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Auch donnerstags geschehen Wunder Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0351-3

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wir kennen uns noch nicht, aber darf ich dich lieben?

Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.

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Manuela Inusa (Autorin)

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

autorin-manuela-inusa.jimdo.com

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0351-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 20.03.2017

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Das Schicksal nimmt verschlungene Wege

Von: Ramona Datum: 12.06.2017

kielfeder-blog.de

Kurzbeschreibung:
Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.


Das Schicksal nimmt verschlungene Wege

Zu Beginn fand ich leider nicht so schnell einen Zugang zur Geschichte, wie ich es gehofft hatte.
Ich stolperte über das zweite Kapitel, weil ich dachte, hier wären der Autorin und dem Verlag ein Fehler unterlaufen.
Erst, als ich mich darauf einließ, dass es doch einfach so ist, kam ich in einen guten Lesefluss rein.
Im Buch verlaufen zwei Erzählebenen parallel. In der einen Geschichte ist Marianne in Schottland unterwegs, in der anderen Geschichte bleibt sie zu Hause. Ich fand es interessant, beide Wege zu verfolgen und natürlich auch die Entwicklung der Protagonistin. Ich konnte mich zwar schon zu Beginn gut mit ihr anfreunden, aber im Laufe der Zeit wurde sie mir zunehmend sympathischer.
Ihr Freund Martin… Naja… Kann man mögen, muss man aber auch nicht. Sicherlich spielt er für Marianne zeitweise eine wichtige Rolle und ich finde es auch gut, dass Manuela Inusa ihn nicht gleich ausrangiert hat. So können die Figuren sich ganz in Ruhe entwickeln und auch verändern.
Mit Marianne hat man Spaß, denn die Frau hat einen herrlichen Humor! Mehrmals musste ich lachen und schmunzeln.
Außerdem war ich immer wieder neugierig, wie es weitergehen würde. Ich wollte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Beide Ebenen haben mich auf ihre Art und Weise fasziniert und am liebsten hätte ich beides gleichzeitig gelesen.
„Auch donnerstags geschehen Wunder“ ist Lektüre für einen Nachmittag, die gut unterhält, sobald man das Konzept verstanden hat.
Garniert mit einer Haube aus Romantik und der richtigen Prise Humor ist der Autorin hier erneut ein sehr lesenswertes und leichtes Buch gelungen.
Es ist aber tatsächlich keine alltägliche Lektüre, weil der Kniff durch seine erzählerische Originalität sehr besticht!
Wer übrigens auf weitere Romane von Manuela Inusa neugierig ist, der sollte sich auch „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ anschauen. Das Buch kann ich sehr empfehlen.

Ein Buch mit der Frage "Was wäre wenn?"

Von: bookish-heart-dreams Datum: 01.06.2017

https://bookish-heart-dreams.de

Das Buch startet ziemlich interessant, wird dann meiner Meinung nach jedoch etwas verwirrend, da es in zwei ähnlichen parallel verlaufenen Handlungssträngen zwei verschiedene „Realitäten“ wiedergibt. Wobei der Schreibstil der Autorin gleichzeitig auch ziemlich interessant und abwechslungsreich ist.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Marianne, die in einem Kaffee arbeitet und von ihrer leicht skurrilen Freundin Tasha überredet wird eine Wahrsagerin zu besuchen, um zu erfahren mit welchem Mann Marianne glücklich werden könnte. Diese sagt ihr voraus, dass sie ihren Traummann in Schottland findet und maximal zwei Buchstaben seines Vornamens mit ihren übereinstimmen dürfen.
In den beiden Erzählsträngen, die dann daraufhin folgen, erzählt die Autorin, wie es für Marianne weitergeht, wenn sie entweder nach Schottland geht und dort tatsächlich einen interessanten Mann kennenlernt, oder in Hamburg bleibt und ihr gewohntes Leben weiterlebt.

Marianne ist generell eine überaus interessante Figur, die mit sehr viel Lebensnähe zu überzeugen weiß. Sie wirkt aus dem Leben gegriffen und hatte es nicht immer leicht im Leben. Sie ist sehr sympathisch mit ihren typischen Eigenheiten, die sie wie eine Frau wie du und ich erscheinen lässt. Sie hat die gleichen Laster, die viele Frauen oftmals überkommen, wenn sie sich vom Leben und den Umständen ein wenig überfordert fühlen.
Was mich persönlich ein wenig störte, war vor allem ihr Name. Jedes Mal, wenn ich Marianne vor Augen hatte, konnte ich sie mir nicht so recht als Marianne vorstellen, da sie mir für diesen Namen einfach zu jung war.
Insgesamt wirken die Figuren wohldurchdacht und tragen mit ihren teils schrulligen Art zum Gelingen der Geschichte bei. Sie wirken dabei jedoch nicht total überzogen, sondern sorgen für ihre Einzigartigkeiten, dass die Handlung lebendig bleibt. Lediglich Mariannes Mutter fand ich ziemlich nervig. Irgendwie wirkte sie auf mich ein wenig zu stereotyp und oberflächlich.

Der Schreibstil der Autorin ist überwiegend abwechslungsreich und interessant, so dass man der Handlung gut folgen kann. An einzelnen Stellen hätte die Handlung jedoch meiner Meinung nach auch ein wenig gestrafft werden, da bestimmte Ansichten einzelner Figuren immer wiederkehrend gespiegelt werden, so dass man geneigt ist diese Stellen zu überlesen.
Eigentlich kann ich die Idee zwei Handlungsstränge parallel nebeneinander verlaufen ja auch ganz nett, denn wer hat sich nicht schon öfters mal die „Was wäre wenn“-Frage gestellt?! Entscheidungen beeinflussen in der Regel nicht nur unser Leben, sondern auch das von anderen. Jedoch hat es mich in diesem Roman auch ein wenig verwirrt, da mir Mariannes Entscheidungen, die sie final trifft irgendwie zu unterschiedlich erschienen, auch wenn das finale Ende ähnlich ist.

Mich haben die zwei ähnlichen Erzählstränge, die fast parallel verlaufen ein wenig irritiert. Ansonsten aber wirklich abwechslungsreich!
Dies ist für mich auf jeden Fall ein Buch über das sich jeder sein eigenes Urteil bilden sollte.

Note: 3+

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