Berlin Feuerland

Der große Roman zum Berliner Schloss

(1)
Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Hannes Böhm lebt in dem Industrieviertel, das die Berliner Feuerland nennen, weil hier die Schornsteine der Industrie qualmen. Er verdient sich ein kleines Zubrot, indem er neugierigen Bürgern die Armut in den Hinterhäusern zeigt. Bei einer solchen Gelegenheit lernt er Alice kennen, die als Tochter des Kastellans im Berliner Stadtschloss wohnt. Sie ist tief beeindruckt von dem Ehrgeiz und der Fantasie von Hannes. Doch als die Märzunruhen 1848 ausbrechen, scheint es für die Gefühle, die Hannes und Alice füreinander entwickeln, keine Zukunft zu geben.

»Viel Berliner Geschichte steckt in dem gerade erschienenen Buch Berlin Feuerland. Titus Müller ist es gelungen, einen sehr unterhaltsamen, historischen Roman rund um die Märzrevolution zu schreiben.«

Jochen Kienbaum, RBB "Abendschau" (11. März 2015)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Berlin Feuerland
Originalverlag: Blessing
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41961-2
Erschienen am  14. November 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein ganz großes Buch!

Brandenburger Tor Museum

Von: Miriam Nawroth aus Berlin

24.08.2018

Einige Wochen im März 1848. Richtig, bei diesem Datum liegt Revolution in der Luft! Revolution, die aus dem unübersehbaren Ungleichgewicht zwischen Adel und Arbeiterklasse erwächst. Die industrielle Revolution hat Berlin schon lange erreicht, Borsig und Co. haben ihre Fabriken vor den Toren Berlins errichtet, jenseits des Oranienburger Tors, im “Feuerland”, wo alle Fabrikschornsteine Tag und Nacht rauchen… Im Feuerland wohnen die Ärmsten der Armen, zu Dutzenden auf engstem Raum, in dunklen, feuchten Mietskasernen und Hinterhöfen – während das Großbürgertum unter den “Linden” wandelt und sich höchstens mal zum Gruseln in die Bezirke jenseits der Stadtgrenzen verirrt. So geschieht es Alice, die als Tochter des Kastellans im Stadtschloss wohnt und mit ihren Freundinnen einen Ausflug ins Armenviertel unternimmt. Hannes Böhm führt die feinen Damen herum und weiß genau, wie man ihnen den einen oder anderen Silbergroschen abnimmt… Titus Müller kann schreiben, und wie! Wir sind nahezu leibhaftig dabei, wenn die ersten Barrikaden errichtet werden und die bedrückende Stimmung im Volke sich zuspitzt. Ein ganz großes Buch!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift Federwelt, ein Jahr später veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman, Der Kalligraph des Bischofs. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Für den Roman Nachtauge(Blessing, 2013) wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Zuletzt erschienen die Romane Berlin Feuerland und Der Tag X.

Zur AUTORENSEITE

Events

04. März 2020

Lesung mit Titus Müller

19:00 Uhr | Hof | Lesungen
Titus Müller
Die goldenen Jahre des Franz Tausend

17. März 2020

Lesung mit Titus Müller

15:00 Uhr | Broggingen | Lesungen
Titus Müller
Die goldenen Jahre des Franz Tausend

03. Apr. 2020

Lesung mit Titus Müller im Rahmen des Literaturfestivals "Erlesen"

19:00 Uhr | Hof | Lesungen
Titus Müller
Die goldenen Jahre des Franz Tausend

20. Apr. 2020

Lesung mit Titus Müller

20:00 Uhr | Wolfratshausen | Lesungen
Titus Müller
Die goldenen Jahre des Franz Tausend

Pressestimmen

"Durch die extrem verdichteten Ereignisse und die exakten Milieubeschreibungen gelingt Müller eine historische Momentaufnahme voller Leuchtkraft."

: Patric Seibel, NDR Kultur,



"Man hat das Gefühl, man ist mitten drin, und man fühlt und leidet mit allen. Ich finde, so macht Geschichte richtig Spaß."

Cathrin Brackmann, WDR 4

»Am meisten genießt man diesen historischen Roman, ... wenn die ... Stadt selbst geschildert wird. Wie es an allen Ecken und Enden gärt und brodelt ...«

Peter Zander, Berliner Morgenpost (24. April 2015)



"Die Märzrevolution, zuvor so weit entfernt, ist einem nahe gerückt."

Hella Kaiser, Der Tagesspiegel,



"Interessant und lesenswert [... ist] das Leben im Stadtschloss, inklusive politischer Intrigen und dem Wahnsinn der Mächtigen."

Zitty Berlin,