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Als die Sonne im Meer verschwand Roman

Kundenrezensionen (19)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35914-7

Erschienen: 11.10.2016
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In einem malerischen Dorf in Palästina wachsen die Geschwister der Familie Baraka auf. Doch an einem Tag im Jahr 1948 geht ihre Kindheit jäh zu Ende. Israelische Soldaten stecken ihr Haus in Brand und zwingen sie gewaltsam zur Flucht. Nazmiyya versucht, dem Leid der Flüchtlingslager zu trotzen, Mamduh zieht bis ans andere Ende der Welt. Sie verlieren ihre Familie, ihre Heimat und einander – nie aber die Hoffnung. Und Hoffnung ist es auch, die sechzig Jahre später Mamduhs Enkelin aus Amerika nach Gaza führt …

»Abulhawas Sprache leuchtet, wenn sie in diesem fesselnden Roman meisterhaft die unterschiedlichsten Stimmen einfängt.«

The Independent on Sunday

Susan Abulhawa (Autorin)

Geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge wuchs Susan Abulhawa in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, wo sie heute gemeinsam mit ihrer Tochter lebt. Die Autorin engagiert sich aktiv für die Menschenrechte und die Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. Ihre Romane »Während die Welt schlief« und »Als die Sonne im Meer verschwand« sind internationale Bestseller.

»Abulhawas Sprache leuchtet, wenn sie in diesem fesselnden Roman meisterhaft die unterschiedlichsten Stimmen einfängt.«

The Independent on Sunday

»Es erinnert an Tausendundeine Nacht, wenn Susan Abulhawa immer neue Geschichten erzählt, während sie die Schicksale ihrer Figuren durch die Traumata des Nahostkonflikts manövriert.«

The Guardian

»Starke Charaktere, authentisch, aktuell!«

Woman

»Ein schwärmerisches Buch über die Kraft und den Zusammenhalt palästinensischer Frauen in Gaza.«

NDR Kultur

»Susan Abulhawa hat klare politische Prinzipien und ist zugleich eine höchst kreative, fantasiebegabte, mutige Autorin.«

Deutschlandradio Kultur

09.05.2017 | 19:00 Uhr | Bremen

Lesung und Gespräch mit Susan Abulhawa

Englisch-Deutsch

deutsche Textpassagen: Soraya Sala

Die Veranstaltung wird verantwortet von dem AK-Nahost Bremen, der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft Bremen e.V., der Gruppe Bremen der ICAHD (Israelisches Kommittee gegen Hauszerstörung), Bremer Friedensforum und biz -Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadtbibliothek, dem Literaturforum Bremen und der Stiftung "die schwelle" sowie vom Diana-Verlag.

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Stadtbibliothek - Wallsaal
Am Wall 201
28199 Bremen

Tel. 0421/3614708

10.05.2017 | 19:00 Uhr | Osnabrück

Lesung und Gespräch mit Susan Abulhawa

Englisch-Deutsch

deutsche Textpassagen: Soraya Sala

Die Veranstaltung wird getragen von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft Osnabrück und der vhs Osnabrück sowie dem Diana-Verlag.

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Mehr Infos

Volkshochschule Osnabrück - Vortragssaal
Bergstraße 8
49076 Osnabrück

Tel. 0541/3234424

11.05.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung und Gespräch mit Susan Abulhawa

Englisch-Deutsch

deutsche Textpassagen: Soraya Sala

Die Veranstaltung wird getragen von der Palästina-Initiative Region Hannover in Kooperation mit der Stadtbibliothek Hannover und unterstützt vom Diana-Verlag.

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Hannover
Hildesheimer Straße 12
30169 Hannover

12.05.2017 | 18:30 Uhr | Köln

Lesung und Gespräch mit Susan Abulhawa

Englisch-Deutsch

deutsche Textpassagen: Soraya Sala

Die Veranstaltung wird getragen von dem Café Palestine Colonia und dem Institut für Palästinakunde e.V. Bonn (IPK-Bonn) und unterstützt vom Diana-Verlag.

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Mehr Infos

Evangelische Gemeinde Köln - Kartäuserkirche
Kartäusergasse 7
50678 Köln

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Fahrner
Originaltitel: The Blue Between Sky and Water
Originalverlag: Bloomsbury

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35914-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 11.10.2016

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Hin- und hergerissen!

Von: gedankenbuecherei Datum: 19.12.2016

gedankenbuecherei.wordpress.com

Zunächst einmal muss ich den Schreibstil der Autorin loben – wow! Die Sprache, die sie verwendet, wirkt sehr poetisch. Susan Abulhawa hat mich vor allem durch die Art zu Schreiben gefesselt und fasziniert, ihre Schilderungen wirken wie aus einer anderen Welt und regen zum Träumen an. Sie schafft es, einen Ort zu beschreiben, den man nicht wirklich greifen kann und bringt dem Leser damit eigentlich Fernes, nah. Allein für diesen wunderbaren Schreibstil würde ich ihr gerne die volle Anzahl an Punkten geben, allerdings kommen dazu schließlich noch einige andere Aspekte.
Die ganze Geschichte rund um die Familie Baraka hat stets etwas Sehnsuchtsvolles. Zu Beginn, hat mich das Geschehen wirklich sehr gefesselt und zum Nachdenken gebracht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war ergriffen von all den Schicksalsschlägen und Grausamkeiten, die die Familie leiden ließen. Ich habe mitgefühlt und die Familie der Geschwister Nazmiyyah, Mariam und Mamduh kennengelernt. Anfangs bekommt der Leser einen Einblick in die Familienbeziehungen und diese Einführung hat mir sehr gut gefallen. Es war nicht leicht, die Namen der Protagonisten waren mir natürlich nicht geläufig und da viele Personen eine Rolle spielen, waren auch die Verwandtschaftsverhältnisse nicht gerade einfach zu durchschauen. Auch die Verwendung von arabischen Wörtern erschwerte den Einstig in die Geschichte, aber dafür befand sich am Ende des Buches ein Glossar mit den verwendeten Ausdrücken und auch ein Familienstammbaum, den man immer wieder nachschlagen muss, befand sich im Buch. Das hat das Lesen natürlich erleichtert und nach einiger Zeit musste ich auch nicht mehr Nachschlagen. Die Geschichte beginnt etwa um 1948 und schildert die Angriffe der Juden auf die Araber. Natürlich schildert die Autorin diesen Krieg aus der Sicht einer palästinensischen Familie und geht dabei nicht auf die andere Seite und deren Ansicht ein, weswegen die Autorin auch schon einiges an Kritik einstecken musste. Mich persönlich stört das allerdings nicht, da es sich hierbei um einen fiktiven Text handelt und die Protagonisten allesamt der palästinensischen Seite angehören. Da wäre alles andere doch schwachsinnig. Der Autorin gelingt es dabei einwandfrei diese Sicht zu schildern.

Der Klappentext des Buches führt, meiner Meinung nach, etwas in die Irre. Als ich das Buch noch nicht kannte, hatte ich erwartet, eine Liebesgeschichte zu lesen. Diese kommt zwar auch vor, nimmt aber nur einen sehr geringen Raum in der Geschichte ein. Den Klappentext hätte man also durchaus anders formulieren müssen.

Die Geschichte, die erzählt wird, ist teilweise sehr grausam und wirklich. Die Autorin schildert viele Unmenschlichkeiten und bereitet damit dem Leser eine Gänsehaut. Zugleich ist das Buch realitätsfern und verfügt über eine gewisse Menge an Mystik. Von Geistern und Dschinns wird erzählt, mitten in der realen Welt des Krieges. Das ganze Buch hindurch ist die Geschichte äußerst emotionsgeladen und ergreifend. Allerdings muss ich sagen, was wahnsinnig packend und voller Spannung begonnen hat, lässt mit der Zeit nach und geht im letzten Abschnitt völlig verloren. Zu Beginn begleitet man die palästinensische Familie Baraka, gegen Ende liegt das Hauptaugenmerk dann aber nur auf zwei Familienmitgliedern, nämlich auf Nur und Khaled. Leider war mir die Protagonistin Nur eher unsympathisch. Sie muss einige Schicksalsschläge erleben, womit auch ihre Lebensfreude mit der Zeit verloren geht. Verständlich, dennoch schade, da der Rest der Familie trotz vieler schlimmer Ereignisse nach vorne schauen kann. Dieser Charakter hat mich sehr gestört. Das hatte zur Folge, dass ich mich immer weiter von dem Geschehen distanziert habe.
Meiner Meinung nach, ist das Buch auch etwas zu überladen. Es passiert sehr viel, wobei es vielleicht besser gewesen wäre, die Geschichte auf ein paar Ereignisse weniger zu beschränken und diese dann detaillierter auszuarbeiten.

Fazit:
Ich habe Susan Abulhawas Schreibstil wirklich sehr genossen, dieser verdient meiner Ansicht nach, die vollen Punkte. Allerdings hat sich die Spannung und die Emotionalität, die zu Beginn der Geschichte noch vorhanden war, mit dem Verlauf des Buchs verloren, was wirklich sehr schade war. Das Mystische und Unrealistische haben die Geschichte nicht gestört. Eher war es das Überhäufen mit Ereignissen und auch das Fehlen eines roten Fadens. Nach dem Lesen dieses Buchs konnte ich nicht genau sagen, was denn jetzt dieses eine große Thema wäre, dieses eine einschneidende Ereignis, das die Geschichte wirklich prägt. Das war ein bisschen schade, trotzdem würde ich wieder zu einem Buch von Susan Abulhawa greifen, da sie wirklich schön schreibt und mich damit auch fesseln konnte. Deswegen war ich hin- und hergerissen, was die Bewertung anbelangt und gebe dem Buch eine mittlere Note.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

starkes Frauendrama

Von: Gackelchen Datum: 20.06.2016

gackelchensbooks.blogspot.com

Worum es geht:

In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören.



Meine Meinung:



Das Leseexemplar, bereitgestellt vom Bloggerportal, lag schon ziemlich lange auf meinem SuB als ich es endlich zu lesen begann. Nicht aus fehlender Motivation oder Desinteresse. Ich bin Mitglied eines Internationalen Buchclubs und ich wollte genau dieses Buch im Buchclub lesen. Nun haben die Umstände des Clubs leider dafür gesorgt dass das Buch fast ein Jahr warten musste, gelesen zu werden. Meine Geduld sollte sich auszahlen: Der Buchclub war sich einstimmig einig, dass "Als die Sonne im Meer verschwand" das bisher Beste gelesene Buch ist. Und wir haben schon einige gelesen.



"Als die Sonne im Meer verschwand" ist mein erstes Buch der Autorin, wird aber definitiv nicht das Letzte bleiben. Die Geschichte erinnert an ein Märchen, welches sich schnell zum Alptraum entwickelt. Man fühlt sich als könne man den glücklichen Momenten zu keinem Zeitpunkt über den Weg trauen. So hart die Handlung auch wird, der Ton bleibt zuversichtlich, die Hoffnung bleibt und reisst den Leser mit.



Die Familiengeschichte die sich über mehrere Generationen erstreckt, erlebt einen Schicksalsschlag nach dem Anderen. Alles in der Kulisse Gaza's und ein winziger Teil in Amerika, aber auch nicht friedlicher. Neben Dschinns, Prophezeiungen, Eheschließungen und Sterbefällen, kriegen wir auch Aufstände in den Camps und Überlebenskampf. Politisch wird hier ein wenig enttäuscht, auch wenn man einen schönen Einblick in das muslimische Leben bekommt. Hauptfokus ist die Beziehungen zwischen den Frauen. Die mütterliche Liebe, die Schwesterliche, die Freundschaftliche, hier kommen alle Varianten zum Scheinen. Menschen werden durch mehr als Blut verbunden, was Nur und die spätere Beziehung zu ihrer Sozialhelferin, oder die Imkerwitwe und ihre spätere geschwisterliche Liebe zu Nazmiyya dem Leser deutlich zeigen.



Das Drama innerhalb der Familien über mehrere Generationen hinweg, sowie der Schreibstil, erinnerte mich Stellenweise an Lucinda Riley. Mit stellenweise unpassend eingefügten Gesprächen über Sex, hauptsächlich eingeleitet durch Nazmiyya, hatte ich ebenfalls das Gefühl die Autorin wolle etwas beweisen. Wie cool und hip auch Omas im Gaza sein können?! Teilweise fand ich diese Abschnitte recht unpassend.



Der Klappentext liess für mich auf große Liebesgeschichte schließen, welche allerdings nie im Vordergrund steht. Tatsächlich ist der Klappentext reichlich irreführend was den Inhalt des Buches betrifft und sollte wen möglich ignoriert werden. Die Familienzusammenführung der amerikanischen Nur mit ihrer Familie in Gaza steht im Mittelpunkt, mit der Hoffnung des Lesers, dass sich nun aller Leben bessert. Jede Figur hat mehrere Namen mit der sie angesprochen wird, ein Umstand, der es manchmal nicht leicht macht der Handlung zu folgen.

Ein schöner, und manchmal harter, Ausflug in eine andere Kultur!

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