur letzten Seite.«
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Wulf Dorn

»Stephanie Fey modelliert das Gesicht ihres Thrillers mit den richtigen Zutaten: dunkle Faszination und packende Spannung.«
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Vincent Kliesch

»Stephanie Fey erzählt so plastisch, dass man fast glaubt, selbst am Seziertisch zu stehen - und froh ist, es nicht zu tun ...«
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Josef Wilfling

Kriminaloberrat a.D., Ehem. Leiter der Münchner Mordkommission

»Viele Menschen meinen, die Beschreibung gruseliger Morde in Thrillern wie diesem seien vor allem deshalb zu verkraften, als man ja wisse, dass es sich um reine Fiktion handle. In der Realität komme derartiges ja Gott sei Dank nicht vor. Falsch gedacht. Die Realität ist nämlich wesentlich brutaler, grausamer und perverser, als sich Autoren das ausdenken können. Und noch etwas, allerdings wesentlich erfreulicheres, deckt sich in diesem faszinierenden Thriller mit der Wirklichkeit: die Vorstellung vom etwas schmuddeligen, unheimlich wirkenden, verschrobenen Leichenarzt gehört längst der Vergangenheit an. Wenn man heutzutage ein rechtsmedizinisches Institut betritt, könnte man meinen, man sei in einer Modelschule. Was daran liegt, dass inzwischen tatsächlich viele junge, bildhübsche Frauen diesen etwas gewöhnungsbedürftigen Beruf ergreifen. Wahrscheinlich deshalb, weil es nur wenig andere gibt, die so faszinierend, anspruchsvoll und interessant sind. Und genau das wird in diesem Buch sehr realistisch und spannend dargestellt. Was wohl auch der Tatsache geschuldet ist, dass die Autorin in diesem Metier gründlich recherchierte und professionelle Beratung hatte. Besonders amüsiert habe ich mich übrigens über den zuständigen Kommissar, den „Übervater“ der jungen Wissenschaftlerin, dessen Spezialgebiet auch noch Vernehmungstechnik ist. Insofern hat er mich nicht nur aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes irgendwie an mich selbst erinnert. Mein Fachgebiet bei der Mordkommission war nämlich auch „die Vernehmung“. Nur, dass ich einen Sohn habe und keine Tochter …«