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Am Anfang die Schuld Thriller
Inspector McLean 6

Inspector McLean (6)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48559-8

NEU
Erschienen:  16.04.2018
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In Edinburgh wird eine von Inspector Tony McLean geleitete Razzia auf ein mutmaßliches Bordell zum peinlichen Fiasko. Doch der Vorfall führt den eigenwilligen Ermittler auch zu einem ungelösten Fall. Denn eines der Zimmer des Gebäudes ruft in McLean Erinnerungen an Headland House wach, ein einschlägiges Etablissement, aus dem er als junger Polizist ein entführtes Mädchen rettete. Wer die Kleine war, oder wer sie dorthin brachte, wurde nie geklärt. Jetzt aber beschleicht McLean ein furchtbarer Verdacht. Fieberhaft sucht er nach Beweisen und stößt dabei auf ein viel größeres Verbrechen …

DIE BÜCHER DES AUTORS

Die Dreamwalker-Reihe

Inspector McLean

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

James Oswald (Autor)

James Oswald begann bereits während des Studiums zu schreiben. Mit seinen ersten beiden Thrillern wurde er für den renommierten Debut Dagger Award nominiert. Seitdem stürmen seine Krimis um den Edinburgher Ermittler Tony McLean regelmäßig die britischen Bestsellerlisten.

www.jamesoswald.co.uk

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Conny Lösch
Originaltitel: The Damage Done
Originalverlag: Michael Joseph / Penguin

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48559-8

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  16.04.2018

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Spannung mit leichten Schwächen

Von: lovelytesting Datum: 12.06.2018

www.lovelytesting.wordpress.com

Am Anfang die Schuld von James Oswald

Inhalt:
„Manchmal hat eine gute Tat böse Folgen“

In Edinburgh führt Inspector McLean eine Razzia durch, die gnadenlos fehlschlägt. Denn das angebliche Bordell erweist sich als harmlose Party. Doch genau diese Situation führt McLean in die Vergangenheit und erinnert an einen ungelösten Fall. Denn eines der Zimmer erinnert ihn an Headland House, ein einschlägiges Etablissement, in dem McLean als junger Polizist ein kleines Mädchen rettete. Obwohl er nie erfuhr wer die Kleine war, beschleicht ihn bei den Ermittlungen ein böser Verdacht. Er beginnt in der Vergangenheit zu wühlen und auf eigene Faust zu ermitteln uns stößt dabei auf ein viel größeres Verbrechen. Zudem häufen sich bei seinen Ermittlungen plötzlich die „Unfälle“.

Tony McLean
McLean ist ein cleverer Polizist, der die Trennung seiner Lebensgefährtin mit viel Arbeit und Take-Away-Food kompensiert. Er stößt bei seinen Ermittlungen auch in eigenen Kreisen auf viel Widerstand, denen er nicht klein beigibt und weiter ein altes Verbrechen aufzuklären versucht. Er ist zielstrebig und mutig. Als plötzliche eine Bekannte bei ihm Unterschlupf sucht, zeigt er auch eine verletzliche und familiäre Seite. Ein durchaus sympathischer Charakter.
Er trifft bei seinen Ermittlungen auch auf alte Feinde, die durch besondere Fügungen jedoch seine Sympathie gewinnen und für die er sogar loyale Fürsorge empfinden kann. McLean ist als Person ein vielschichtiger und sympatischer Mensch, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Die Handlung
Der Einstieg in das Buch ist zunächst seicht und plätschert ohne nennenswerte Wendungen vor sich hin. Die Spannung baut sich langsam und stetig auf, sodass man dann kapitelweise das Buch nicht aus der Hand legen mag. Leider flacht diese Spannung an einigen Stellen genauso schnell wieder ab . Ab der Mitte des Buches fiel es mir immer schwerer bei der Stange zu bleiben, dass ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen. Doch genau dann kommt ein Cliffhanger, der den Spannungsbogen rasant in die Höhe treibt.
Alles in allem kann man der Geschichte gut folgen.

Meine Meinung:
Ich mag den Charakter des McLean sehr gerne und die Wandlung im Zwischenmenschlichen hat mir sehr gefallen. Durch die vielen Spannungseinbrüche fiel es mir aber manches mal schwer, mich zum Lesen zu animieren. Wer sich aber auch durch die weniger spannenden Seiten liest, wird am Ende nicht enttäuscht. Ich würde das Buch nicht als herausragend bezeichnen, aber für Krimifans durchaus lesenswert.

Goldmann Verlag
Erschienen April 2018
ISBN 978-3-442-48559-8
460 Seiten

Sympathischer und starrköpfiger Inspector handelt nach seinen eigenen Regeln

Von: VB00KS Datum: 27.05.2018

vinbookland.wordpress.com

Meine Zusammenfassung:
Durch eine verlässliche Quelle werden Inspector Tony McLean und sein Team auf ein mutmaßliches Bordell aufmerksam, welches nun kurz vor einer Razzia steht. Die Razzia erweist sich jedoch als Fehlschlag. In dem Haus befanden sich keinerlei Prostituierte oder Freier, es handelte sich nach ersten Befragungen lediglich um eine Privatparty der besonderen Art. Anscheinend kannten sich alle Teilnehmer dieser Swingerclub Party und waren sogar teilweise Paare.

Auch die Presse hat von diesem Fehlschlag ziemlich schnell Wind bekommen, so hatten doch auch ihre Quellen darauf hingewiesen, dass sich dort ein Bordell befinden wird. Jedoch fand sich - neben den Gästen und ihren speziellen Vorlieben und Fetischen - nichts gesetzwidriges außer einem Sexualstraftäter, der vergessen hatte zu melden, dass er in der Stadt war und die Besitzerin des Hauses, die selbst nicht an ihrer eigenen Party teilgenommen hat.

Die SCU, Sexual Crimes Unit, versucht mit allen Mitteln den Schaden so gering wie möglich zu halten und möglichst unbeschadet aus dem Geschehen rauszukommen. Doch McLean kann den Fall nicht ruhen lassen, so waren die Quellen doch zuverlässig und außerdem gibt es noch einige Ungereimtheiten, die geklärt werden müssten. Außerdem wird McLean noch von seiner alten Stelle bei einem Fall um Hilfe gebeten, bei dem ein Mann tot in seinem Wagen in einem verlassenen Parkhaus gefunden wurde. Das seltsame daran: seine offene Hose aus dem sein steifes Glied ragt.

Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann an einem Herzinfarkt gestorben war, jedoch starb er nicht allein; an seinem Glied werden Speichelreste gefunden. McLean bleibt nichts anderes, als zwischen den unterschiedlichen Abteilungen und Fällen hin und her zu springen und dabei nicht nur mehr als einen seiner Chefs gegen sich aufbringt, sondern seine Ermittlungen soweit gegen den Willen des obersten Chef treibt, dass er in die Cold Case Unit strafversetzt wird.

Der ständige Kontakt und die heimlichen Treffen mit der Hausbesitzerin, bei der die Swinger-Party stattgefunden hat, bringen ihn Immer mehr in Schwierigkeiten. Als dann auch noch immer mehr Personen Schaden nehmen, die auch nur ansatzweise in die Ermittlungen gehören und sogar die Reporterin mit der McLean auf Kriegsfuß steht, allerdings ähnliche Verschwörungstheorien aufstellt, die auch ihm in den Sinn gekommen sind, nach einem Anfall ins Krankenhaus gebracht wird, ist McLean höchst alarmiert. Was hat es mit all dem auf sich und wieso kommt ihm diese Situation so verdammt bekannt vor? McLean erinnert sich immer mehr an einen jahrelang zurückliegenden Fall, mit verblüffenden Ähnlichkeiten und kommt dem Ganzen immer mehr auf die Schliche. Doch gibt es einige Personen, die dies verhindern wollen und versuchen, ihn aus dem Weg zu räumen …

Meine Meinung:
Die Story rund um McLean und seinen Fall hat mir ziemlich gut gefallen. Jedoch hat es mich etwas gestört, dass es sich alles so lang gezogen hat … In meinen Augen hätte man die Geschichte auch kürzer fassen können, da manche Passagen ziemlich weit ausgedehnt waren, die allerdings dann wirklich unspektakulär waren.

Dies war mein erstes Buch was ich von diesem Autor gelesen habe und es mich ziemlich gut unterhalten. Je mehr ich allerdings gelesen habe umso öfter habe ich mich gefragt, ob es nicht schon einmal eine Geschichte über den Protagonisten gegeben hat. Also habe ich erstmal nachgesehen und entdeckt, dass es einige mehr vorher gegeben hat. Dies hat beim Lesen allerdings kein bisschen geschadet, man konnte dennoch alles gut verstehen und nachvollziehen, da die Hauptstory ziemlich für sich stand.

Die Nebenstory und die anderen Charaktere um McLean herum haben mir aber gezeigt, dass schon mehr passiert ist, vermutlich in den vorherigen Büchern. Und wo wir bei den Charakteren sind; die haben mir auch ziemlich gut gefallen, besonders McLean selber. Er ist ein wirklich sympathischer Typ, der mich in keinem Moment in der Geschichte genervt hat, sondern mich eher immer mal wieder an mich selbst erinnert hat.

Trotz des zwischenzeitlichen Gefühls, dass sich die Geschichte wie Kaugummi gezogen hat, hat mich die Geschichte dann doch mitgerissen - und das obwohl ich immer wieder erraten konnte, wie was in welchem Zusammenhang steht und was als nächstes passieren wird - und ich habe mich sogar entschlossen, die anderen Büchern ebenfalls zu lesen.

Mein Fazit:
Sympathischer und starrköpfiger Inspector handelt nach seinen eigenen Regeln; ein Muss für Thriller Fans.

4 von 5 Sternen.

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