Blauer Montag

Thriller - Ein Fall für Frieda Klein Bd.1

Taschenbuch
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Als der 5-jährige Matthew verschwindet, geht ein Aufschrei durch London. In den Zeitungen erscheint sein Bild – und die Psychotherapeutin Frieda Klein kann es nicht fassen: Matthew gleicht bis ins Detail dem Wunschkind eines verzweifelten kinderlosen Patienten von ihr. Ist dieser Mann ein brutaler Psychopath? Warum hat sie das als Therapeutin nicht schon vorher bemerkt? Zusammen mit Inspector Karlsson stößt Frieda auf Parallelen zum Verschwinden eines Mädchens vor mehr als zwanzig Jahren. Sie kommt dem Entführer immer näher. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit …

»Unser Schreiben handelt von unseren eigenen Ängsten, Obsessionen und Sehnsüchten. Wenn das Buch dann da ist, stellen wir fest, dass wir unsere Ängste, Obsessionen und Sehnsüchte mit vielen Lesern teilen.«

Nicci French

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller
Originaltitel: Blue Monday
Originalverlag: Michael Joseph (Penguin Group), London 2011
Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10245-8
Erschienen am  09. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin

Leserstimmen

Guter, spannender, realistisch Thriller

Von: Anica (Medienwelten)

17.11.2018

Die Tatsache, dass es sich bei der Hauptperson nicht um einen Kommissar, sondern eine Psychotherapeutin handelt, hat meine Aufmerksamkeit geweckt – und generell versprach der Klappentext eine interessante, spannende Geschichte. Erfreulicherweise war das Buch auch wirklich so gut – Frieda Klein ist eine sehr interessante Person und auch die anderen Charaktere sind keine Stereotypen, sondern alles multidimensionale, spannende Personen. Den Schreibstil fand ich sehr interessant – man hat hier immer wieder kleine Zeitsprünge bzw. bekommt einfach nicht jeden Tag und jeden Gedanken der Hauptperson mit, was ich hier aber sehr gelungen fand, da es die Spannung erhöht und man dennoch sonst einiges über die Personen erfährt und somit doch mitten in der Geschichte ist. Eine Ermittlung aus der Sicht und mit den Handlungsmöglichkeiten einer Psychotherapeutin zu lesen, war mal was anderes – und sehr gut gemacht, das meiste wirkte sehr realistisch und gut recherchiert. Leider nicht immer – denn manches kommt nicht so ganz hin – das Buch spielt nach allem, was ich weiß, in unserer realen Welt, aber ein paar Dinge bezogen auf was eine Psychotherapeutin weiß und was sie nicht weiß, waren einfach nicht korrekt. Ich studiere Medienkommunikation und habe bereits in der Psychologie-Grundlagen Vorlesung im ersten Semester etwas gelernt, wovon Frieda hier noch nie gehört zu haben scheint und worauf die weitere Handlung basiert… und damit verbunden gab es dann auch eine wesentliche Sache, die nie erklärt wurde und einfach ein wenig ins Reich der Fantasie abrutscht. Für alle, die das Buch schon gelesen haben, hier, was ich meine in weißer Schrift, weil Spoiler – einfach markieren, um es zu sehen: Alan fühlt dieses Verlangen, ein Kind zu haben, hat es früher schon gespürt und dann war es mit dem Verschwinden von Joanna plötzlich weg, und jetzt mit Matthew ist es wieder da – das ergibt doch keinen Sinn, wenn er ja nun gar nicht der Entführer ist. Warum sollte der Wunsch nach einem Kind plötzlich verschwinden? Das impliziert ja, dass die beiden Brüder mental verlinkt sind, und das ist eben Teil des Fantasiereichs. Und das Frieda nichts über Zwillingsstudien wissen soll, ist komplett abwegig – das war das, was ich im 1. Semester bereits gelernt habe und es ist einfach ein so essentieller Teil der psychologischen Forschung, da kommt man nicht drum herum. Aber abgesehen davon hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Es blieb die ganze Zeit spannend und erschien mir auch (bis auf obiges) sehr realistisch. Nur ein kleinen Beschwerde-Punkt habe ich noch: Ganz am Ende gab es nochmal einen Twist, der mir ganz und gar nicht gefallen hat… aber ich muss trotzdem sagen, dass er nicht schlecht geschrieben ist und in die Geschichte passt, nur… naja, ich hätte ihn lieber nicht gehabt. :D Das Buch ist übrigens der Auftakt einer Reihe mit Frieda Klein im Mittelpunkt – ich denke, den nächsten Band werde ich auch lesen. Fazit: Ein guter, spannender, realistisch Thriller, der mit einer Therapeutin als Hauptperson etwas Neues bringt und sehr interessant Charaktere hat – nur nicht realitätsgetreu in ein, zwei Psychologie-Punkten.

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Richtig spannend

Von: MaInBo

12.10.2018

Zunächst tat ich mich ein bisschen schwer, weil die Schriftart ziemlich klein war und ich befürchtet hatte, dass es ein unglaublicher trockener Krimi wird. Gott sei Dank wurde ich eines besseren belehrt. Nicci French hat hier einen tollen Roman geschaffen. Ich denke dass es einigen schwer fallen könnte sich mit der Hauptfigur anzufreunden, da Frieda klein nicht unbedingt als sympatisch zu beschreiben ist. Sie hat halt ihre Prinzipien. Nicht jedem gefällt das. Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, wie man die einzelnen Personen einschätzen sollte. Man versucht ja dann selber Detektiv zu spielen =). Je weiter man ins Buch eintauchte, desto klarer wurden die roten Bänder, die alle miteinander verbinden, aber man schreckt auch manchmal ein wenig zurück, weil man einen so tiefen Blick in die Psyche der Menschen erhält. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch beim Randomhouse-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ich kann jedem Fan von Psycho-Thrillern und Krimis dieses Buch nur empfehlen und ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil von der Frieda-Klein-Reihe weiter geht.

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Vita

Nicci French – hinter diesem Namen verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit Jahren sorgen sie mit ihren Psychothrillern international für Furore und verkauften weltweit über 8 Mio. Exemplare. Die beiden leben in Südengland. »Blauer Montag« ist der erste Band der erfolgreichen 8-teiligen Krimireihe.

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Zitate

»Endlich: Ein guter psychologischer Kriminalroman – kenntnisreich, sachlich kompetent und angemessen auf dem schwierigen Gebiet extremer seelischer Verwerfungen. Intelligenter Plot, psychologisch plausibel.«

DIE ZEIT, Tobias Gohlis

»Meisterlich.«

NDR

»Nicci French schreibt brillante Psychothriller, die unter die Haut gehen.«

Cosmopolitan

»Starautoren melden sich zurück: Auch diesmal gelingt dem Autoren-Ehepaar eine überraschende Story mit Tiefgang.«

Für Sie

»Am Ende gelingt es Nicci French erneut, einen so unerwarteten Haken zu schlagen, dass dem Leser der Atem stockt. Das ist meisterlich.«

NDR Kultur

»In Nicci Frenchs feinsinnigem Psychothriller sind es die wechselseitigen Beziehungen ihrer Figuren, deren ›dunkle Seiten‹, die den Reiz der Geschichte ausmachen.«

Krimi-couch.de (01. Februar 2012)

»Nicci French – das ist einfach immer wieder eine Garantie für spannende Unterhaltung.«

hr4 (22. Februar 2012)

»Das Buch ist reißerisch, auf die feinste Art. Es hat Tempo ... und Frieda Klein ist kein Plotpüppchen mit aufgeklebter Berufsbezeichnung, sondern eine interessante Figur.«

Stuttgarter Zeitung (02. März 2012)

»Mit der Psychotherapeutin Frieda Klein präsentiert Nicci French eine aufregende, neue Heldin – und setzt ihre Tradition starker Frauenfiguren fort.«

Sonntagszeitung (CH) (19. Februar 2012)

»›Blauer Montag‹ ist nicht nur hochspannend, sondern vermittelt auch interessante Einblicke hinter die Kulissen der Psychotherapie.«

DRS 1 »BuchZeichen« (CH) (07. August 2012)