Bittere Wunden

Thriller

(7)
Taschenbuch
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Das Geheimnis um Will Trents Vergangenheit wird endlich gelüftet

Als eine Studentin spurlos verschwindet und Will Trent den Fall übernehmen will, wird ihm dieser mit unerwarteter Heftigkeit entzogen. Amanda Wagner, seine undurchschaubare Vorgesetzte, will ihn mit aller Macht davon abhalten, nach der Vermissten zu fahnden. Aber warum? Erst als sich die beiden in einem verlassenen Waisenheim gegenüberstehen, entspinnt sich eine Geschichte, die nicht nur das lang gehütete Geheimnis um Will Trents Vergangenheit endlich aufdeckt, sondern auch ein grausames Netz aus Verrat, Korruption und bitterem Hass entlarvt.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr
Originaltitel: Criminal
Originalverlag: Delacorte, New York 2012
Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0228-8
Erschienen am  18. April 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eher ein schwacher Slaughter, aber wie gewohnt guter, flüssiger und authentischer Schreibstil

Von: Blogbücherei

10.03.2017

Das Cover ist schlicht und einfach gehalten und das trifft leider auch auf den Inhalt des Buches zu. Für mich war es diesmal kein gewohnter Thriller auf hohem Niveau von Karin Slaughter. Die Idee, dass die Leser mehr Informationen zur Vergangenheit von Will Trent erhalten ist eigentlich gut, aber durch die verschiedenen Zeitebenen im Buch geriet ich eher durcheinander und musste nicht nur einmal zurück blättern, um nach einer Lesepause wieder einzusteigen. Die Handlungen wirken eher zäh und mir fehlt der erkennbare rote Faden in diesem Buch. Zwar war ich auch an einigen Stellen überrascht, wenn Verbindungen von einzelnen Personen aufgedeckt wurden, aber alles in allem leider diesmal nicht die Slaughter, die ich durch ihre anderen Bücher gewohnt bin. Positiv ist mir natürlich die Beziehung zwischen Will und Sara aufgefallen und ich bin gespannt, wie sich diese in den weiteren Büchern fortsetzen wird. Auf jeden Fall hat Slaughter es gut geschafft ihre Grant-County-Serie und Georgia-Serie zu vereinen. Fazit Eher ein schwacher Slaughter, aber wie gewohnt guter, flüssiger und authentischer Schreibstil. Außerdem wer Reihen vollständig lesen muss/möchte, der wird diesen einen Thriller im Hinblick auf ihre anderen Werke schnell verziehen haben.

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Hochspannung -das beste Buch aus der Feder von Slaughter

Von: -Leselust-

16.09.2016

Zum Buch: Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Atlanta, August 1974. Auf dem Straßenstrich stehen Kitty, Lucy, Jane und Mary; ihr schwarzer Zuhälter Juice führt die Mädchen mit brutaler Gewalt. Dann ist eines der Mädchen tod, zerschmettert liegt sie im Innenhof eines Wohnbunkers in den Slums von Atlanta. Juice ein willkommener Täter. Die Polizeiarbeit wird schlampig und oberflächig gemacht, es ist ja “nur eine Nutte”, die da wohl Selbstmord begangen hat. Amanda Wagner und Evelyn Mitchell, zwei weibliche Polizistinnen in Zivil, kämpfen gegen Sexismus und Korruption im Dezernat. Sie finden Spuren, die eindeutig auf Mord hinweisen und fangen an auf eigener Faust zu ermitteln. Fazit: es sind noch mehr junge Mädchen spurlos verschwunden und alle kannten sich. Es ist schwer in dieser Zeit eine Frau zu sein, die nicht am Herd steht, auch die Dienstmarke verschafft den Ermittlerinnen keinen Respekt in der Männerdomaine. Atlanta, Gegenwart. Ein Frauenmörder wird aus der Haft entlassen und zeitgleich verschwindet eine junge, blonde Studentin spurlos. Amanda Wagner übernimmt persönlich die Ermittlungen, doch Will Trent darf nicht mitermitteln, er wird aus nichtigen Gründen strafversetzt -an den Flughafen von Atlanta. Gerade das weckt natürlich seine Neugier an diesem Fall. In einem leerstehenden Waisenhaus begegnen Trent und seine Freundin Dr. Sara Linton plötzlich Amanda Wagner. Was gibt es in diesem Kinderheim zu finden, das Amanda Wagner persönlich hier einsteigt? Bald wird klar, das der aktuelle Fall mit dem Fall von 1974 zusammen hängt. Die beiden jungen Ermittlerinnen riskierten 1974 ihren Job und ihr Leben um zu ermitteln, was den drogensüchtigen Mädchen geschehen ist. Also fängt Will an auf eigene Faust zu ermitteln und eine ungebändigte, kalte Wut bringt ihn dabei an seine seelischen und körperlichen Grenzen. Wird er durch seine Vergangenheit die Gegenwart zerstören? Meine Meinung: Zuerst sollte ich sagen, dass ich ein großer Karin Slaughter Fan bin und beide Krimireihen - die um Dr. Sara Linton und ihrem Exmann Jeffrey Tolliver und auch die um Will Trent und Faith Mitchell- verschlungen habe. Und dann der Clou, beide Reihen miteinander zu verbinden – genial! “Bittere Wunden” hat mich von Anfang an gefesselt und zum Ende hin nicht mehr los gelassen. Die Autorin führt uns auf zwei Zeitebenen durch das Buch, die aber gut gekennzeichnet sind. Endlich erfahren wir mehr über das seltsame Verhältnis von Amanda Wagner zu Will Trent. Dieses Buch enthüllt die Vorgeschichte von Trent und erzählt uns wie es zu seiner Abhängigkeit von seiner Ehefrau Angie Polaski gekommen ist. Aber auch die kalte und berechnende Amanda Wagner wird uns in diesem Buch näher gebracht. Überhaupt gibt das Buch den persönlichen Geschichten der Protagonisten viel Raum. Ich persönlich finde das sehr gut, für mich lebt ein Krimi nicht nur vom Fall an sich, sondern ich möchte auch etwas über die Ermittler erfahren. Und in diesem Band wird endlich meine Neugierde befriedigt. Das Buch hat mich aber auch wütend gemacht. Ist es wirklich erst so kurze Zeit her, dass wir Frauen nicht mehr unter der Vormundschaft unserer Männer stehen? Und Alkohol im Dienst, verbunden mit Rassendiskreminierung und Sexismus – eine gefährliche Mischung. Um so mehr verstehe ich jetzt Amanda Wagner, die sich als Frau unter diesen Bedingungen an die Spitze des Georgia Bureau of Investigation (GBI) hoch gearbeitet hat. Mein Fazit: Absolut lesenswert und ein Muss für Karin Slaughter Fans.

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Vita

Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 37 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft worden.

Zur AUTORENSEITE

Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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