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Brombeerwinter Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35792-1

Erschienen: 08.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das Geheimnis einer Sturmnacht

Die Journalistin Claire Aldridge traut ihren Augen kaum: Es ist Mai, die Brombeeren blühen schon, doch vor ihrem Fenster tobt ein Schneesturm. Das gab es in Seattle zuletzt vor achtzig Jahren. Bei ihren Recherchen stößt Claire auf die Geschichte eines kleinen Jungen, der in dem Unwetter damals spurlos verschwand. Sein Schicksal lässt sie nicht mehr los, denn auch sie muss einen tragischen Verlust verwinden. Immer tiefer taucht Claire in die Vergangenheit ein und ahnt noch nicht, wie sehr diese Spurensuche auch ihre eigene Zukunft bestimmen wird …

»Ein mitreißender Roman über Liebe, Verlust und Versöhnung.«

Publishers Weekly

Sarah Jio (Autorin)

Sarah Jio ist New-York-Times-Bestsellerautorin, Journalistin und Kolumnistin. Ihre Romane werden in 27 Ländern veröffentlicht. Sie lebt mit ihren drei Söhnen und ihrem Golden Retriever in Seattle, USA.

»Ein mitreißender Roman über Liebe, Verlust und Versöhnung.«

Publishers Weekly

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: Blackberry Winter
Originalverlag: Plume

Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35792-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 08.09.2014

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Wenn Mütter ihr Herz verlieren

Von: DannyBiest Datum: 09.05.2016

Kurzbeschreibung
Die Journalistin Claire Aldridge traut ihren Augen kaum: Es ist Mai, die Brombeeren blühen schon, doch vor ihrem Fenster tobt ein Schneesturm. Das gab es in Seattle zuletzt vor achtzig Jahren. Bei ihren Recherchen stößt Claire auf die Geschichte eines kleinen Jungen, der in dem Unwetter damals spurlos verschwand. Sein Schicksal lässt sie nicht mehr los, denn auch sie muss einen tragischen Verlust verwinden. Immer tiefer taucht Claire in die Vergangenheit ein und ahnt noch nicht, wie sehr diese Spurensuche auch ihre eigene Zukunft bestimmen wird …

Meine Meinung
Das Buch Brombeerwinter ist eigentlich eine Familienstory die sich aber auf 2 verschiedenen Zeitschienen abspielt. Sie haben zum einen gemeinsam das so wohl im Jahr 1933 so wie auch im Jahr 2010 es im Mai noch mal Schnee gab, was ja schon ungewöhnlich ist, aber durch die Reporterin Clair kommt das Jahr 1933 wieder zum Vorschein. Sie recheriert was damals passiert ist und stößt auf Vera und Daniel Ray, eine junge Mutter und ihr kleiner Sohn. Daniel ist während diesen Schneesturm im Mai 1933 spurlos verschwunden, man hat ihn bis heute nicht wieder gefunden und Clair, die vor einem Jahr erst durch einen Unfall ihr Kind verloren hat, lässt die Geschcihte um Vera und Daniel nicht mehr los und will die Geschichte auflösen und wissen wo die beiden sind und ganz besonders, was aus Daniel geworden ist.
Ich dachte am Anfang, das war ein Fehlgriff, aber ich muss jetzt, nachdem ich das Buch komplett gelesen habe, sagen, es war absolut kein Fehlgriff. Im laufe der Geschichte erfährt man warum Vera mit Daniel alleine ist und wie sie sich im Jahr 1933 durchs leben kämpfen muss, aber auch wie es 2010 um Claire und ihre Ehe steht, wie sie die Geschichte von 1933 auflöst und wie es am Ende ausgeht.
Die Story ist gut geschrieben, man kann sich gut in die verschiedenen Charaktere rein versetzen, man fühlt wirklich sowohl mit Claire wie auch mit Vera mit. Auch wenn Claire und Vera zwei sehr unterschiedliche Charaktere haben, sie trauern beide um den verlust ihres Kindes und gehen beide auf ihre Art mit dem Verlust mit. Sarah Jio vermittelt einfühlsam und autentisch die Geschichte der beiden Frauen und wie es dann ein Ende nimmt, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
Ich kann dem Buch einfach nur 5 von 5 Sternen geben, weil ich absolut begeistert war und noch weitere Bücher der Autorin lesen will. Mich konnte sie mit ihrer Art zu schreiben auf ihre Seite ziehen und begeistern.

Eine wunderbare, herzerwärmende Geschichte

Von: Hannelore Kühlcke  aus Freiburg Datum: 22.10.2014

www.lesegenuss.blogspot.de

Bei dem vorliegenden Buch „Brombeerwinter“ oder wie es im englischen heißt „Blackberry Winter“, handelt es sich um eine Familiengeschichte, die sich in zwei Zeitebenen abspielt. Beide Geschichten haben etwas gemeinsam, wobei es nicht nur um das Wetterphänomen, dem Schneesturm Anfang Mai, geht.

2010:
Die Journalistin Claire wird von ihrem Chef mit einer Story über den Schneesturm beauftragt. Er hatte herausgefunden, dass vor gut fast achtzig Jahren Seattle ebenfalls Anfang Mai von einem derartigen Wetterumschwung heimgesucht wurde. Metereologen nennen so etwas den „Brombeerwinter“. Claire arbeitete beim „Herald“. Dort wird sie von Abby, die die Dokumentation der Zeitung unter sich hat, mit einer Geschichte konfrontiert, die sich 1933 Anfang Mai ereignet hatte. Ein dreijähriger Junge war am Morgen des 2. Mai von seiner Mutter als vermisst gemeldet.
Durch Claires eigenen Verlust vor gut einem Jahr konnte diese sich sehr gut in die Situation von Vera Ray hineinversetzen.

1933:
Jeden Abend musste die alleinerziehende Vera Ray ihren kleinen Sohn Daniel allein zu Hause lassen. Es war die Zeit der Weltwirtschaftskrise und sie war gezwungen, nachts in einem Hotel als Zimmermädchen zu arbeiten. Als sie am Morgen des 2. Mai nach Hause kommt, ist ihr Sohn verschwunden. Auf der Suche nach ihm findet sie seinen Teddy. Die Polizei glaubt, dass er von daheim weggelaufen war. Doch gefunden wird Daniel nie.

Claire beginnt zu recherchieren, obwohl ihr die Zeit für den Artikel im Nacken sitzt. Sie will herausfinden, was damals passiert war. Eine weitere Auszeit, die sie als Ethans Frau nehmen könnte, will sie nicht. Ethans Familie gehörte die Zeitung, die schon sehr lange im Familienbesitz war.

In wechselnden Kapiteln wird die Geschichte jeweils aus Veras und Claires Sicht erzählt. Was also wurde aus Daniel und was geschah mit Vera?
Je intensiver Claire in der Geschichte recherchiert, umso mehr erfährt man über sie und ihre Ehe. Der Verlust und die Trauer belasten die Ehe. Während ihrer Suche stößt sie auf Hinweise, die nicht einfach zu ignorieren sind. Für Claire ist diese Geschichte aber auch so etwas wie eine Art Therapie, Schmerzbewältigung.

Ein großes Geheimnis umgibt den kleinen verschwundenen Jungen Daniel aus dem Jahr 1933, der ja unehelich geboren war. Den Schleier lüftet Sarah Jio behutsam, sorgt dann und wann für eine kleine Überraschung. Was mir besonders gefiel, war die Zeit von Vera. Auch mit „Brombeerwinter“ erhält der Leser wieder einmal einen Einblick in die damalige Zeit. Was letztendlich aus Vera wurde, möchte ich offen lassen.

Claire und Vera, auch wenn sie zu verschiedenen Zeiten gelebt haben, sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Doch beiden haben etwas gemeinsam: Sie trauern um den Verlust ihres Kindes. Einfühlsam geht die Autorin mit ihren Protagonistinnen um, lässt sie Gefühle und Emotionen zeigen.

„Brombeerwinter“ ist eine wunderbare Geschichte, die letztendlich mit einer Überraschung am Ende aufwartet. Es mag sein, dass viele kleine Zufälle in der Geschichte passieren, vorhersehbar, aber das wäre jetzt ein Haar in der Suppe suchen.
Die Liebe einer Mutter ist unermesslich!
„Brombeerwinter“ ist ein Buch, welches man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, empfehlenswert. Auch das Cover gefällt und spricht an.

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