Alles ist möglich

Roman

Bestseller Platz 36
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Elizabeth Strout erzählt in ihrem international gefeierten Roman unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben. Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens. Da ist der Hausmeister, der einem Außenseiter helfen will und dabei in eine tiefe Glaubenskrise stürzt. Eine erwachsene Frau sehnt sich immer noch wie ein Kind nach der Liebe ihrer Mutter. Und eine erfolgreiche Schriftstellerin kehrt nach siebzehn Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurück, um ihre Geschwister zu besuchen ...

»Wer so gut schreibt und die Welt so genau beobachtet, hat mehr als nur Talent: das ist eine Tugend.«

Hilary Mantel

Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth
Originaltitel: Alles ist möglich
Originalverlag: Luchterhand
Taschenbuch, Klappenbroschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71900-6
Erschienen am  13. Januar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Illinois, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Bewegende Erzählungen

Von: Zeilentaenzer

09.02.2020

Ich bin im Leserausch und das tatsächlich schon seit Beginn des Jahres. Gelesen habe ich in den letzten fünf Wochen schon acht Bücher und bin gerade beim neunten. Ich denke, damit kann ich bisher ganz zufrieden sein. Es gilt immerhin aber auch, die angepeilten siebzig Bücher zu knacken. Ein Roman, der mich zuletzt sehr bewegt hat, war »Alles ist möglich« von der US-Amerikanerin Elizabeth Strout. Das Buch ist hierzulande 2019 im btb-Verlag erschienen. Im Mittelpunkt des Romans stehen die aktuellen und ehemaligen Bewohner einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Illinois. Die Menschen unterschiedlicher Generationen, berichten von Vergangenem und Erlebtem. Sie alle haben eines gemeinsam: sie such(t)en ihre Erfüllung im Leben und mussten sich vielen Herausforderungen und Schwierigkeiten stellen, um annähernd eine solche zu finden. Nicht jedem ist dies gelungen und jeder trägt sein Schicksal auf andere Weise. Nach den ersten Seiten wusste ich mit »Alles ist möglich« noch wenig anzufangen, da mich sowohl die beschriebene Handlung, als auch die betreffenden Figuren nicht packen konnten. Kurz darauf aber änderte sich dieser Umstand und meine Aufmerksamkeit war vollständig hergestellt. Die Kapitel sind so miteinander verknüpft, dass die erwähnten Protagonisten dem Leser kurz darauf wieder begegnen. So werden die Geschichten aus den individuellen Blickwinkeln erzählt und immer wieder neue Personen eingeflochten. So waren mir schnell viele Namen geläufig und ich konnte mir Gesichter zu den Figuren erdenken. Die nüchterne Erzählweise von Strout ermöglicht es dem Leser, alle Charaktere unvoreingenommen kennen zu lernen und ein eigenes Bild von diesen zu entwickeln. Der kluge und schnörkellose Sprachstil, sowie das gute Empfinden für menschliche Seelenlagen bereichern das Lesen des ohnehin ansprechenden Romans ungemein. Die Bewohner der Provinzstadt sind Menschen mitten aus dem Leben, sie werden geplagt von Eifersucht, Neid, Armut, Wut und Verbitterung. Sie suchen Erfüllung, die wahre Liebe und Zusammenhalt. Nach und nach fügen sich die kurzen Abschnitte zu einem Ganzen zusammen und es entsteht eine gelungenes Werk über die menschliche Seele und deren Abgründe. Elizabeth Strout überzeugt durch ihr gutes Gespür für menschliche Emotionen und eine feine Sprache. Ihr gelingt es, ihre Charaktere authentisch und mit ihren Schwächen darzustellen und ihre Leser dennoch nicht zu beeinflussen.

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Momentaufnahmen einer Kleinstadt

Von: marvellous.books

14.03.2019

Kurzepisoden im Leben der Bewohner einer amerikanischen Kleinstadt, bzw. derer, die dort groß geworden sind. Es sind Momentaufnahmen gelebten Lebens, die deutlich machen, wie sehr wir alle durch unsere Kindheit geprägt werden, wie viel trotz schwieriger Kindheit dennoch möglich ist, und wie unterschiedlich das Leben der Protagonisten verläuft, obwohl sie alle einen ähnlichen Startpunkt hatten. Es geht um Einsamkeit, Verbitterung, Liebesglück, Eifersucht, Wut. Wir treffen auf verkorkste junge Leute, liebestolle Partner, auf nicht erfüllte Kinderwünsche und nicht verarbeitete Kindheitstraumata. Das ganz normale Leben, wie es eben so spielt, das eine so, das andere so, fein zusammengewebt zu einer tollen Geschichte. Die Episoden sind durch klitzekleine Wegweiser miteinander verbunden, meinem Geschmack nach sind diese zwar etwas zu konstruiert platziert, aber sei’s drum. Stouts Erzählweise ist wundervoll lebendig, auf den Punkt gebracht und zielt trotzdem mitten ins Herz!

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Vita

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

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Links

Pressestimmen

»Alles ist möglich in diesem umwerfenden Buch.«

Martina Sulner / Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Elizabeth Strout ist eine Meisterin der menschlichen Seelenlagen.«

Roana Brogritter / B5 aktuell

»Elizabeth Strout erzählt unsentimental vom Leben in einer Provinzstadt, ohne in Stereotype oder sentimentale Bemitleidung zu verfallen.«

Ursula März / Deutschlandfunk Kultur

»Das alles wird von Strout so leise und elegant entwickelt, dass man beim Lesen immer wieder bewundernd innehält.«

Renée Zucker / rbb Inforadio

»Immer wieder schimmert in diesen neun Erzählungen, die sich beiläufig zum Roman runden, das Blau der Verheißung durch die Zeilen.«

Ingrid Mylo / Badische Zeitung

»Elizabeth Strout ist eine vorzügliche, zu Recht mit viel Lob bedachte Erzählerin.«

Rainer Moritz / MDR Kultur

»Man fühlt sich nach der Lektüre doch tatsächlich wie Patty, Lucy Bartons Buch lesend: irgendwie im Innersten verstanden.«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur

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