Corpus Delicti

Ein Prozess

(5)
Taschenbuch
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Jung, attraktiv, begabt und unabhängig: Das ist Mia Holl, eine Frau von dreißig Jahren, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss. Zur Last gelegt wird ihr ein Zuviel an Liebe (zu ihrem Bruder), ein Zuviel an Verstand (sie denkt naturwissenschaftlich) und ein Übermaß an geistiger Unabhängigkeit. In einer Gesellschaft, in der die Sorge um den Körper alle geistigen Werte verdrängt hat, reicht dies aus, um als gefährliches Subjekt eingestuft zu werden. Juli Zeh entwirft in Corpus Delicti das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert, in der Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht geworden ist.

»Juli Zeh ist mit Corpus Delicti der weibliche George Orwell der Gegenwart geworden.«

Deutschlandradio

Originaltitel: Corpus delicti
Originalverlag: Schöffling
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-74066-6
Erschienen am  09. August 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Fesselnd

Von: Brittany Ellies aus Heidelberg

13.12.2017

Corpus Delicti ist ein Buch, welches ich anfangs nicht ganz einschätzen konnte. Geht es um Wissenschaft? Ja, aber keine Wissenschaften die für Fachbücher geschrieben werden. Vielmehr um die Wissenschaft der Unterdrückung, Kontrolle und dem schmalen Grad zwischen Hass und Liebe. Es hat mich zum weinen, lachen und zittern gebracht. Aber vor allem zum Nachdenken.

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Von: Just Noone aus München

28.02.2017

das beste Buch, dass ich seit langem lesen durfe! abolut empfelhenswert! dieses Buch muss man gekesen haben, um die Kraft von Worten erfassen zu können.

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Vita

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018).

www.juli-zeh.de

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Zitate

"Negative Utopie und Justizdrama, Polit-Thriller und Gesellschaftsstück, handfestes Horror- und hauchzartes Geschwistermärchen."

Süddeutsche Zeitung

"Eine Gerichtstragödie in Prosa, ein Traktat in verteilten Rollen, ein Science-Fiction-Krimi und stetig sich beschleunigendes Debattierstück."

Die Zeit