Am Anfang die Schuld

Thriller
Inspector McLean 6

(4)
Taschenbuch
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In Edinburgh wird eine von Inspector Tony McLean geleitete Razzia auf ein mutmaßliches Bordell zum peinlichen Fiasko. Doch der Vorfall führt den eigenwilligen Ermittler auch zu einem ungelösten Fall. Denn eines der Zimmer des Gebäudes ruft in McLean Erinnerungen an Headland House wach, ein einschlägiges Etablissement, aus dem er als junger Polizist ein entführtes Mädchen rettete. Wer die Kleine war, oder wer sie dorthin brachte, wurde nie geklärt. Jetzt aber beschleicht McLean ein furchtbarer Verdacht. Fieberhaft sucht er nach Beweisen und stößt dabei auf ein viel größeres Verbrechen …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Originaltitel: The Damage Done
Originalverlag: Michael Joseph / Penguin
Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48559-8
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Krimi mit meinem Hauch Übernatürlichem

Von: Nora Eliana - Papertea & Bookflowers

20.06.2018

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars. Das hat keinen Einfluss auf meine Meinung. English review below Am Anfang die Schuld ist Buch 6 in der Reihe um Detective McLean und das erste das ich gelesen habe. Ich bin trotzdem sehr schnell in die Geschichte herein gekommen und mochte den Hauptcharakter von der ersten Sekunde an. Es geht um eine vermasselte Bordellrazzia, um Geheimnisse die unter den Teppich gekehrt werden sollen, Verbindungen zwischen sehr unwahrscheinlichen Ereignissen und einen Detective der seine Spürnase nicht aus Schwierigkeiten halten kann und weiter macht auch wenn ihm alle Steine in den Weg legen. Zuerst einmal: das Cover ist wunderschön und war ehrlich gesagt das was mich dazu veranlasst hat, das Buch anzufragen. Ich liebe die Farben und die Stimmung die es rüberbringt. Aber davon abgesehen war die Geschichte auch wirklich spannend, und ich habe nach langer Zeit meine Liebe zu Krimis wiederentdeckt. Ich lese in letzter Zeit sehr wenig Krimis, dabei weiß ich gar nicht wieso. Wenn ich einen lese gefällt er mir fast immer wirklich gut! Wie schon anfangs erwähnt McLean ist ein fantastischer Hauptcharakter. Super sympathisch und ich konnte immer verstehen warum er etwas tat. Er hat liebenswerte Macken und ich bin wirklich gespannt wie es mit ihm weiter geht. Ich konnte mich auch immer mal wieder mit ihm identifizieren (abends eigentlich alleine zuhause sein wollen, aber irgendwie ist es dann doch auch schön Gesellschaft zu haben?). Ich fand es auch erfrischend wie er viele Dinge angegangen ist. Oder dass er eigentlich nicht arbeiten müsste, da er genug Geld hat. er ist stur, freundlich (meistens), clever und verlässt sich auf seinen Instinkt. Auch seine unerwarteten Hausgäste haben mir gut gefallen. Ich schätze man bekam in den vorherigen Büchern noch etwas Hintergrundinformationen über Phil, seinen besten Freund, Rachel, dessen Frau und deren Schwester Jenny. Nach dem Ende bin ich wirklich gespannt wie es mit denen allen weitergeht. (Denn die letzte Szene war gemein! Ich hätte direkt weiter gelesen, wenn ich das nächste Buch gehabt hätte) Der Fall (die Fälle) waren wirklich miteinander verwoben und ich wollte unbedingt wissen wie sich alles klärt. Und da ist mein einziges Problem mit dem Buch. Es hatte einen Hauch Übernatürliches und das hatte ich ganz einfach überhaupt nicht erwartet. Das scheinen allerdings auch alle vorherigen Bände zu haben, also war es nur so überraschend weil dies mein erster war. Ich weiß immer noch nicht ganz wie ich das finde. Ich glaube ich hätte eine ‘normale’ Erklärung bevorzugt, aber ich werde trotzdem bestimmt die nächsten (und vllt die vorherigen) Bände noch lesen. Jetzt weiß ich ja auch was mich erwartet. Also alles in allem, eine klare Leseempfehlung!

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Spannung mit leichten Schwächen

Von: lovelytesting

12.06.2018

Am Anfang die Schuld von James Oswald Inhalt: „Manchmal hat eine gute Tat böse Folgen“ In Edinburgh führt Inspector McLean eine Razzia durch, die gnadenlos fehlschlägt. Denn das angebliche Bordell erweist sich als harmlose Party. Doch genau diese Situation führt McLean in die Vergangenheit und erinnert an einen ungelösten Fall. Denn eines der Zimmer erinnert ihn an Headland House, ein einschlägiges Etablissement, in dem McLean als junger Polizist ein kleines Mädchen rettete. Obwohl er nie erfuhr wer die Kleine war, beschleicht ihn bei den Ermittlungen ein böser Verdacht. Er beginnt in der Vergangenheit zu wühlen und auf eigene Faust zu ermitteln uns stößt dabei auf ein viel größeres Verbrechen. Zudem häufen sich bei seinen Ermittlungen plötzlich die „Unfälle“. Tony McLean McLean ist ein cleverer Polizist, der die Trennung seiner Lebensgefährtin mit viel Arbeit und Take-Away-Food kompensiert. Er stößt bei seinen Ermittlungen auch in eigenen Kreisen auf viel Widerstand, denen er nicht klein beigibt und weiter ein altes Verbrechen aufzuklären versucht. Er ist zielstrebig und mutig. Als plötzliche eine Bekannte bei ihm Unterschlupf sucht, zeigt er auch eine verletzliche und familiäre Seite. Ein durchaus sympathischer Charakter. Er trifft bei seinen Ermittlungen auch auf alte Feinde, die durch besondere Fügungen jedoch seine Sympathie gewinnen und für die er sogar loyale Fürsorge empfinden kann. McLean ist als Person ein vielschichtiger und sympatischer Mensch, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Die Handlung Der Einstieg in das Buch ist zunächst seicht und plätschert ohne nennenswerte Wendungen vor sich hin. Die Spannung baut sich langsam und stetig auf, sodass man dann kapitelweise das Buch nicht aus der Hand legen mag. Leider flacht diese Spannung an einigen Stellen genauso schnell wieder ab . Ab der Mitte des Buches fiel es mir immer schwerer bei der Stange zu bleiben, dass ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen. Doch genau dann kommt ein Cliffhanger, der den Spannungsbogen rasant in die Höhe treibt. Alles in allem kann man der Geschichte gut folgen. Meine Meinung: Ich mag den Charakter des McLean sehr gerne und die Wandlung im Zwischenmenschlichen hat mir sehr gefallen. Durch die vielen Spannungseinbrüche fiel es mir aber manches mal schwer, mich zum Lesen zu animieren. Wer sich aber auch durch die weniger spannenden Seiten liest, wird am Ende nicht enttäuscht. Ich würde das Buch nicht als herausragend bezeichnen, aber für Krimifans durchaus lesenswert. Goldmann Verlag Erschienen April 2018 ISBN 978-3-442-48559-8 460 Seiten

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Vita

James Oswald begann bereits während des Studiums zu schreiben. Mit seinen ersten beiden Thrillern wurde er für den renommierten Debut Dagger Award nominiert. Seitdem stürmen seine Krimis um den Edinburgher Ermittler Tony McLean regelmäßig die britischen Bestsellerlisten.

www.jamesoswald.co.uk

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