Anna und Armand

Wie meine Großeltern im Krieg die Liebe fanden und das Leben sie doch für immer trennte

(5)
Taschenbuch
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Sie fanden die Liebe. Sie überlebten. Und sprachen 50 Jahre kein Wort mehr miteinander.

1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat.

Dieses Buch ist die mitreißende Geschichte der Reise, die Miranda Richmond Mouillot unternahm, um zu den Wurzeln dieses verbitterten, unbeugsamen Schweigens vorzudringen. Einer Reise, auf der sie lernte, wie man nicht nur überlebt, sondern das Leben in all seiner Schönheit umarmt – indem sie das alte Steinhaus und das kleine südfranzösische Dorf zu ihrem Zuhause machte und die Liebe fand …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Astrid Finke
Originaltitel: A fifty-year silence
Originalverlag: Crown, New York 2015
Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 23 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7341-0467-1
Erschienen am  15. Mai 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein sehr berührendes Zeitzeugnis

Von: Monika Schulte

20.03.2016

Der Krieg ist zu Ende. Das Ehepaar Anna und Armand kaufen sich ein altes Steinhaus in Südfrankreich. Nur 5 Jahre später verlässt Anna ihren Mann. Die Kinder und ihre Schreibmaschine nimmt sie mit. 50 Jahre lang sprechen die beiden ehemaligen Eheleute nicht mehr miteinander. Was ist passiert? Der Enkelin und gleichzeitig Autorin des Buches lässt diese Frage keine Ruhe. Haben sich ihre Großeltern denn nicht geliebt? Was ist damals geschehen, dass die Großeltern nicht mehr zueinander gefunden haben? Warum dieses Schweigen? Als die Großmutter das Haus verkaufen möchte, der Großvater jedoch dagegen ist, fährt Miranda nach Südfrankreich und verliebt sich dort nicht nur in das alte Haus, um das es geht. Miranda geht auf Spurensuche. Sie begibt sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großeltern. Miranda, die in Amerika lebt, beantragt ein Visum, bleibt in Frankreich. Dort ist sie näher an der Geschichte. Und immer wieder besucht sie ihren alten Großvater am Genfer See. Die Zeit scheint nicht auszureichen. Mit Schrecken muss Miranda erkennen, dass ihr Großvater dement ist. Von ihrer Großmutter erhält sie Briefe, Flüchtlingsakten. Miranda vertieft sich immer mehr in die Geschichte und ganz langsam bekommt das Puzzle immer mehr Teile. "Anna und Armand" - eine wahre Geschichte, die mich gefesselt hat. Eine Geschichte, die mich berührt hat. Eine Geschichte über ein Liebespaar, das Höhen und Tiefen erlebt hat, dass getrennt mehrere Lager durchlebt hat. Sie haben den Krieg überlebt und doch ist etwas geschehen, das beide schließlich voneinander entfernt hat. Erschütternd und aufwühlend die Passagen, als die Autorin entdeckt, was der Grund dafür war. Wenn man als Leser schon so mitgenommen ist, wie muss sich die Autorin des Buches gefühlt haben, als nach und nach erfahren hat, was ihre Großeltern durchgemacht haben? "Anna und Armand" - ein großartiges Zeitzeugnis, ein Stück Geschichte gegen das Vergessen.

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Vita

Miranda Richmond Mouillot wurde in Asheville, North Carolina geboren. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer gemeinsamen Tochter und einer Katze lebt sie in Südfrankreich.

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