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Alles in Buddha Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41924-7

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Voll erleuchtet?

Voll erleuchtet? Das ist Mia Meinecke bestimmt nicht, doch alles läuft bei ihr perfekt – bis sich ihr Leben dazu entschließt, den Bach runterzugehen. Ihr Freund Mark trennt sich plötzlich von ihr, vor lauter Kummer blamiert sie sich vor ihrem Freundeskreis, und dann wird sie auch noch wegen eines dummen Missverständnisses fristlos gekündigt! Mia muss dem Chaos entfliehen und beschließt, mit ihrem besten Freund Hugo für drei Wochen um die Welt zu reisen. Damit nach ihrem großen Trip wieder alles besser läuft als vorher, schließen die beiden eine Wette ab: Mia muss ihren Herzschmerz besiegen, und Hugo soll mit knapp dreißig endlich entjungfert werden. Doch die beiden haben die Rechnung ohne das Leben gemacht.

Victoria Seifried (Autorin)

Victoria-Louise Seifried wurde 1987 in Berlin geboren. Seit 2007 schreibt sie Gedichte und Kurzgeschichten, die sie auf Poetry Slams, Stand-up-Comedy-Bühnen und bei unterschiedlichen Kulturprojekten vorträgt. Sie hat Psychologie studiert und Psychologische Diagnostik an der Universität Potsdam unterrichtet. Am Street College, einem sozialen Projekt des Gangway e.V. in Berlin, ist sie außerdem als Lehrerin tätig und unterstützt Jugendliche beim Erlangen ihres Hauptschulabschlusses.

ORIGINALAUSGABE

Originaltitel: Alles in Buddha

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41924-7

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

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ein Roman mit viel Witz und Humor!

Von: Libellchen Datum: 15.02.2017

libellchen11.blogspot.de/

Bei der Fremdsprachenkorrespondentin Mia läuft innerhalb kürzester Zeit alles schief. Ihr langjähriger Freund Mark trennt sich von ihr, auf einer Feier blamiert sie sich vor ihren Freunden und wird zuguter letzt auch noch wegen sexueller Nötigung fristlos entlassen. Um Abstand zu gewinnen entschließt sie sich kurzerhand mit ihrem besten Freund Hugo ein dreiwöchige Weltreise zu unternehmen - von Paris, über Las Vegas, nach Seoul. Mit von der Partie ist auch Hugos rot-beige gestreifter Kater Marie. Vor ihrer Reise schließen die beiden allerdings noch eine Wette ab. Mia muss von ihrem Exfreund loskommen und Hugo will endlich seine erste Frau.

Mia hat jahrelang versucht jedem zu gefallen und damit immer mehr von ihrem eigentlichen Ich aufgegeben. Seit der Trennung fällt ihr mühsam aufgebautes Image jedoch immer weiter in sich zusammen. Mit der Weltreise will Mia vor ihrer Vergangenheit fliehen und mit sich selbst ins Reine kommen. Ihre Gedanken kreisen jedoch immer wieder um ihren Liebeskummer. Im Laufe der Geschichte erkennt Mia aber dann doch, wer sie tatsächlich ist und was das wirklich Wichtige im Leben ist.

Die Hauptprotagonisten (Mia & Hugo) sind eigentlich ein sehr sympathisches Gespann, welches man schnell ins Herz schließt. Besonders Hugo, ein knapp 30 Jahre alter, rundlicher, kleiner Mann, welcher stets etwas hilflos erscheint, kommt ungemein liebenswert und menschlich rüber. Bei Mia hingegen musste ich mich erst etwas "warmlesen", da ich deren Handlungen und Gedankengänge manchmal etwas irrational empfand. Letztendlich kann man sich aber, gerade wegen deren Unvollkommenheit, gut mit beiden Charakteren identifizieren.

Victoria Seifried versteht es mit ihrem Wortwitz im Buch "Alles in Buddha" den Leser bestens zu unterhalten und beweist Sinn für Situationskomik. Kaum ein Buch hat es je geschafft, mich bereits auf der zweiten Seite lauthals zum Lachen zu bringen!
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, so dass sich der Roman zügig lesen lässt. Die Autorin steigert sich wunderbar in diesem Buch, denn wenn Paris noch etwas farblos wirkt, erscheinen Las Vegas und Seoul umso unterhaltender. Besonders das buddhistische Kloster in Südkorea hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Durch einige doch absurde Ereignisse und Zufälle verliert die Handlung leider etwas an Glaubwürdigkeit, was ich sehr schade finde.
Zudem hat sich mir der Sinn des im Buch auftauchenden Katers nicht ganz erschlossen. Denn wer nimmt schon seine Katze auf eine dreiwöchige Weltreise mit, bei der sie zwei Wochen davon in einem Hotelzimmer verbringt?

Absolute Leseempfehlung

Von: Lesendes Federvieh Datum: 22.12.2016

lesendesfedervieh.blogspot.de

Mia steht vor den Scherben ihres vermeintlich so perfekt durchorganisierten Lebens. Freund weg, Job weg, alles scheint im Chaos zu versinken. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und ihr Leben neu zu ordnen, bucht Mia kurzerhand zusammen mit ihrem besten Freund Hugo eine dreiwöchige Weltreise. Da Hugos Kater Marie mitreist, müssen haustiertaugliche Ziele her. So verbringen die drei je eine Woche in Paris, Las Vegas und in einem buddhistischen Kloster in Südkorea. Voller Elan schließen Hugo und Mia eine ganz spezielle Wette ab. Mia muss ihren Liebeskummer in den Griff bekommen und Hugo soll mit fast dreißig Jahren endlich entjungfert werden. Also nichts wie los ins große Abenteuer ...

... das mich als Leserin von Anfang an begeistert hat. Victoria Seifried hat mit Mia und Hugo zwei absolut liebenswerte Charaktere geschaffen, die auch nicht immer perfekt sind und ihre Durchhänger haben. Die Geschichte liest sich locker und fluffig. Das liegt sicher auch am flüssigen und klaren Schreibstil der Autorin.

Ich weiß nicht, wie es den anderen Leser ergeht, aber für mich ist "Alles in Buddha" auch ein bisschen ein Reiseroman. Die Erlebnisse von Mia und Hugo in Paris und Las Vegas haben mich wieder dorthin versetzt. Die zwei Städte sind so detailliert beschrieben, dass man als Leser mit Ortskenntnissen (auch wenn sie schon etwas angestaubt sind) direkt mit dabei ist. Klasse.

Mein Lieblingsziel war jedoch ihr Aufenthalt im Kloster in Korea. Das war nicht nur witzig und unterhaltsam, es brachte mich auch zum Nachdenken. Damit meine ich mein Lieblingskapitel "Buddhismus für Dummies", in dem Mia und ein Mönch ein wirklich interessantes Gespräch über Meditation führen.
Obwohl das Buch 478 Seiten dick ist, war ich total überrascht und irgendwie traurig als Mia und Hugo so schnell wieder zwischen den Buchdeckeln verschwunden sind, denn die beiden sind mir richtig ans Herz gewachsen. Eine Fortsetzung dieser Geschichte wäre daher genial!

"Alles in Buddha" war für mich ein absolutes Lesevergnügen.

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