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Bedenke, was du tust Ein Inspector-Lynley-Roman 19

Ein Inspector-Lynley-Roman (19)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48497-3

DEMNÄCHST
Erscheint: 13.03.2017

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Detective Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Doch nach einer Reihe von Alleingängen droht ihr nun die Strafversetzung. Mit Unterstützung von DI Thomas Lynley will sie daher beweisen, dass sie trotz allem eine gute Polizistin ist. Da kommt ihr ein mysteriöser Todesfall in Cambridge gerade recht: Die umstrittene Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Clares Freundin und Lektorin Rory Statham ist fest davon überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Barbara glaubt ihr, ermittelt – wieder einmal – auf eigene Faust. Als kurz darauf auch Rory Opfer eines Anschlags wird, bestätigt sich Barbaras Ahnung. Und sie und Lynley werden in ein vielschichtiges und perfides Verbrechen verwickelt ...

ELIZABETH GEORGE: DIE INSPECTOR-LYNLEY-ROMANE

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse kennzeichnen die Romane der Amerikanerin Elizabeth George. Ihre Krimis mit Inspector Lynley und seiner Assistentin Barbara Havers wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und haben inzwischen eine Gesamtauflage von 10 Millionen Exemplaren erreicht.

"Niemand mordet so erfolgreich wie Elizabeth George. Ihre Krimis sind klassische Whodunnits - und exakte Milieuskizzen der britischen Gesellschaft." Amica

Ein Inspector-Lynley-Roman

Reihenfolge nach Erscheinen der amerikanischen Originalausgaben

Doppelbände

  • 01. Gott schütze dieses Haus/Mein ist die Rache

Einzeltitel (ohne Inspector Lynley)

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elizabeth George (Autorin)

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.

Weitere Informationen unter www.elizabeth-george.de

Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: A Banquet of Consequences
Originalverlag: Dutton

Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 704 Seiten, 12,5 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-442-48497-3

ca. € 9,99 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint: 13.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Lynley and Havers are back!

Von: Annika Datum: 13.07.2016

https://bibliotaphblog.wordpress.com

Die Feministin und Autorin Clare Abbott feiert gerade große Erfolge mit ihrem jüngst erschienen Buch „Auf der Suche nach Mr Darcy“, in dem es über die Institution Ehe geht. Auf ihren Lesereisen begleiten sie die Verlagsmitarbeiterin Rory Statham und ihre dominanten Assistentin Caroline Goldacre. Barbara Havers besucht eine ihrer Lesungen und führt auch ein kurzes Gespräch mit der Autorin und ihren beiden Begleitungen. Als Clare Abbott kurz danach von ihrer Assistentin tot in ihrem Hotelzimmer gefunden wird, setzt sich Rory mit Barbara Havers in Verbindung, da sie nicht an eine natürliche Todesursache glauben kann, sie verdächtigt Clares Assistentin, die ein sehr eigenartiges Verhalten an den Tag legt, ihrer Chefin etwas angetan zu haben. Doch DS Barbara Havers steht aufgrund von Fehlentschlüssen in ihrem letzten Fall unter strenger Beobachtung ihrer Chefin Isabelle Ardery, ihrer beruflichen Karriere droht ein schnelles Ende, wenn sie sich noch einen Fehltritt erlaubt. Nichtsdestotrotz überzeugt sie ihren direkten Vorgesetzten DI Lynley davon, sich des Falles anzunehmen und bald stellt sich heraus, dass die berühmte Feministin vergiftet worden ist. Isabelle Ardery ist gegen die Ermittlungen in diesem Fall, da Clare Abbott in Dorset lebte und in Oxford starb und es somit nicht in das Arbeitsgebiet von Scotland Yard fällt. Lynley übergeht ihre Anweisungen jedoch und kurz darauf macht Havers sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Winston Nkata auf den Weg nach Dorset, um herauszufinden, wer Interesse an dem Tod der bekannten Feministin gehabt hätte. Besonders interessieren sie sich für Caroline Goldacre, da ihr Verhältnis zu Clare ungewöhnlich zu sein schien. Nach dem Suizid ihres Sohnes Will vor zwei Jahren scheint sie sehr labil, doch hatte sie einen Grund, ihrer Arbeitgeberin den Tod zu wünschen?

Eigentlich spielt die Krimihandlung in diesem Roman nur eine Nebenrolle (der Mord geschieht erst nach 200 Seiten), auch Thomas Lynleys und Barbara Havers' Privatleben wird relativ wenig Aufmerksamkeit gewidmet, was aber der Lesefreude keinen Abbruch tut. Die Autorin hat sich auch schon in einigen vorherigen Romanen nicht hauptsächlich auf das Verbrechen, sondern auf die Psychologie ihrer Charaktere konzentriert und beherrscht dies wirklich meisterhaft. Statt der Geschichte eines Mordes wird vielmehr die Geschichte der Familie Goldacre erzählt, von Caroline, ihrem zweiten Mann Alistair, ihrem Sohn Will, der Selbstmord beging, ihrem Sohn Charlie, der als Psychologe in London lebt und arbeitet und dessen Frau India, die sich vor Kurzem von ihm getrennt hat. In dieser Familie ist jeder auf seine Weise unglücklich, was aber zumeist ihren Ursprung in dem unberechenbaren Verhalten Carolines hat. Sie will alles und jeden kontrollieren und schreckt auch nicht vor Lügen zurück, um ihre Macht, die sie über die einzelnen Familienmitglieder hat, zu behalten. So versuchen ihr Mann, ihre Kinder und selbst India es ihr recht zu machen, doch Wills Suizid bringt Carolines Machtverhältnisse ins Wanken. Man könnte meinen, dass der Selbstmord die Familie zerstört, doch die Frage ist eigentlich, ob es überhaupt etwas zu zerstören gab, da die gesamte Familiengeschichte nur auf Lügen aufgebaut zu sein scheint. Die Charaktere und ihre Geschichten sind das, was diesen Roman so lesenswert macht, die Perspektivwechsel zwischen Havers, Lynley, Alistair, Charlie India und Rory unterstützen dies noch. Der Roman ist flüssig zu lesen und da dies nun schon der 19 Band mit den beiden Hauptermittlern ist, fühlt man sich gleich „zu Hause“. Auch wenn, wie schon erwähnt, der größte Teil des Romans nicht unbedingt von Lynley und Havers handelt, so ist es doch offensichtlich, dass ihre Charaktere sich innerlich und- in Havers Fall- auch äußerlich entwickeln. Diese Entwicklung ist etwas, das mir bei den drei vorangegangenen Romanen gefehlt hat, hier aber nun endlich geschieht. Besonders Barbara Havers, die schon seit dem ersten Buch der Reihe größere Veränderungen strikt abgelehnt hat, scheint langsam zu begreifen, dass sie sich selbst verändern muss, um ein erfüllteres Leben zu haben. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe, nicht nur, um die Entwicklungen der Hauptfiguren zu verfolgen, sondern auch, weil Elizabeth George mich wunderbar unterhalten kann, was sie mit diesem Buch endlich wieder bewiesen hat.

Familienschande

Von: wal.li Datum: 11.06.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Caroline Goldcares jüngerer Sohn Will, der eigentlich die Versöhnung mit seiner Freundin Lily geplant hat, begeht völlig unerwartet Selbstmord. Ein schwerer Schlag, von dem sich seine Familie kaum erholen kann. Noch drei Jahre später ist nichts verarbeitet, die Wunde immer noch offen. Auch Charlie, der Ältere der beiden Brüder, kommt nich über Wills Tod hinweg. Erst die Trennung von seiner Frau India rüttelt ihn ein wenig auf. Caroline, die ihre manipulativen Finger immer mit im Spiel hat, tut das Ihrige, um ihre Welt wieder in ein gutes Licht zu rücken. Plötzlich jedoch stirbt Carolines Arbeitgeberin, die feministische Schriftstellerin Clare Abbott, an einem Herzinfarkt. Barbara Havers hatte während einer Lesung eine kurze Begegnung mit der Autorin und als deren Lektorin sie bittet, den Todesfall genauer unter die Lupe zu nehmen, nimmt Havers die Gelegenheit wahr, einen eigenen Fall zu lösen.

Havers, die sich während des letzten Falles heftig mit ihrer Chefin überworfen hat, ist praktisch nur noch zur Bewährung in London. Sie darf sich keinen Fehler mehr erlauben, sie ist so damit beschäftigt, keine Fehler zu machen, dass ihre eigentliche Tätigkeit kaum noch stattfindet. Lynley und die Polizeisekretärin Dorothea hecken einen Plan aus, wie sie Barbara auf die Sprünge helfen wollen.

Mit einer fast 200 Seiten langen Einleitung nimmt sich Elizabeth George viel Zeit, das Feld für ihre Geschichte zu bereiten. Dabei gelingt es ihr, das sich zusammenbrauende Gewitter herbei zu schreiben, ohne etwas über die geheimen Strukturen zwischen den handelnden Personen zu verraten. Wenn man sich auf diese langsame Erweckung der Neugier einlassen kann, wird man schließlich ein spannenden Psychogramm einer gestörten Familie entdecken, das einen schaudern lässt. Ob man diesen Roman noch als Kriminal bezeichnen kann, mag fraglich sein, denn die Untersuchung der Polizei bildet eigentlich eher einen Nebenschauplatz. Dennoch fesselt dieses Geflecht an offenen und unterschwelligen Beziehungen außerordentlich. Beinahe wie ein Korken, der so langsam immer mehr unter Spannung gerät und endlich aus dem Flaschenhals gesprengt wird. Doch jede Andeutung über die Ermittlung könnte schon zu viel verraten. Deshalb sei nur und das gerne gesagt, die Autorin hat vielleicht keinen typischen Kriminalroman aber ein herausragendes Stück Spannungsliteratur geliefert. Der geneigte Leser muss für die über 700 Seiten etwas Zeit mitbringen, Zeit, die ausgesprochen gut verwendet ist.

4,5 Sterne

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