Berlin – Hauptstadt des Verbrechens

Die dunkle Seite der Goldenen Zwanziger
Ein SPIEGEL-Buch

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TaschenbuchNEU
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Die spektakulärsten Kriminalfälle aus Berlins wildesten Jahren

Von 1918 bis 1933 tobt in den Nachtclubs und auf den Straßen Berlins das Leben – und das Verbrechen: Der erste Massenmörder der Weimarer Republik treibt sein Unwesen. Ein selbsternannter »Volksbeglücker« zieht Zehntausenden ein Vermögen aus der Tasche. Und nur dank der genialen Ermittlungsmethoden eines kuchensüchtigen Kommissars werden fast 300 Mordfälle aufgeklärt. Nathalie Boegel erzählt von gewissenlosen Mördern, cleveren Betrügern und von Kriminellen, die zu Lieblingen der Berliner werden. Dabei zeigt sie, welche politischen und sozialen Konflikte die Stadt zu einer der gefährlichsten, aber wohl auch spannendsten Metropolen der 20er- und 30er-Jahre machten.

Mit vielen Originalfotos aus der Polizeihistorischen Sammlung Berlins

»Die Verbrechen der Hauptstadt – unterhaltsam eingebettet in eine bewegte Zeit.«

rbb kultur »Das_Magazin«

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: DVA, München 2018
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
mit Abb.
ISBN: 978-3-328-10522-0
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein besonderes Geschenk für Berlin- und Krimifans

Von: Stephanie Schuster

28.11.2018

Bekannte und unbekannte Kriminalfälle aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen stellt die Autorin in diesem spannenden Buch vor. Ob die Attentate auf Politiker wie den Pazifisten Walter Rathenau oder die Wettbetrügereien des Max Klante, Porträts des legendären Mordinspektors Ernst Gennat oder von „Hitlers Scharfmacher“ Joseph Goebbels. Das Buch beginnt mit den Geburtswehen der Weimarer Republik und ihren kleinen und großen Kriminalgeschichten, leitet in das wilde Berlin der goldenen Zwanziger Jahre über und endet in der Dunkelheit des Dritten Reiches, in dem Terror gegen alles und jeden vorherrschte. Das liest sich gruselig-spannend mit Parallelen zur Gegenwart und ein Hoffen auf ein „Nie wieder“. Man erfährt etwas über die Anfänge der Kriminalistik und freiheitliche Ansätze in dieser kurzlebigen Demokratie der zwanziger und dreißiger Jahre. Ausgestattet mit vielen Fotos und einem Berliner Stadtplan im Vorsatz, in dem die Fälle eingezeichnet sind, kann das Buch auch als Reiseführer beim nächsten Berlinbesuch benutzt werden. Abgerundet mit einem Literaturverzeichnis, das zum Weiterlesen verführt und einem nützlichen Register ist das Buch ein besonderes Geschenk für alle Berlin- und Krimifans.

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‚Die spektakulären, wahren Kriminalfälle aus Berlins wildesten Jahren'

Von: Travel Without Moving

15.11.2018

‚Die spektakulären, wahren Kriminalfälle aus Berlins wildesten Jahren, erzählt nach den bis heute erhalten gebliebenen Originalakten der Ermittler und mit vielen Fotos von Tätern und Tatorten - davon handelt dieses Buch.‘ (Seite 10) Als begeisterte Volker Kutscher-Leserin habe ich mich sehr auf das Buch von Nathalie Boegel gefreut, aber leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Mein allererster Eindruck vom Buch war durchaus gut, denn auf dem Vorsatz befindet sich ein alter Stadtplan von Berlin mit den im Buch erwähnten Orten und bekannten Landmarks. Da ich alte Karten liebe und man sich durch diese oft perfekt in andere Zeiten eindenken und an einen bestimmten Ort versetzen kann, war ich sehr gespannt auf die im Buch versammelten Geschichten. Einige der Kapitel haben mir auch sehr gut gefallen, z.B. zur politischen Ausgangssituation nach Ende des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution. Auch die stimmungsvollen Beschreibungen des Alltags in der Stadt, der Wohnsituation, des Nachtlebens und der Ringvereine fand ich gelungen, denn hier kann man viel über das Leben im Berlin der 1920er Jahre lernen. Alles in allem ist mir aber negativ aufgefallen, dass viele Kapitel wenig packend geschrieben wurden und dass der Erzählstil über weite Strecken hinweg eher trocken ist, obwohl die Thematik so viel Potenzial geboten hat. Vielleicht liegt das größte Problem des Buches für mich darin, dass ich etwas anderes erwartet hatte.

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Vita

Nathalie Boegel, geboren 1967, ist Fernsehjournalistin für SPIEGEL TV und veröffentlichte für SPIEGEL GESCHICHTE eine zweiteilige Fernseh-Dokumentation mit dem Thema »Sündenbabel Berlin – Metropole des Verbrechens 1918 – 1933«. Sie arbeitete als Polizeireporterin und hat als Filmautorin insgesamt 20 Dokumentationen über die Polizei in Deutschland gedreht.

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Pressestimmen

»Das Buch beleuchtet eine spannende Phase deutscher Geschichte, die viele Aspekte der Moderne begründete, die immer noch aktuell sind. Und für Zuschauer von ›Babylon Berlin‹ liefert Natalie Boegel unterhaltsame und spannende Hintergrundinformationen.«

dpa

»Das Buch leistet ebenso viel wie ein guter Krimi: Durch die Schilderung von Verbrechen macht es die Abgründe und Brüche unserer Vorgänger-Demokratie sichtbar.«

Nürnberger Zeitung

»Ein spannender Blick auf die Zwanziger Jahre.«

Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)

»Ein schillerndes Kriminal- und Sittenbild der Weimarer Zeit.«

Badische Neueste Nachrichten

»Echt gute Kriminalliteratur.«

Eschborner Stadtmagazin