Bevor ich sterbe

Roman

Taschenbuch
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Eine Geschichte über den Tod und die Liebe – glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke

Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

"Unvergesslich. Dieses Buch lässt keinen mehr los."

The New York Times

Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Before I die
Originalverlag: David Fickling Books (Transworld Publishers), London 2007
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47106-5
Erschienen am  09. November 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

BEVOR ICH STERBE-JENNY DOWNHAM

Von: vannys Testwelt

30.04.2019

Hey ihr lieben, Heute möchte ich nach langer Zeit, wieder ein Buch vorstellen, welches mir sehr gut gefällt. *WERBUNG* Durch das Blogger-Portal Random-House , durfte ich wieder ein Buch lesen und bewerten. Jenny Downhams-Bevor ich sterbe Roman ISBN: 978-3-570-30674-1 Preis: 8,95€ www.cbt-buecher.de Tessa, 16, Leukämie. Und es gibt keine Hoffnung mehr, denn nach vier Jahren hat sie den Kampf gegen den Krebs endgültig verloren. Doch bevor sie stirbt, will sie leben. Sie schreibt eine Liste an die Wand über ihrem Bett, mit den Dingen, die sie machen will, bevor sie stirbt. Mithilfe ihrer Freundin erlebt sie viel, geht tanzen, macht sich schön- doch als Adam auftaucht, wird es noch schwieriger. Darf man sich verlieben, wenn man stirbt? "Jenny Downhams-Bevor ich sterbe- Kommt mit einer Originalität und Verve daher, die den Leser noch auf den letzten Seiten mit einem atemberaubenden Gefühl von Lebendigkeit entlassen. "- THE NEW YORK TIMES Normalerweise denkt man mit 16 noch nicht viel über das Leben nach, doch Tessa ist krank, sie hat Leukämie. Sie wird bald sterben, doch bevor es so weit ist, will sie noch so viel erleben. Sie hat an ihrer Wand eine Liste mit all den dingen aufgeschrieben die sie erleben möchte und bittet ihre Freundin darum ihr zu helfen, die Punkte alle zu erfüllen. Tessa hat es akzeptiert das sie krank ist und sterben muss, jedoch ihr Vater kann und will seine Tochter nicht aufgeben und sucht nach einer Chance Tessa wieder zu genesen. Tessa will nicht mehr gegen den Krebs kämpfen, sie will viel lieber alles erleben was man sonst als Jugendliche so macht. Sie will ihr ersten Kuss haben, geliebt werden und lieben und vielleicht sogar Sex haben. Als Adam in Tessas leben kommt, erfährt dieser nicht von Tessa selber das sie eine unheilbare Krankheit hat, sondern durch ihren kleinen Bruder. Anfangs ist er damit sichtlich überfordert, doch versucht er Tessa so gut er kann, mit ihrer Liste zu unterstützen. Manche Punkte sind schwer und andere Punkte einfach zu erfüllen. Je mehr Tessa mit Adam zusammen ist desto weniger will sie mit ihrem Leben abschließen. Es ist eine wahnsinnig traurige Geschichte, in der mir mehr als einmal die Tränen gekommen sind. Die Geschichte bringt einen dazu über sein eigenes Leben mehr nach du denken und eventuell auch dazu einiges im Leben zu verändern. Tessa ist in meinen Augen ein sehr starkes Mädchen, das sich selber nicht aufgibt und aus der wenigen Zeit die sie noch hat, vieles schöne unvergessliche Momente erlebt. Das Buch ist wirklich zu empfehlen.

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Herzerwärmend und herzzerreißend.

Von: Jessica Idczak aus Hamburg

10.08.2014

Tessa weiß, dass sie sterben wird, früher als alle, die sie kennt. Nach mehrjährigem Kämpfen und einer auf eigenen Wunsch abgebrochenen, weil sehr aggressiven Therapie eröffnen ihr die Ärzte, dass keine Chance auf Heilung mehr besteht. Für Tessa ist dies Grund genug, zu resignieren und sich im Bett zu vergraben – sicher hat sie noch Wünsche und Träume, doch was soll ihr die Erfüllung derselben noch bringen, wenn ihr Leben doch sowieso bald vorbei sein und sie unter der Erde verrotten wird? Ihr Umfeld, allen voran ihr Vater, ihr kleiner Bruder und ihre beste Freundin, bemüht sich nach allen Regeln der Kunst, Tessa aus ihrem Schneckengehäuse und zurück ins Leben zu holen. Sie möchten das Mädchen davon überzeugen, dass sie trotz oder gerade wegen der nur noch wenigen ihr verbleibenden Zeit alles daran setzen sollte, eben diese Tage, Wochen und Monate zu nutzen und zu genießen. Und schließlich tut Tessa genau das. Sie erstellt eine Liste mit zehn Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben will – ganz unterschiedliche Dinge, die für jeden anderen Jugendlichen zum normalen Alltag bzw. Erwachsenwerden dazugehören. Erfahrungen, die Tessa unter anderen Umständen sowieso automatisch irgendwann gesammelt hätte, die durch ihre Krankheit jedoch nie eine Rolle spielten. Experimente, die für normale Jugendliche nichts Besonderes darstellen, die für Tessa aber vor allem die Bedeutung von Leben annehmen. Kleine Ziele, deren Erreichen in Tessa Kampfgeist und Überlebenswillen wecken und ihr so vielleicht nicht mehr Zeit verschaffen können, wohl aber ihre verbleibenden Lebensmomente bereichern. Nicht nur für sie, sondern auch für ihre Lieben. Als sie auf den Nachbarsjungen Adam aufmerksam wird, kommt schließlich ein weiterer Punkt auf die Liste: Liebe. Da Adam mit einer recht labilen Mutter ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat, geht die Annäherung sehr langsam vonstatten, scheint aber von Anfang an unausweichlich zu sein. An Weihnachten schließlich gestehen sich beide endlich ihre Gefühle füreinander ein und schaffen es zeitweilig sogar, Tessas Krankheit und ihre gezählten Tage zu verdrängen. Durch die Zeit mit Adam stellt Tessa erst fest, wie lebenswert ihr Leben noch immer sein kann, und ihre Wunschliste wächst weit über zehn Punkte hinaus. Viele der Sehnsüchte, die Adam in ihr weckt, werden nicht mehr in Erfüllung gehen können, dessen sind sich alle Beteiligten durchaus bewusst. Trotzdem tut jeder Einzelne alles in seiner Macht Stehende, um Tessas letzte Wochen möglichst erfüllt vergehen zu lassen. Bis schließlich – viel zu früh – das Unausweichliche eintritt, überschlagen sich die Ereignisse und allen ist mit jedem Tag immer mehr bewusst, dass nichts im Leben ewig hält – nicht einmal das Leben selbst. "Bevor ich sterbe" erzählt Tessas Geschichte nicht von Anfang an, aber bis zum bitteren Ende. In diesem verhältnismäßig kleinen Ausschnitt eines Lebens mit einer tödlichen Krankheit findet jedoch mehr Platz, als den Anschein haben mag. Den Leser erwarten verschiedenste Emotionen und Gefühlsausbrüche, oft unschöne, aber immer nachvollziehbare Handlungen und erstaunlich starke Charaktere – nicht nur in dem, was sie tun und wie sie sich geben, sondern auch in der ganzen Gesamtgestaltung. Jenny Downham schafft es, durch ihre Protagonistin eine Verzweiflung und einen Hunger nach Leben sprechen zu lassen, den man nur selten in unterhaltender Gegenwartsliteratur findet. Vergleichbare Bücher kommen einem während des Lesens in den Sinn und unbewusst versucht man, Vergleiche zu ziehen, um doch festzustellen, dass es nichts Vergleichbares gibt. So einzigartig wie jeder Einzelfall, jedes Einzelschicksal im richtigen Leben sind auch die Romane, die sich mit der Thematik „Krebs“ auseinandersetzen. Doch nur wenige schaffen es, beim Leser nicht nur ein bedrückendes Gefühl zu hinterlassen, sondern neben den enthaltenen Informationen auch Mut, Verantwortung und Lebensfreude zu entdecken. Was "Bevor ich sterbe" einzigartig macht, sind vor allem die vielseitigen Charaktere, die ein bunter Haufen sind, von dem man niemals erwarten würde, dass sie unter einen Hut passen könnten. Doch genau das ist Jenny Downham gelungen: Sie verbindet derart unterschiedliche Menschen zu einem Netz, das Tessa Halt und Sicherheit bietet – gegenseitige Unterstützung wird natürlich durch Tiefpunkte und kleinere Reibereien durchzogen, doch gerade das macht diesen Roman zu dem realistischen Werk, das den Leser als Gesamtkunstwerk schlichtweg überzeugt. Man verspürt gemeinsam mit Tessa den Drang, immer mehr und noch mehr erleben zu wollen, und freut sich über jeden kleinen Sieg und Fortschritt. Auf den ersten 250 Seiten kann man sogar – wie auch die Protagonisten – teilweise vergessen, um welch ernstes Thema "Bevor ich sterbe" sich dreht. Dabei fehlt jedoch nie der Tiefgang oder die Emotionalität – die Autorin schafft perfekte Balance zwischen all diesen Punkten, unterhält den Leser und gibt ihm zwischendurch auch immer wieder die Möglichkeit zum Nachdenken. Es lässt sich nur schwer einschätzen, wie der Roman auf direkt Betroffene wirken mag. Als Außenstehender hat man immer eine andere Sicht- und Herangehensweise an solche Themen, doch man kann in "Bevor ich sterbe" einen guten Eindruck dessen gewinnen, was Betroffene durchmachen – als derjenige mit der Krankheit und auch als dessen Angehörige und Freunde. Ein beeindruckendes Buch, das noch lange nachhallt und wohl im Bereich der Jugendliteratur zu den wichtigsten Titeln für diese Thematik gehört. Fazit: Dass schwere Krankheiten inzwischen bereits im Kinder- und Jugendalter ein Thema sind, wirkt sich mittlerweile ebenfalls stark auf die Literatur aus. "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham bringt die Thematik für Jugendliche nachvollziehbar, aber auch für Erwachsene ansprechend aufs Papier. Ernsthaftigkeit verbunden mit einer angenehmen Leichtigkeit trotz der thematischen Schwere und sympathische Charaktere machen dieses Buch zu einem herzerwärmenden und herzzerreißenden Roman, der sicher nicht zu den leichtesten, aber emotionalsten Lektüren gehört. Wertung: 4,5 von 5 Schwertpaaren Handlung: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung: 4,5/5

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Vita

Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Eine aufrichtig und unsentimental erzählte Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe, die zutiefst bewegt."

Bücher Aktuell

"Eine wirklich sehr bewegende Geschichte, die einem bewusst macht, wie kostbar das Leben ist."

Sabine Täger, Ronsdorfer Bücherstube, Wuppertal

"Manchmal gibt es Geschichten geschrieben von Engeln. Dies ist so eine!"

Monika Neuschwanger, Collibri Buchladen GmbH, Schweinfurt

"Eine lange Lesenacht! Ein wunderbares Buch."

Renate Paetzmann, Buchhandlung Die Eule, Hofgeismar

"Bewegend, intensiv, nah und wahr."

Christine Westermann

"Eine aufrichtig und unsentimental erzählte Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe, die zutiefst bewegt und alles Selbstverständliche in Frage stellt."

Bücher aktuell

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