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Antonias Tochter Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48554-3

Erschienen: 17.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Köln 1945: Kurz vor Kriegsende flieht Antonia von Brelow von ihrem Landgut in Preußen ins einstmals prachtvolle Stadthaus der Familie in Köln. Um Geld zu verdienen, sieht sie sich gezwungen, Zimmer des Hauses zu vermieten. So bildet sie schließlich eine Gemeinschaft mit der Tänzerin Elisabeth, der Krankenschwester Katharina, dem Arzt Georg und ihrem intriganten Schwager Richard. Alle Bewohner des Hauses haben eine Vergangenheit, von der sie niemandem erzählen. Doch das größte Geheimnis hütet Antonia selbst: die Identität des Vaters ihrer kleinen Tochter Marie. Gemeinsam mit Georg, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, tritt Antonia schließlich eine Reise zum dunkelsten Punkt in ihrem Leben an ...

»Nora Elias entführt uns nach Köln ins Jahr 1945.«

Bunte (31.08.2017)

Nora Elias (Autorin)

Nora Elias ist das Pseudonym einer im Rheinland lebenden Autorin historischer Romane. Zum Schreiben kam sie bereits als Studentin und widmet sich nun vermehrt der Geschichte ihrer Wahlheimat. Sie liebt Reisen und lange Wanderungen.

»Nora Elias entführt uns nach Köln ins Jahr 1945.«

Bunte (31.08.2017)

»Toller Roman über die Kraft der Liebe.«

Super TV (27.07.2017)

»Ein großer Familienroman«

Gute Woche (11.08.2017)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48554-3

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.07.2017

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Bewegend, dramatisch und wunderschön

Von: Martina Meyen Datum: 13.11.2017

www.eseloehrchen.de

Die bewegende Geschichte über die illustre Hausgemeinschaft ist im Nachkriegsköln angesiedelt und thematisiert den hungrigen Alltag und den Versuch, wieder ein bisschen Normalität in diesen zu bringen. Schon nach wenigen Zeilen habe ich mich zu Hause gefühlt und das nicht nur, weil dieser historische Roman mich in das benachbarte Köln führt. Nora Elias hat mich sofort mit ihrem lebendigen Schreibstil bezaubert, der so viel Wärme ausstrahlt aber gleichzeitig schon die Dinge beim Namen nennt. „Der Trümmerhaufen Köln wurde dem Feind überlassen“ - so wird der erste Teil übertitelt und genau das hatte ich beim Lesen vor Augen und es tat mir in der Seele weh. In diesem Trümmerhaufen treffen sich die jungen Leute, die unterschiedlicher nicht sein können bei Antonia und finden sich zu einer Wohngemeinschaft zusammen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und jeden mag ich auf seine Art, selbst Antonias intriganten Schwager Richard.

Nora Elias hat sich einiges einfallen lassen für die bunt zusammengewürfelte Truppe und spannt einen feinen Bogen von Spannung und Tragik. Einige unvorhergesehene Wendungen und auch Erinnerungen an die Vergangenheit ließen mich das eine und andere Mal staunen und gleichzeitig habe ich sehr viel über die ersten Nachkriegsjahre in Köln erfahren. Das hat mich besonders berührt, einfach weil es eben so nah ist.

Aber Nora Elias erzählt mit einer behutsamen Leichtigkeit und macht dieses Buch trotz des ernsten Hintergrundes zu einem sehr angenehmen Leseerlebnis. Natürlich bietet Antonias Haus ein einigermaßen passables Zuhause, das viele andere in dieser Zeit nicht hatten. Aber es war schon eine Kunst, aus nichts etwas zu essen zu zaubern und das Organisieren (der Kölner nannte es „Fringsen) wurde sehr anschaulich dargestellt. Auch wenn manches zu glatt lief, sich trotz des Männermangels die eine oder andere Liebesgeschichte anbahnte, war es streckenweise sehr dramatisch und auch fesselnd. Mit dem Ende hat Nora Elias mich dann noch mal richtig überrascht.

Fazit: Ich fand „Antonias Tochter“ einfach nur schön, sehr informativ und trotz des ernsten Hintergrundes war es für mich ein Wohlfühlbuch, das mich für einige Stunden abtauchen ließ.

Vieles bleibt unklar, manches ist nicht gut recherchiert

Von: G.Seulen  aus Köln Datum: 03.10.2017

Die Probleme der Protagonisten aus ihrer Vergangenheit werden leider erst ganz zum Schluss offengelegt und dies auch nicht komplett. Viele Fragen bleiben offen.
Recherchefehler: 1946 gab es garantiert noch keine Strumpfhosen (s.S. 386).
Wahrscheinlich sind die Autorin und die Lektoren zu jung, um dies zu wissen. Sonst hätte die Autorin das Herabrollen der Strümpfe und das Lösen der "Strapse" sicher in ihre Schilderungen der amourösen Darstellungen eingebaut.

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