Tahereh Mafi »Ich fürchte mich nicht«

Tahereh Mafis Juliette-Trilogie: dystopische, romantische Fantasy

»Ich fürchte mich nicht« (Shatter me) von Tahereh Mafi

Ein sprachgewaltiges, sinnliches, mitreißendes Debüt

Ich bin verflucht.
Ich habe eine Gabe.

Ich bin tödlich.
Ich bin das Leben.

Niemand darf mich berühren.
Berühr mich.

Ihr Leben lang war Juliette allein, eine Ausgestoßene - ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, ihre Kräfte sind unmenschlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Juliette weigert sich, beschließt zu kämpfen. Gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch - und ihre größte Furcht.

Zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkel

Der Junge, der eines Tages in ihrer Zelle steht, heißt Adam. Juliette fühlt sich von ihm bedroht und zugleich zu ihm hingezogen, aber sie weiß ja, dass sie sich von ihm fernhalten muss. Und bald stellt sich auch heraus, dass Adams Auftauchen kein Zufall ist: Er entpuppt sich als Soldat und Spion des neuen Oberbefehlshabers Warner. Denn Warner ist von Juliette fasziniert und will ihre einzigartige Fähigkeit für sich nutzen. Er lässt sie in seinen Palast bringen, versucht sie durch Bestechung und Erpressung gefügig zu machen. Sie soll seine Geheimwaffe im Kampf gegen die Aufständischen sein.

Juliette schwankt zwischen ihrer aufkeimenden Liebe zu Adam, der sie verraten hat, und ihrer eigenartigen Faszination für den grausamen Warner, den sie eigentlich hassen sollte. Vor allem aber muss sie Antworten auf ihre drängendsten Fragen finden: Bin ich ein Monster? Ein schrecklicher Mensch, mit einer furchtbaren Gabe? Oder gibt es einen Weg, mit dieser Fähigkeit sinnvoll umzugehen und zu leben?

Juliette entscheidet sich, zu kämpfen: Gegen die, die sie gefangen halten – und gegen das Dunkel in ihr selbst …

Bin ich ein Monster?

Die Selbstfindung einer jungen Frau in einer grausamen, dystopischen Welt

Seit 246 Tagen befindet sich die 17-jährige Juliette in Isolationshaft. Die korrupte Regierung einer dystopischen Zukunft hat sie wegsperren lassen, denn Juliette besitzt einzigartige Kräfte, die so faszinierend wie erschreckend sind: Ihre Berührung ist tödlich. Juliette entzieht jedem, den sie anfasst, die Lebenskraft. Und das Schlimmste: sie kann nichts dagegen tun.

Die lange Isolation hat Juliette zutiefst mitgenommen. Sie hadert mit der Realität, hat das Sprechen fast verlernt und traut nicht einmal ihren eigenen Tagebucheinträgen. Tahereh Mafi verwendet ein ungewöhnliches Stilmittel, um Juliettes innere Zerrissenheit auszudrücken: Immer wieder begegnen dem Leser durchgestrichene Sätze, in denen Juliette ihre Empfindungen und ihre Wahrnehmung beschreibt – die sie dann aber sofort wieder hinterfragt, korrigiert, verharmlost, umdeutet.

Juliette kämpft mit ihren Wünschen und Hoffnungen, die sie sich weder eingestehen noch zugestehen kann. Umso mehr, als sie nach 246 langen Tagen plötzlich einen „Mitbewohner“ bekommt: „Er fasst mich nicht an und ich bin enttäuscht froh, dass er es nicht tut. Ich wünschte er würde mich berühren. Er sollte es lieber nicht tun.“

Der Trailer zum Buch:

Ich fürchte mich nicht

€ 16,99 [D] inkl. MwSt. | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empf. VK-Preis)
Bestellen Sie mit einem Klick:
Weiter im Katalog: Zur Buchinfo

GENRE