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Anna Sacher und ihr Hotel Im Wien der Jahrhundertwende

Kundenrezensionen (7)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10058-4

Erschienen: 22.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Ihre Gäste und ihr Gespür für die Wiener Gesellschaft haben sie berühmt gemacht: Anna Sacher, legendäre Chefin des Hotel Sacher zur Zeit der Jahrhundertwende. Das Hotel wird zur Bühne, auf der sich alle begegnen: Kaiserin Sissi, Kronprinz Rudolf, Schnitzler, Klimt, Mahler, die Rothschilds und Wittgensteins. Die Geschichte eines außergewöhnlichen Lebens und zugleich ein Stück europäische Kulturgeschichte.

»Gelungene Mischung aus Realität und Fiktion«

Neue Westfälische (18.01.2017)

Monika Czernin (Autorin)

Monika Czernin, 1965 in Klagenfurt geboren, studierte Politikwissenschaften und Philosophie in Wien. Die Autorin (u.a. Gebrauchsanweisung für Wien, Die Geschichte der Nora Gräfin Kinsky) und Filmemacherin hat in ihrer umfassenden Recherche viele Quellen zum Hotel Sacher erstmals ausgewertet. Monika Czernin lebt am Starnberger See.

»Gelungene Mischung aus Realität und Fiktion«

Neue Westfälische (18.01.2017)

»Viele Dokumente über das Sacher hat Monika Czernin erstmals ausgewertet und mit viel Sorgfalt, Akribie und erzählerischem Geschick ein lesenswertes Buch geschrieben.«

rtv (10.01.2017)

„Ein gut recherchiertes Buch, das den Leser in die spannenden Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt.“

Wo am Sonntag (18.09.2016)

»Für Wienfreunde ist es ein Muss, dieses Buch.«

Thüringer Allgemeine (15.07.2017)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Das letzte Fest des alten Europa
Originalverlag: Knaus, München 2014

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-328-10058-4

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 22.08.2016

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Eintauchen in die Welt des Sacher

Von: Nostalgiaqueen Datum: 30.04.2017

https://nostalgiaqueen.wordpress.com

Als Tochter eines Wieners bin ich von jeher verbunden mit der Wiener Kaffeehauskultur und da steht das Sacher natürlich an erster Stelle. Dieses Buch schaut hinter die Welt des Sacher, besser gesagt der Anna Sacher, und berichtet schnörkellos aber dennoch unterhaltsam von den vor allem auch jüdischen Gästen des Sacher, die es wie viele andere Gäste nicht in die offiziellen Analen geschafft haben. Nebenbei erfährt man allerlei Geschichtliches und Amüsantes über das Sacher und seine besondere Gastgeberin.

Eine spannende Zeitreise

Von: Cocolinchen Datum: 15.03.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Jeder kommt bei einem Besuch in Wien mindestens einmal am Sacher vorbei. Ich war gleich davon beeindruckt, denn immerhin ist es nicht nur ein weiteres beeindruckendes Gebäude, sondern das Sacher! Doch es verbirgt sich eindeutig mehr dahinter als nur die leckere Sachertorte. ;-)
Wer steckt hinter dem Hotel, wie wurde es so berühmt? Dieses Buch gibt Aufschluss und zwar auf eine Art und Weise, dass man das Gefühl hat, einen Roman zu lesen und auch ein wenig dabei sein zu dürfen. Es ist nicht einfach nur ein Geschichtsbuch voller trockener Daten und Fakten, sondern eine Zeitreise an der Seite von Anna Sacher, die schon fast liebevoll gestaltet worden ist.


Das Sacher, das bin ich und sonst niemand - Anna Sacher

Für ihre authentische Darstellung bedient sich Monika Czernin, wie sie selbst in der Einleitung anmerkt (S. 22) "dramaturgischer Eingriffe". Dennoch sei das Erzählte nicht erfunden!
Es geht um Szenen, wie jener, in der sie ihren späteren Ehemann das erste Mal sieht, die sich genauso wie in diesem Buch beschrieben zugetragen haben könnten.

Natürlich sollte man sich für Geschichte und speziell jene des Hotels Sachers und Wiens interessieren, wenn man zu diesem Buch greift. Ist dem so, dann lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall.

Das eine Kapitel hat mich mehr, das andere weniger interessiert. Das liegt wohl auch an den jeweiligen Protagonisten. Trotz der vielversprechenden Überschrift ist zum Beispiel das Kapitel von Kaiserin Sissis Besuch nicht das spannendste. Es gibt viele interessante Gäste, die das Sacher seiner Zeit beehren. Sie machen Geschichte und das ist spannend.

Wien befindet sich im Umbruch, es tut sich was. Die Städte, die Technik, die Wissenschaften - überall geht es voran. Das Leben der Menschen verändert sich. Auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Die sogenannte erste Gesellschaft ist weiterhin bemüht sich von der zweiten Gesellschaft, die sich im Aufwind befindet, abzugrenzen. Zu dieser zählen höhere Beamte, aber auch das Großbürgertum, zum größten Teil bestehend aus jüdischen Großhändlern, Fabrikanten etc. Im Sacher schienen beide Gesellschaften zu verkehren.
Das Sacher ist aber vor allem das Hotel der ersten Gesellschaft, die sich dort ihrer Verschwendungssucht hingegeben haben soll. Oder etwa nicht?
Man hat das Gefühl mit diesem Buch exklusive Insider-Informationen zu bekommen. Ein bisschen Klatsch und Tratsch, aber auch viel Wahres.

Monika Czernin beginnt 1892 mit jenem Tag, an dem Eduard Sacher stirbt und nun endgültig alles in Annas Händen liegt. Die Zeit und die Gesellschaft verlangen eine angemessene Bestattung und bekommen sie auch. Und dann geht es weiter im Hotel Sacher.

Anna Sacher ist eine patente und beeindruckende Frau. Ich hätte vor diesem Buch nie gedacht, dass mich ihr Leben so mitnehmen könnte. Aber das hat es und das liegt unter anderem auch an Czernins Schreibstil. Manche Passagen empfand ich zwar als nicht ganz so spannend, doch insgesamt hat es mir sehr gut gefallen.
Es war spannend einen Ausflug in ein vergangenes Wien zu machen. Ich persönlich interessiere mich für Geschichte und so waren mir einige Fakten bekannt, trotzdem habe ich besonders über Wien, viel Neues erfahren. Vielleicht sieht man das ein oder andere beim nächsten Wien-Besuch ja mit anderen Augen.

Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Mal sicher an Anna Sacher denken, wenn ich wieder ein Stückchen Sachertorte verputze! :-)


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