Artemis

Roman

TaschenbuchDEMNÄCHST
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Willkommen in Artemis! Der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond. Eine Stadt, in der zweitausend Menschen fernab der Erde ein neues Zuhause gefunden haben. Eine Stadt, die den Touristen ein unvergleichliches Weltraum-Erlebnis bietet. Eine Stadt, in der es keine Kriminalität gibt – bis zu dem Tag, an dem der erste Mord in Artemis geschieht und eine Reihe von Ereignissen in Gang setzt, die die friedliche Stadt der Zukunft in eine tödliche Falle verwandelt ...


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, ca. 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-31936-3
Erscheint am 09. September 2019

Leserstimmen

Der neue Weir - nicht ganz so wie erwartet

Von: Cori

22.11.2018

Nach dem grandiosen Buch „Der Marsianer“ war die Vorfreude groß ein weiteres Werk des Autors in den Händen zu halten. Unweigerlich erwartet man da eine ebenfalls so großartige Geschichte mit etwas Witz und Charme, die der Hauptprotagonist Mark Watney hatte. Gleichzeitig sagt einem der Hinterkopf lieber skeptisch zu sein und ein gehyptes Buch nicht unbedingt mit dem neuen Werk zu vergleichen oder auf die gleiche Stufe zu stellen… Tatsächlich kann „Artemis“ nicht ganz mit dem Vorgängerroman mithalten. Es ist nicht ganz so spannend, aber auch weil es nicht ganz so außergewöhnlich ist, wie ein Raumfahrer, der auf dem Mars zurückgelassen wurde, der meisterhaft versucht zu überleben… In Artemis haben wir mit Jazz eine andere Art von Schlag Protagonistin. Eine Schmugglerin, die in eine verzwickte Lage gerät, in einer Welt ind er der Mond kolonisiert ist. Eine Touristenattraktion, eine ganz andere Welt.. Auch hier haben wir schließlich gegen Ende eine spannende Geschichte, in der Jazz gegen die Gefahren ankämft in die sie gerät, der Überlebenskampf ist nur nicht ganz sp dramatisch. Wer das andere Buch nicht kennt, wird definitiv nicht enttäuscht sein. Wer das andere Buch allerdings kennt, darf die beiden Geschichten nicht miteinander vergleichen und wird somit nicht enttäuscht sein. Man darf sich definitiv auf eine spannende Geschichte auf einer Sci_Fi Koloie freuen. Intrigen, ein wenig Witz und eine eigene Art von Charme, die die Protagonistin mit sich bringt. Ein paa schöne Lesestunden sind garantiert.

Lesen Sie weiter

Fly me to the moon

Von: Katrin

20.11.2018

Seit seinem Erstlingswerk Der Marsianer habe ich den Autor Andy Weir auf dem Schirm behalten. Die realistische Science-Fiction-Geschichte um den gestrandeten Astronauten Mark Watney hat mich damals einfach begeistert. Entsprechend gespannt war ich auf seinen neuen Roman Artemis, der den Leser dieses Mal auf den Erdtrabanten entführt. Ob diese Geschichte wohl mit ihrem Vorgänger mithalten kann? Artemis ist die einzige Stadt auf dem Mond und hat nur 2.000 Einwohner. Der unwirtliche Felsbrocken wurde besiedelt, um ökonomisch Raketentreibstoff zu gewinnen. In großen Wohnkuppeln haben sich die Menschen so gut es geht eingerichtet. Inmitten all der Handwerker, Techniker und Wissenschaftler lebt auch Jazz Bashara – ihres Zeichens ausgewiesene Lastenträgerin – und versucht mit Hilfe von Schmuggelei um die Runden zu kommen. Irgendwie muss ein halbwegs anständiges Mädchen vom Mond sich schließlich ihre Motten (die offizielle Währung) verdienen! Als einer ihrer betuchtesten Kunden ihr für einen ebenso heiklen, wie kriminellen Spezialauftrag unermesslichen Reichtum in Aussicht stellt, kann sie nicht nein sagen. Bei der Sabotage aufzufliegen, würde im besten Falle einen Freiflug auf die Erde bedeuten. Prompt geht ab diesem Punkt alles schief: Jazz versiebt die Mission, ihr Auftraggeber wird ermordet und sie selbst ist unversehens Mittelpunkt einer Verschwörung, die gar nicht gut für ihre Gesundheit ist. Doch wohin fliehen, wenn die kleine Stadt auf dem Mond die einzige Heimat ist, die sie kennt? Dieser Roman, der sich im Grunde um zwei regelrechte Coups dreht, lässt sich meiner Meinung nach schwer in eine Schublade stecken. Beschriebe ich ihn als humorvollen Science-Fiction-Thriller mit Krimielementen, trifft es das noch immer nicht so recht. Artemis ist eine charakterzentrierte Geschichte, gespickt mit wissenschaftlichen Fakten, kleinkriminellen Machenschaften, dem alltäglichen Leben auf dem Mond – und Mord. Dabei ist der Handlungsort der Geschichte naturgemäß sehr eingeschränkt. Was gibt es auf Artemis schon? Fünf Wohnkuppeln, einige Aluminiumhütten und zwei Atomkraftwerke. Davon abgesehen nichts als karge Mondlandschaft. Und trotzdem schafft es Andy Weir einen Plot zu ersinnen, der voller Spannung steckt, überraschende Wendungen bereit hält und überhaupt die vorhandenen Ressourcen mit erzählerischer Effizienz nutzt. Schon der Einstieg verspricht ein ziemliches Tempo, das fast durchgängig gehalten wird. In einigen Abschnitten fühlte ich mich regelrecht quer über den Mond gejagt. Im Vergleich zum Vorgänger wurde ich jedoch mit der Hauptfigur erst ziemlich spät warm. Jazz Bashara ist eine hoch intelligente junge Frau mit Potential, aber einem Hang zu falschen Entscheidungen. Sie ist kühn, äußerst geschickt, moralisch ein wenig flexibel und weiß was sie tut. Und falls nicht, hilft ihr das ureigene Improvisationstalent oft genug aus der Patsche, in die sie ihr schnodderiges Mundwerk so häufig hineinbringt. Ein gezielt eingestreuter E-Mail-Verkehr mit ihrem Kindheitsfreund und aktuellen Geschäftspartner Kelvin von der Erde hilft leider nur bedingt, die Protagonistin besser kennen zu lernen. Eine Umgebung, in der nur ein Sechstel der Erdschwerkraft herrscht, ermöglicht es eben auch der Hauptfigur sprunghaft zu sein. Doch hätte ich Jazz´ Motive eher durchschaut, wäre es mir leichter gefallen, ihren wilden, atemlosen Kapriolen zu folgen. Zudem sind mir die an sich interessanten Nebenfiguren ein wenig zu blass geraten. Dabei gibt es da so einige, deren Interaktion mit unserer Anti-Heldin durchaus intensiver hätte sein können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der unerschütterlich korrekte, zwei Meter große artemisische Sicherheitschef Rudy DuBois. Immer tauchte er just dort auf, wo Jazz ihn am wenigsten gebrauchen konnte. Das gefiel mir einfach. Wie schon beim Vorgänger-Roman kommt der Handlungsort von Artemis äußerst realistisch rüber. Autor Andy Weir weiß, wovon er spricht und malt uns ein derart überzeugendes Bild der Zukunft, dass man das Gefühl bekommt, es könne nicht mehr allzu lange dauern, bis es Wirklichkeit wird. Sich da hineinzudenken und die Prämisse als gegeben hinzunehmen, war leicht. Allerdings muss der Leser auch hier ein gewisses Maß an technischen Details mögen. Für Belletristik, durch die man beim Lesen gleich noch etwas lernt, habe ich selbst jedenfalls so einiges übrig. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, fand ich es wirklich schade, Artemis verlassen zu müssen. Dieser Roman ist temporeiche, intelligente, packende Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss bösen Humors. Vielleicht einen Hauch weniger fesselnd als Der Marsianer, doch wieder ein richtig gutes Buch. Womit sich Andy Weir wohl als nächstes befasst? Katrin Autor: Andy Weir Buchtitel: Artemis Übersetzung: aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski Verlag: Heyne

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Weitere Bücher des Autors

Servicebereich zum Buch

Downloads

Das Buch im Pressebereich