VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Bretonische Verhältnisse

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47927-6

Erschienen:  19.08.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Hochsaison in der Bretagne: Im malerischen Künstlerdorf Pont Aven wird an einem heißen Julimorgen der hochbetagte Besitzer des berühmtesten Hotels am Platz brutal erstochen aufgefunden. Kommissar Dupin, eingefleischter Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt, übernimmt den Fall und stößt in der bretonischen Sommeridylle auf ungeahnte Abgründe ...

Jean-Luc Bannalec (Autor)

Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Im März 2012 erschien "Bretonische Verhältnisse", der erste Fall für Kommissar Dupin. Das Buch wird derzeit in mehrere europäische Sprachen übersetzt.

Originaltitel: Bretonische Verhältnisse
Originalverlag: Kiepenheuer & Witsch

Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47927-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  19.08.2013

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Eine Liebeserklärung an die Bretagne

Von: Alexandra Graßler Datum: 06.10.2018

www.wissensagentur.net

Das Buch liest sich so nebenbei weg. Was mir daran besonders gut gefallen ist, ist die wunderbare Beschreibung der Gegend. Die Bretagne ist wohl eine ganz eigene Landschaft mit ganz eigenen Menschen. All die Besonderheiten werden in die Handlung eingewoben.

Der Kommissar ist angenehm unaufgeregt und die Story an sich um den Mordfall, der einen zweiten nach sich zieht, ist interessant zu lesen. Der alteingesessene Hotelier wird in seinem Hotel ermordet. Er war ein großer Kunstliebhaber und hat eine lange Tradition als Mäzen fortgeführt.

Im Laufe der Geschichte passiert ein zweiter Mord. Eine Professorin wird als Expertin hinzugezogen und viele Espressi spielen ebenfalls eine wichtige Rolle :) Für eine Mordgeschichte ist das Buch sehr unblutig und die Story entwickelt sich eher als Roman, der genug Platz hat um Menschentypen zu beschreiben und ganz nebenbei eine wahre Liebeserklärung an die Bretagne macht.

trotz schauriger Ereignisse Urlaubstimmung

Von: Detlef Knut Datum: 11.04.2017

dk-literatur.blogspot.de/

Ein Kriminalroman, der trotz seiner schaurigen Ereignisse für Urlaubstimmung sorgt. Schuld daran ist der Landstrich, in dem die Handlung eingebettet ist: die Bretagne, der westlichste Zipfel Frankreichs an der Atlantikküste.

Doch worum geht es? In einem malerischen Küstendorf, was wörtlich zu nehmen ist, wird der hochbetagte Hotelbesitzer eines der renommierten Hotels in der Gegend tot aufgefunden. Kommissar Dupin und seine beiden Assistenten Riwal und Kadeg ermitteln. Sie treffen in dem Örtchen auf eine Mauer aus Schweigen. Angestellte, Freunde und Verwandte des Toten wollen nichts mitbekommen haben, weder am Tattag, noch von irgend einem Streit mit irgendwelchen Leuten. Die Kriminalgeschichte ist spannend und nachvollziehbar. Die Figuren, die der Autor geschaffen hat, sind interessant. Dupin kommt als Protagonist natürlich eine besondere Rolle zu. Er war viele Jahre Polizist in Paris, hat dort offenbar den Mund zu oft aufgemacht, ist einigen Leuten auf die Füße getreten und wurde deshalb in die Bretagne versetzt. Er nennt es "zwangsversetzt". Weitestgehend gelassen, was er schon von dem Bretonen übernommen hat, wird er doch zappelig, wenn es um die Aufklärung eines aktuellen Falles geht. Und wenn sein Chef dazwischen funkt, dann platzt ihm schon mal die Galle. Riwal ist ein beflissener und lernwilliger Assistent, der gerne allen Aufgaben, die Dupin verteilt, nachkommt. Ein eifriger Beamter. Kadeg hingegen ist eher ein übereifriger Beamter, zumindest wenn Dupins übergeordneter Chef etwas möchte. Seinen direkten Vorgesetzten Dupin hingegen möchte er lieber als Polizisten aus Paris ignorieren. Doch er beißt sich regelmäßig die Zähne an seinem unmittelbaren Vorgesetzten aus. Nolwenn, Dupins Assistentin im Innendienst, ist die gute Selle im Team. Es gibt kaum etwas, was sie in der Bretagne nicht kennt und hat ein nahezu unheimliches Gespür dafür, was dem Kommissar gut tut. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der sich nicht eine solche Assistentin wünscht.

Neben der Urlaubsstimmung versucht Bannalec, das Pseudonym eines deutschen Autors, die Landschaft und das Feeling der Bretagne herüberzubringen. Für meine Begriffe etwas zu viel. Zwar liebe ich es, neue Gegenden durch Romane kennen zu lernen, doch es darf nicht zu weit von der Handlung entfernt sein. Und statistische Zahlen zur Wirtschaftskraft schon gar nicht. Aber das kann man ja auch überblättern. Deshalb dennoch sehr empfehlenswert!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2017

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors