Bis ich ihn finde

Die Geschichte einer Vatersuche

Ab 14 Jahren
(2)
Taschenbuch
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Ein existenzielles Thema, einfühlsam und packend erzählt

Für andere bedeutet der 16. Geburtstag den Mofa-Führerschein oder endlich legal Bier trinken zu dürfen — für Elena bedeutet er die langersehnte Möglichkeit, ihren Vater, den anonymen Samenspender, kennenzulernen. Dass diese Entscheidung nicht nur ihre Mütter in Unruhe versetzt, sondern auch Elenas Leben gehörig durcheinanderwirbelt, war ihr klar — und doch kommt alles anders als gedacht ...

In Deutschland gibt ca. 100.000 durch Samenspende gezeugte Kinder, aber die meisten von ihnen wissen nichts davon. Ähnlich wie adoptierte Kinder haben über 80% der aufgeklärten Spenderkinder ein Bedürfnis, ihren biologischen Vater kennenzulernen. Erst 2017 wurde im Bundestag ein eigenes Gesetz zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung verabschiedet, das Betroffenen jedoch nicht weit genug geht.

»Die Gefühlswelt der jugendlichen Protagonistin wird authentisch aufgefangen und schlüssig widergegeben. […] Bis ich ihn finde: eine feine Lektüre, die eine Portion Spannung und Liebe enthält.“«


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31300-8
Erschienen am  09. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Empfehelenswerte Lektüre!

Von: Michaela

29.05.2020

In "Bis ich ihn finde" geht es um die 16-jährige Elena, die nach einer Gartenparty einen Denkanstoß bekommt. Immer hatte Elena zwei Mütter, die letztendlich sogar geheiratet haben, aber immer fehlte die Vaterrolle in ihrer Familie. Ihren Vater, auch genannt als ihren Samenspender möchte sie nun kennenlernen. Gemeinsam mit einem Freund namens Rouven macht sich Elena auf die Suche nach ihrem Samenspender. Die Suche geht über das Internet bis zu einem Anwalt. Das Buch beinhaltet ein sehr wichtiges Thema, dass anhand von Elenas Geschichte echt gut umgesetzt wurde. Die Charaktere waren mir von Anfang an symphatisch. Der Schreibstil war angenehm, locker und leicht zu lesen. Vorallem für jüngere Leser würde ich diese leichte Lektüre empfehlen, da auch die Hintergrundthemen wie z.B. Samenspende und Regenbogenfamilien in dem Buch realistisch dargestellt werden. Ein Buch mit wichtigen Themen, sehr zu empfehlen!

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Elena und ihre Mütter!

Von: Leseratte Austria

21.03.2020

„Bis ich ihn finde – Die Geschichte einer Vatersuche“ geschrieben von Christine Feher im cbt Verlag erschienen. Mit 317 Seiten. Elena feiert ihren 16. Geburtstag und gleichzeitig heiratet ihre Mutter ihre Partnerin Manuela. Bei der schönen ungezwungenen Gartenparty tauchen zwei unbekannte Jungs auf und unterhalten sich mit Elena und ihrer besten Freundin. Der eine Junge mit seiner „Löwenmähne“ gefällt Elena, aber er hat etwas sehr Machohaftes an sich, dass nicht so gut rüber kommt. Der Junge heißt Rouven und stößt sich am Thema, dass Elena zwei Mütter aber keinen Vater hat. Das ist der Anstoß den Elena zum Überlegen bringt. Sie will ihren Samenspender-Vater suchen und finden, denn schon lange fehlt etwas wie eben die Vaterfigur die die anderen „normalen Familien“ haben. Elena lässt sich auf Rouven ein, obwohl er immer wieder jähzornige Momente hat. Er interessiert sich auch nicht für die Fragen die Elena zu ihrer Vatersuche hat. Er hat selbst so viele Probleme mit seinem Stiefvater und seinem Drang nach Freiheit. Elena spricht ihre beiden Mütter darauf an und will mit dem Erzählten im Internet weiterforschen. Sie schreibt sogar an die Kinderwunschklinik die ihr später die Information zuschickt, dass der Name des möglichen Samenspenders bei einem Anwalt hinterlegt sei. Nun beginnt die Suche wirklich. Wird Elena mit dem Namen des Spenders etwas anfangen können, den lt Internet gibt es viele mit demselben Namen? Werden die angeschriebenen Möglichen Väter ihr Antworten? Wo wird dieser Mann wohnen? Was macht er Beruflich oder hat er noch mehr Kinder? Hat Elena vielleicht noch Geschwister? Wie geht es mit Rouven und seiner Inneren Wut weiter? Verstehen Elenas Mütter ihre Suche und Unterstützen sie diese? Meine Meinung: Ein super tolles Buch! Als erstes habe ich befürchtet, da schon bei dem ersten Drittel der Name des Vaters vorkommt, könnte es fad weitergehen! Aber NEIN, es wurde spannender je weiter ich gelesen habe. Es kommen mehrere Überraschende Wendungen vor, die ich nicht ahnen konnte. Somit bin ich voll begeistert von der Geschichte und hatte wirklich Spaß beim Lesen. Elena erlebt manche Achterbahn und stellt aber auch fest, dass sie wirklich schon immer eine tolle Familie hat. Auch das Internet hat ihr weitergeholfen und sie durfte viele neue Menschen kennen lernen. Ein süßes Cover mit dem fehlenden Puzzleteil! 5 von 5 Sternen

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Vita

Christine Fehér wurde 1965 in Berlin geboren. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin schreibt sie seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht. Für ihr Jugendbuch »Dann mach ich eben Schluss« wurde sie 2014 mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.

www.christinefeher.de

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Pressestimmen

»Ein super tolles Buch!«