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Biete Krise, suche Glück Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10094-2

NEU
Erschienen: 09.05.2017
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Wenn das Leben mal so richtig verrückt spielt

Bernard ist fünfzig geworden und rechnet mit einem ruhigen Leben bis ans Ende seiner Tage. Da passiert es: Eine Reihe von Katastrophen fegt alle Gewissheiten fort. Es beginnt mit Nathalie, Bernards Frau mit den schönen langen Haaren, die er so großartig findet, dass es ihm gereicht hätte, bloß mit ihren Haaren verheiratet zu sein. Doch plötzlich ist die Ehe in einer Krise. Dann setzt ihn sein Chef vor die Tür, und mittellos, wie er ist, muss er bei den Eltern in sein altes Kinderzimmer einziehen. Als diese auch noch versuchen, ihn mit einer Frau zu verkuppeln, die wie er Schiffbruch erlitten hat, wagt er zum ersten Mal etwas ganz Verrücktes …

Die deutsche Erstausgabe erschien 2014 unter dem Titel "Zurück auf Los".

David Foenkinos (Autor)

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. "Biete Krise, suche Glück" (2014) ist wie sein jüngster Bestseller, "Das geheime Leben des Monsieur Pick" (2017), eine wunderbar amüsante Komödie voller überraschender Wendungen.


Christian Kolb (Übersetzer)

Christian Kolb wurde 1970 geboren und studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. auch Nicolas Fargues „Die Rolle meines Lebens“. Er lebt in Berlin.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: La tête de l'emploi
Originalverlag: J'ai lu, Paris 2014

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10094-2

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 09.05.2017

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Neuanfang mit 50

Von: Märchenbuch Datum: 16.06.2017

https://maerchenbuchblog.wordpress.com/

Der Franzose Bernard ist 50 Jahre alt und steht von heute auf morgen vor einem Neuanfang!
Verlassen von seiner Ehefrau Natalie, verliert er zu allem Überdruss auch noch seinen Job als Finanzberater und landet notgedrungen und mittellos in seinem alten Kinderzimmer.
Seine Eltern sind wenig erfreut über ihren plötzlichen Mitbewohner und starten schon bald den ungeschickten Versuch ihren Sohn zu verkuppeln.
Doch Bernard ist vollkommen überfordert mit all den unerwarteten Katastrophen. Was soll er denn jetzt bloß mit seinem Leben anfangen?

Mit viel Heiterkeit und einer gekonnten Mischung aus Melancholie und Humor erzählt David Foenkinos über die Pechsträhne eines Mannes in den besten Jahren und ich muss sagen, ich habe den schrulligen Bernard sehr gerne bei seiner Selbstfindung begleitet.
Obwohl der Autor über ein ernstes Thema schreibt, schafft er es mit seinem lockeren Schreibstil und seiner blumigen Sprache, viel Leichtigkeit und Situationskomik in die Erzählung zu bringen. Beschwingt und ohne Schwermut führt uns Foenkinos durch seine Geschichte und beschreibt vor allem das Zusammenleben von Bernard und seinen konservativen Eltern sehr treffend und amüsant.
Leider war ich vom Ende des Romans etwas enttäuscht. Bernards skurriler, kleiner Nebenerwerb, über den man zum Schluss des Romans mehr erfährt, sollte wahrscheinlich seine neu erlangte Aufgeschlossenheit hervorheben, war allerdings für meinen Geschmack unpassend und etwas fehl am Platz.

Dennoch habe ich den Roman ganz gerne gelesen und kann ihn euch als kleine französische Lektüre für Zwischendurch weiterempfehlen!

Humor trifft auf Tragik

Von: vielleser18 Datum: 11.06.2017

https://www.lovelybooks.de/mitglied/vielleser18/

David Foenkinos hat es wunderbar geschafft, diese tragische Geschichte mit Humor und wunderbaren Erzählwitz zu beschreiben, ohne dass sie ins Lächerliche abrutscht. Er schafft es, diese gelungene Mischung aus Ernsthaftigkeit gepaart mit Slapstick, aus Tragik und Humor, aus Niederlagen, Überlebenswillen, Hoffnung und Neuanfang meisterhaft zu erzählen.

Bernhard steht dabei im Mittelpunkt. Aus seiner Sicht, in der Ich-Erzählperspektive, beschreibt Foenkinos die Gedanken, die Reaktionen, das Verdrängen, die Unfähigkeit. Immer mehr rutscht der Banker, der sich lange im Leben nur treiben ließ, der keinerlei Eigeninitiative zeigte, der im Berufs- und Familienleben keinerlei Biss zeigte, wie schnell es gehen kann, wie schnell man aus allem rausgekickt werden kann. Und Bernhard kann sich nicht wehren. Es ist ein langer Prozess für ihn um das zu Lernen. Aber auch ein wichtiger Prozess. Er muss lernen das Leben wieder zu geniessen, eigene Wünsche zu haben, eigene Vorstellungen vom Leben und auch das Lachen und die Freude wieder zu entdecken.
Öfters habe ich über seine Art einfach nur den Kopf geschüttelt, manchmal laut gelacht, manchmal ihn bedauert oder einfach wollte man ihn einfach nur wachrütteln...Bernhard, der als Protagonist so erstarrt wirkt, weckt Gefühle und Emotionen beim Leser. Tolles Kopfkino vom Autoren, der diese Geschichte so wunderbar lebendig erzählt. Wenn man meint, es geht nicht noch schlimmer abwärts, dann setzt er noch eine Schippe obendrauf und dennoch schafft er es auch hinterher ein zufriedenstellendes Ende zu finden.

Es ist trotz aller ernsten Themen kein düsteres Buch, im Gegenteil. Gefallen haben mir die Wortspielereien, die gut beobachteten und analysierten Begebenheiten, die Menschenkenntnis, die Situationskomiken, die bildhaften Darstellungen, die Entwicklung der Protagonisten....eben einfach alles.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte viel Vergnügen beim Lesen, auch wenn der Roman auch viel Stoff zum Nachdenken bietet.

"Biete Krise, suche Glück" ist eine Neuauflage des bereits unter dem Titel "Zurück auf los" erschienen Buches.

Fazit:

Gelungene Mischung aus Tragik und Humor, ein Roman mit ernstem Hintergrund vom Scheitern und Neuanfang - sehr gut erzählt!

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