Blinder Feind

Thriller

Taschenbuch
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Am Anfang steht der Tod

Noch vor wenigen Stunden ahnte die New Yorker Büroangestellte Gabriela McKenzie nicht, dass ihr Leben bald einem Alptraum gleichen würde. Doch jetzt ist ihr Chef verschwunden, und ein skrupelloser Gangster verlangt von ihr eine halbe Million Dollar und die Herausgabe der mysteriösen »Oktoberliste« – sonst stirbt ihre kleine Tochter. Helfen kann Gabriela nur der attraktive Daniel Reardon, der Erfahrung mit Entführungsfällen hat. Kurze Zeit später befinden sich die beiden auf der Flucht – und niemand weiß, wer am Ende mit dem Leben davonkommen wird …

"Pflichtlektüre für Spannungsjunkies!"

Kölner Illustrierte, Februar 2015

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: The October List
Originalverlag: Grand Central, New York 2013
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 36 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-38407-5
Erschienen am  19. Januar 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Extrem vorhersehbar und leider gar nicht spannend.

Von: Sofia Ma

20.07.2017

Also erstmal: Ich haSSE Motten. Bah. So ekelig. Dementsprechend finde ich natürlich auch das Cover ekelig. Abgesehen davon, dass ich mir das Buch deshalb dann niemals so ins Regal stellen würde, dass ich mir das ansehen muss, finde ich das dann doch ganz gut gelungen für einen Thriller, auch weil es zum Inhalt passt. Der Titel ist meiner Meinung nach hingegen etwas unglücklich gewählt, aber dazu später. Die Kapitel sind alle mittellang bis lang. Müsste ich das Buch in sechs Worten zusammenfassen, dann wären das wohl diese hier: Ein Thriller, der gar keiner ist. Punkt aus Ende, mehr kann man da eigentlich nicht zu sagen. Auf den knapp 500 Seiten sucht man die ganze Zeit vergeblich nach etwas Spannung, die Charaktere sind flach, genau wie der Plot, der dazu noch extrem vorhersehbar ist. Alles das, was ich in einem Thriller nicht zu finden hoffe, habe ich hier gefunden. Die Spannung liegt wirklich bei Null, auch wenn wenige vereinzelte Szenen nicht ganz so langweilig sind wie der ganze Rest, konnte mich das Buch kein bisschen fesseln. Am meisten hat mich dabei gestört, dass der Autor mehr Wert auf Ekelfaktor legt, als auf ein bisschen Qualität und tatsächlichen Inhalt. Dadurch wird der Plot, wie gesagt, sehr flach und noch dazu vorhersehbar. Gegen ein bisschen Schocker oder Ekel hab ich ja nichts, aber nach zwei/drei Malen wird es einfach nur langweilig, und es bleibt einem nichts anderes übrig, als bis zum Anschlag mit den Augen zu rollen. Ganz viel zur Vorhersehbarkeit trägt der Titel bei. Selbst wenn er relativ "interessant" klingt, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, verrät er bereits nach den ersten paar Seiten nahezu den kompletten Inhalt. Ist also etwas unglücklich gewählt. Aber nicht nur inhaltlich ist das Buch eines der vorhersehbarsten, die ich jemals gelesen habe. Auch die Charaktere sind sehr oberflächlich gehalten, man spürt nicht unbedingt das Verlangen, die besser kennenzulernen, da man sich auch nicht so richtig in sie hineinversetzen kann. Die ganze Geschichte ist also (und zwar nicht nur wegen des Titels!) extrem vorhersehbar: man weiß immer, was als nächstes passiert oder womit man rechnen muss, und auch die Charaktere bleiben nie wirklich mysteriös (sind sie nie). Dadurch bleibt der Täter überhaupt nicht lang ein Geheimnis und das Ende ist bereits nach einigen Seiten klar. Das Buch kann man also getrost wieder weglegen, ohne groß etwas zu verpassen, wenn man einmal den Fehler gemacht hat, es anzufangen. 1/5 Lesehasen.

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Interessante Umsetzung

Von: Buecher Loewe

16.11.2015

Eigentlich bin ich wirklich ein großer Fan von Jeffery Deaver und so habe ich mich natürlich auch sehr auf diesen Titel gefreut, aber so richtig warm werden…das hat gedauert… Wie fange ich am besten damit an, meine Eindrücke zu diesem Buch zu verfassen, gar nicht so leicht diesmal 😉 Eigentlich hat der Autor hier eine geniale Idee gehabt. Er erzählt uns die Geschichte rückwärts. Wir fangen also als Leser mit dem Kapitel 36 an und arbeiten uns dann langsam zurück. Vielleicht mal ein frischer, anderer Ansatz, aber für mich verwirrend. Ich gebe zu, das ich wirklich lange brauchte um überhaupt in die Geschichte einzutauchen. In meinen Augen ist sie diesmal so gar nicht Jeffery Deaver typisch. Eigentlich ja eine tolle Sache, wenn ein Autor immer wieder neu und erfrischend anders rüber kommt, aber ich für mich hatte eben einfach einen typischen Roman aus seiner Feder erwartet. Das könnte dann auch der Grund meines Missfallens gewesen sein. Nachdem ich mich dann etwas eingearbeitet hatte und auch das eine oder andere mal einfach zurückgeblättert habe um da doch noch mal was nachzulesen bin ich dann aber doch irgendwann drin gewesen 😉 Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich dann doch über das Buch gefreut. Der Schreibstil an sich ist schon ok, leichtgängig, flüssig und gut lesbar. Auch die Protagonisten sind gewohnt gut abgestimmt. Mein Gedanke am Anfang war nur, kann ein Buch dessen Ende ich kenne überhaupt genug Spannung aufbauen? Ich kann euch beruhigen, es geht :-) Lasst euch darauf ein und lest “rückwärts” die Geschichte von Gabriela McKenzie. Übrigens gibt es auch ein Hörbuch zu diesem Roman, aber ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen das ich damit klar kommen würde, für mich war das blättern und nachlesen in diesem Fall immer wieder erforderlich und wichtig. Hat vielleicht jemand das Hörbuch gehört und mag mir seine Erfahrung damit mitteilen?

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Vita

Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht.

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Zitate

"[S]pannende Lektüre."

HALLO München (28. Januar 2015)

"[S]ehr spannende Geschichte"

Com-on-online.de (25. März 2015)

"Für Spannungs-Junkies."

Nürtinger Zeitung (19. Juni 2015)