Als unsere Herzen fliegen lernten

Roman

Taschenbuch
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Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende ...

1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …

„Großes Herzkino. Iona Grey hat ein Faible für tolle Frauenschicksale. Und ein Händchen für die richtige Sprache – voller Gefühl, nie kitschig.“

FÜR SIE „Spezial“ (21. Juli 2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Anja Hackländer
Originaltitel: Letters to the Lost
Originalverlag: Simon & Schuster, London 2015
Taschenbuch, Klappenbroschur, 608 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0188-5
Erschienen am  16. Mai 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine sehr berührende Geschichte

Von: Recensio Online

19.03.2018

Taschentuch-Alarm! Um was geht es? Die junge Jess Moran flüchtet vor ihrem gewalttätigen Freund und findet ein altes, verlassenes Haus in einem Vorort von London. Sie sieht sich in ihrem neuen Versteck um und entdeckt dabei einen Stapel Briefe, der noch aus der Zeit des zweiten Weltkrieges zu stammen scheint. Neugierig öffnet sie den ersten Brief und wird in eine Liebesgeschichte hineinmanövriert, die längst vergangen ist ... Der amerikanische Pilot Dan und die englische Pfarrersfrau Stella begegnen sich im Jahr 1943 eher zufällig in einer Ruine. Eine Bombe hat die Kirche, die einst an diesem Ort stand, in Staub und trostloses Gestein verwandelt. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wie magisch werden sie von einander angezogen. Diese Liebe steht allerdings unter keinem guten Stern, denn Stella ist bereits (unglücklich) verheiratet. Erschwert wird das Schicksal der beiden noch zusätzlich auf Grund kriegsbedingter Einsätze von Dan, der sich immer wieder zum Dienst melden muss. Doch wie Konfuzius einst verlauten ließ: "Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer." Und so halten sie den Kontakt, indem sie sich unzählige Briefe schreiben. Wird ihre Liebe den Krieg überleben? Ich muss gestehen, dass ich am Ende ziemlich aufgelöst war, aber warum verrate ich natürlich nicht ;) Die Charaktere haben mich tief berührt und nachdenklich gestimmt. Stella und Dan stehen symbolisch für die wahre Liebe und für den Glauben an die Zukunft - sei sie noch so ungewiss. Dass man jemanden über sieben Jahrzehnte hinweg nicht vergisst, zeigt nur, wie zeitlos unsere Gefühle sein können. Wie Jess wäre auch ich ziemlich neugierig, wenn ich in einem Versteck einen ungeöffneten Stapel Briefe vorfinden würde. Zu wissen, dass dieser Teil einer anderen Geschichte ist, ruft in mir ein Gefühl von Ehrfurcht und Faszination hervor. Was dachte der Verfasser beim Schreiben der Briefe? Warum wurden diese nie geöffnet? Haben sie den Empfänger nie erreichen können? Der Schreibstil ist leicht lyrisch angehaucht, was jedoch zu dieser Art von Geschichte passt. Ein paar herrliche Schnörkeleien hier und da sind Balsam für die Seele. Einzig der Wechsel von der einen zur anderen zeitlichen Perspektive, verläuft meines Erachtens nach etwas holprig. Das Cover ist wirklich bildhübsch. Ein Stapel Briefe auf einer hellen Tischdecke, gekrönt mit einem fliederfarbenen Blumenzweig. Gut gewählt für solch eine Schmonzette. Fazit: Eine sehr berührende Geschichte für die Romantiker unter euch.

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Tief berührt

Von: Maria aus Langenfeld

23.03.2017

Der Titel hat mich zunächst abgeschreckt und hätte mir die Buchhändlerin das Buch nicht ausdrücklich empfohlen, hätte ich es wohl nie gelesen, umso glücklicher bin ich diese Geschichte gelesen zu haben. Die Charaktere und ihre Schicksale haben mich so berührt. Die Autorin versteht es meisterlich ab dem ersten Satz den Leser in die Welt der Protagonisten zu entführen und macht es einem schwer wieder aufzutauchen und das Buch einmal aus der Hand zu legen. Es tat mir fast weh die letzte Seite des Buches zu lesen. Als hätte eine tiefe Beziehung plötzlich ein Ende gefunden. Ich bin selber überrascht wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Ich hoffe Iona Grey schreibt noch mehr Bücher, welche den Leser ab der ersten Silbe in ihren Bann ziehen.

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Vita

Iona Grey studierte Englische Sprache und Literatur an der Manchester University. Ihre Begeisterung für Geschichte und ihr großes Interesse an Frauenschicksalen des 20. Jahrhunderts brachten sie dazu, ihren Roman Als unsere Herzen fliegen lernten zu schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern im Nordwesten Englands auf dem Land.

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Zitate

„Eine rührende Geschichte…“

MYWAY (01. Juni 2016)

„Packend, mit viel Gefühl – wunderbar!“

HÖRZU (27. Mai 2016)

„Bewegend, mit sehr viel Gefühl. Wunderbar!“

Gong (27. Mai 2016)

„Taschentücher bereithalten!“

Freizeit Rätsel (20. Mai 2016)