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Blood and Chocolate Roman

Ab 14 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-52671-6

Erschienen: 11.02.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Bella und Edward sind nichts gegen: VIVIAN und AIDEN!

Nur bei Mondschein fühlt sich die 16-jährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch seit dem Tod ihres Vaters ist das Rudel ohne Anführer und fünf junge Männer, rau und unberechenbar, kämpfen um ihr Herz. Als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen …

Annette Curtis Klause (Autorin)

Annette Curtis Klause wurde in Bristol, England, geboren und kam als Teenager in die USA. Mit fünfzehn Jahren schrieb sie Vampir-Gedichte, die sie dann auch zu ihrem ersten Roman inspirierten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Hyattsville, Maryland, und leitet als Bibliothekarin die Kinderbuchabteilung der Aspen Hill Community Library in Montgomery County.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Ute Brammertz
Originaltitel: Blood and Chocolate
Originalverlag: Delacorte Press

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-52671-6

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 11.02.2013

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Definitiv mal etwas anderes als der übliche Kitsch

Von: Denises Lesewelt Datum: 29.09.2015

denises-lesewelt.blogspot.de

Handlung:
Vivian ist eine Gestaltwandlerin, sie kann sich in einen Wolf verwandeln. Sie ist damit nicht allein und lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem Rudel. Ihr Vater ist gestorben, weshalb das Rudel derzeit ohne Führer ist. Vivian aber mehr als alle anderen.
Eigentlich bleiben die Wölfe unter sich, aber ein junger Dichter an ihrer Schule weckt ihre Aufmerksamkeit und sie will ihn für sich. Eine betörende Schönheit wie Vivian hat damit keine Probleme, aber hat der Mensch, der behauptet sie zu lieben auch keine Probleme mit Vivians Wolfgestalt? Sie wagt sich ins Unbekannte und ist dabei alles zu verlieren.

Gestaltung:
Das Cover ist dunkel und recht schlicht. Ich mag es nicht wirklich wenn man das Mädchen so genau sehen kann, weil man hat dann direkt ein Bild im Kopf, wie der Charakter auszusehen hat. Und da das Cover außer das Mädchen nichts weiter zu bieten hat, bin ich nicht wirklich ein Fan davon.
Im Buch selbst gab es besondere Seiten, die das Buch unterteilt haben und die mit schattenhaftem Geäst beschmückt waren (kahle Bäume).

Meine Meinung:
Ich fand das Buch von Anfang an spannend. Es beginnt mit einem Flashback in Vivians Vergangenheit, so weiß der Leser direkt bescheid wieso sie da ist wo sie ist. Das Fantasy-Feeling kommt hier gar nicht richtig auf. Sie können sich zwar in Wölfe verwandeln, aber es kommt so normal rüber, dass es selbst für den Leser eine Selbstverständlichkeit ist.
Unterstrichen wird es noch dadurch, dass die Wesenszüge von Vivian und dem Rest des Rudels oft ziemlich animalisch. Anfangs kam ich mit Vivians harscher und beinahe selbstverliebter Art überhaupt nicht zurecht, wobei sich meine Meinung darüber im Laufe des Romans ins Positive verändert hat.

Das Buch ließ sich unheimlich gut lesen und die Autorin konnte mich wirklich überraschen. Natürlich werde ich nicht verraten was mich da so überrascht hat. Nur, dass ich ein anderes Happy Ending erwartet habe, als uns vorgelegt wurde.

Hier hat jeder Charakter deutliche Stärken und Schwächen. Mal kann der Leser mehr Sympathie für die Halbwölfe aufbringen und dann wechselt es ganz plötzlich, dass man die dann plötzlich für barbarisch hält.
Es werden eine größere Menge an Figuren vorgestellt, wobei nicht alle eine größere oder tragende Rolle haben. Für besonders wichtig erachte ich die Werwölfe Vivian und Gabriel, ein starker ruhiger aber auch aufdringlicher Wolf, und den Menschenjungen Aiden.
Während die Halbwölfe mit ihrer Art alle total unterschiedlich sind, so gibt es bei den Menschen wenig Varietät, am Ende reagieren sie doch alle gleich.

Fazit:
Im Großen und Ganzen kann ich die Menschen hier überhaupt nicht ausstehen, ein Fantasy-Roman, der das wahre, unsichere und grausame Gesicht der Menschen zeigt. Aber das instinktive Wesen der Wölfe nicht außen vor lässt.
Definitiv mal etwas anderes als der übliche Kitsch.
Ein Buch, dass den Leser von Anfang bis Ende bei der Stange hält.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Wölfe in Not

Von: Henrike @ WatchedStuff Datum: 25.05.2015

watchedstuff.wordpress.com

Ein Wolfsrudel, das in Schwierigkeiten gerät - wie seltsam! Ein Gestaltwandlermädchen (scheinbar das einzige im Rudel und damit eigentlich den "eigenen" Kerlen vorbehalten) bricht aus den traditionellen Kreisen aus und verguckt sich in einen Menschen - wie einzigartig! Der Kerl seiner Mutter scheint ein Auge auf das Mädchen geworfen zu haben, sie verabscheut ihn (am Anfang) - wie unvorhersehbar! Und am Ende kommt doch alles ganz, ganz anders als die Autorin angedeutet hat - aber jeder Leser, der zwischen den Zeilen lesen kann, weiß ab etwa dem dritten Kapitel, wie das alles ausgeht. Eigentlich ist das ziemlich schade. Denn die Idee ist nicht schlecht, der Schreibstil ist auch recht angenehm, aber es ist einfach alles sehr durchschaubar und schwach gestaltet. Und nebenbei scheint jeder was mit jedem zu haben, auch Tabus wie "Nie mit der Mutter meines Freundes ins Bett gehen!" werden gebrochen. Das ist so schräg, dass dem eigentlichen Drama die Schärfe genommen wird.

Ich hatte schon länger vor, dieses Buch zu lesen und durch das Random House-Bloggerportal habe ich nun endlich die Gelegenheit dazu gehabt. Aber leider wurden meine Erwartungen enttäuscht und im Nachhinein wäre es wahrscheinlich besser gewesen, ich hätte es bei der Illusion belassen, die ich von dem Buch hatte.

Fazit

Nette Idee, aber sehr schwache Umsetzung.

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