Anders

Thriller

Taschenbuch
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Wie gut kennen wir die, die uns am nächsten sind, wirklich?

Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?

»Der Thriller verzichtet komplett auf blutige Gewaltszenen und wirkt durch seine faszinierend böse Atmosphäre…[…] Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.«

hr1-Buchtipps (05. Oktober 2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Niederländischen von Jörn Pinnow
Originaltitel: Anders
Originalverlag: De Bezige Bij/Cargo, Amsterdam 2014
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0257-8
Erschienen am  15. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht schlecht

Von: The Booklettes

23.10.2018

Ich lese sehr gerne gute Thriller. Ich liebe es bis zum Ende im dunklen Licht zu stehen. Mich durch das gesamte Buch zu fragen, wer ist es? Werde ich gerade hinters Licht geführt? Auch hier fragt man sich, ob der "wieder aufgetauchte Junge" wirklich der Sander ist, der vor 6 Jahren verschwunden war. Die Idee der Geschichte find ich gut, nur leider hat die Umsetzung nicht besonders gut geklappt. Die Geschichte zieht sich etwas in die länge und die Spannung lässt irgendwann nach. Für meinen Geschmack nicht ganz so packend wie manch anderer Thriller, aber dennoch habe ich das Buch gerne zu Ende gelesen.

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Ein wirklich toller Debütroman

Von: Birgit Pirker

28.08.2018

Mit „Anders“ liefert uns Anita Terpstra einen wirklich tollen Debütroman. Es handelt sich hier um einen Thriller der leisen Töne, der nicht nur durch eine gut ausgearbeitete Geschichte besticht, sondern auch durch seine authentischen Protagonisten, deren durchgerütteltes Gefühlsleben den Leser sehr mitnimmt. Der 11-jährige Sander verschwindet bei einer Nachtwanderung aus einem Ferienlager. Da sein Freund Martin kurz darauf tot im Wald aufgefunden wird, kommt recht schnell der Verdacht auf, dass ein Sexualstraftäter seine Hand im Spiel und Sander entführt hat. Trotz tagelanger Suche, bringt diese keine Ergebnisse! Die Familie ist schwer getroffen und erholt sich nicht mehr von diesem Schicksalsschlag. Mutter Alma bekommt zwar mit Linc nochmals ein Baby, aber die Ehe zerbricht. Als nach sechs Jahren ein Junge auftaucht, der im Wald von einem Pädophilen festgehalten wurde und sich bei der Polizei als Sander zu erkennen gibt, wird die eingekehrte Ruhe der Familie aufs Neue durchgerüttelt. Die Stimmung ist ganz und gar nicht glücklich oder gelöst, Sander verhält sich sehr distanziert und will keine Einzelheiten aus den vergangenen Jahren preisgeben … „Anders“ legt überhaupt keinen Wert auf die Tätersuche. Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf den Reaktionen der Familie und deren Freunde. Ich fand die unterschiedlichen Verhaltensweisen sehr spannend und teilweise auch richtig beklemmend. Vor allem das Verhalten der Mutter hat mich im Laufe der Geschichte sehr oft zum Kopfschütteln gebracht. Natürlich bekommt der Leser hier auch viel Spielraum für Spekulationen geboten! Anita Terpstra spricht ganz klar Themen wie Kindesmissbrauch und die menschliche Wertigkeit in der Familie an. Was passiert, wenn ein Kind, dem Anderen gegenüber bevorzugt wird? Warum blenden Eltern auffällige Verhaltensmuster eines Kindes total aus? Auch auf die Schuldgefühle des Vaters nach Sanders Verschwinden wird klar eingegangen, hätte er bei dieser Wanderung doch auf seinen Sohn achtgeben müssen! Und über all dem, schwebt noch ein großes Damoklesschwert: Die Frage, ob es sich bei dem jungen Mann wirklich um Sander handelt! „Anders“ regt definitiv zum nachdenken an und bleibt dem Leser noch sehr lange im Gedächtnis!

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Vita

Die niederländische Schriftstellerin Anita Terpstra, geboren 1975, studierte Journalismus und Kunstgeschichte und arbeitete danach als freie Journalistin für einige Zeitschriften.Nach Anders ist Die Braut ihr zweiter Roman bei Blanvalet.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Spannender, rätselhafter Thriller!«

Woman (01. September 2016)

»Der spannende Psychothriller geht der Frage nach, wie gut wir die kennen, die uns am nächsten sind.«

TV für mich (11. August 2016)

»Krimi mit Sogwirkung.«

Sonntagszeitung (11. September 2016)

Weitere Bücher der Autorin